Freund kifft und trinkt Alkohol

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Ich würde das Gespräch suchen. Vielleicht findet ihr einen Kompromiss, mit dem jeder zurecht kommt. Das Motto ist da Aktzepanz und Toleranz. Auf beiden Seiten. Sollte das Problem jedoch weiterhin bestehen, solltest du die Beziehung überdenken.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Kathrinjes Kann Deine Angst u. Emotionen durchaus verstehen. Ich habe mir auch die anderen Antworten bzw. Tipps durchgelesen. Alle haben Dir gute Tipps gegeben. Ich möchte Dir als ehemaliger Betroffener (trockener Alkoholiker) etwas über Co-Abhängigkeit erläutern. Wie ich aus Deiner Frage entnehme kennst Du Deinen Freund erst ein halbes Jahr. Ich kann natürlich nicht beurteilen, in wie weit Du ihn in seinem Verhalten unterstützt. Wenn Du es billigst, dass er kifft u.regelmäßig Alkohol zu sich nimmt, bis Du schon in der Spirale einer Co-Abhängigen. Verstehe dieses bitte nicht falsch. Co-Abhängigkeit hat nichts damit zu tun, dass Du mit ihm zusammen Alkohol konsumierst oder Canabis oder sonstige illegale Drogen rauchst. Es hat nur einfach damit zu tun, dass Du es billigst, was er tut, ohne zu wissen, wie Du ihn helfen kannst. Helfen kannst Du Dich in diesem Fall nur Dich selbst, indem Du konsequent handels, indem Du ihn vielleicht darauf ansprichst und auch Druck ausübst. Z.B.kannst Du zu ihm sagen: Hörst Du nicht sofort auf damit, stelle ich unsere Beziehung ab jetzt in Frage. Wichtig dabei ist, achte auf Dich selbst u. bevor es zu spät ist, besuche einfach mal unverbindlich eine Selbsthilfegruppe f. Suchtkranke Menschen. Ich übrigens leite eine Selbsthilfegruppe. Es kommen wöchentlich ein bis zwei Anfragen v. Angehörigen, die mit den Betroffenen verheiratet sind oder nur zusammenleben u. bitten um Rat, wie sie sich verhalten sollen. Wenn Du in der Richtung Hilfe benötigst, kannst Du Dich ja noch einmal melden. LG Iwores (Klaus)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathrinjes
05.07.2011, 21:31

das ist gut, du hilfst mir damit auf alle Fälle schon viel weiter. Ich denke nicht das ich in der Spirale schon tief drinne bin, ich sage ihm jedes Mal das ich es nicht gut finde und ich würde auch zu hause nie Alkohol oder ähnliches kaufen. Aber die andere Seite ist, ich bin mir nicht sicher, ob ich es schaffen kann, mich auf lange Sicht aus dieser Spirale rauszuhalten, irgendwann ist man drin und das möchte ich vermeiden. So ein Mist, er ist mir verdammt wichtig, wenn ich ihn sehe habe ich immer wieder die Hoffnung, mit ihm alt zu werden. Er ist ruhig, er ist mein Ausgleich und er ist intelligent und hintergründig, er ist sowas großes für mich, ich kann es mir nicht vorstellen, ohne ihn zu sein. ´Wenn alles so weiter gehen würde, müsste ich aber ohne ihn sein.

0

Zunächst ist für Dich wesentlich zu erkennen dass hier der Verdacht einer Erkrankung vorliegt welche auch Dich beeinträchtigt, beeinflusst.

Die Landesanstalten für Suchtgefahren bieten vielfältige Hilfe an und kennen alle Selbsthilfeangebote auch für Angehörige. Du zählst in dem Fall zu den Angehörigen. Es macht sehr viel Sinn sich zunächst dort zu erkundigen. Danach wirst Du in der Lage sein selbst zu entscheiden. Sie nehmen sich bedeutend mehr Zeit für Dich und Deine spezielle Situation als wir das hier leisten können. Sie beraten Dich bezüglich Deines speziellen Falls. Dabei haben sie durchaus auch Deinen Freund mit im Blick.

Beim Verdacht einer Suchterkrankung haben Angehörige bzw. Nahestehende viele verschiedene Möglichkeiten unterstützend zu sein, Es kommt dann tatsächlich auf den Einzelfall an. Sinn solcher Unterstützung ist in der Regel die von dieser Krankheit evtl. betroffene Person zur Einsicht zu verhelfen und zur Bereitschaft aus dieser Erkrankung auszusteigen.

Nun habe ich viel von Krankheit geschrieben. Ob er an einer solchen Krankheit leidet kann nur er selbst feststellen da es sich um eine zunächst mal nichtstoffliche Erkrankung handelt. Selbst wenn ein Arzt diese Erkrankung feststellt und behandelt wird kein Erfolg beschieden sein fehlt die Einsicht und Mitwirkung.

Also wende Dich an die Suchtberatung um den besten Weg zunächst für Dich und wahrscheinlich auch für ihn zu erarbeiten dank Hilfe von dort oder dort genannter Hilfe andernorts.

Ich persönlich würde ein Mal darum bitten mit dem Kiffen aufzuhören weil ich es ja auch einatmen muss und dadurch ja dann auch verändert werde. Käme es dann noch mal vor würde ich flüchten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Rede mit ihm (aber nicht wenn er breit oder zu ist)!!! Sag' ihm, was Du empfindest, wenn er sich so verhält, u. was Du Dir konkret von ihm wünschen würdest! Alkohol und/oder Drogen haben schon so viele Beziehungen kaputt gemacht. Vermisst er etwas in der Beziehung ? Oder hat er einfach nur schlechten Umgang ? Stelle ihm doch diese Fragen einmal...

Viel Glück! Ich hoffe er besinnt sich wieder. =)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathrinjes
05.07.2011, 01:03

Ich habe es ihm schon oft gesagt und nie, wenn er gerade zu war. Ich denke es ist ein guter Weg, sich von ihm zu wünschen, das er damit aufhört. Bis jetzt habe ich das nur als Forderung gestellt.

0

Hi, wie es so oft ist bei Beziehungen und Konsumverhalten der jeweils anderen Person, hast du momentan die Entscheidung zwischen damit leben oder es ihm ausreden. Wenn du damit lebst, wirst du nie richtig glücklich sein und immer hoffen müssen, dass er selbst darauf kommt, dass er dich so verletzt. Falls du es ihm sagst, dass es dich stört, kommt er vielleicht selbst so zur Vernunft. Aber wenn nicht wird sich daraus auf Dauer ein grösserer Konflikt ergeben, bei dem beide stets unzufrieden sind. Vor allem schwindet mit der Zeit auch dein Vertrauen in Ihn. Das heisst du fängst an zu glauben, dass er einfach hitner deinem Rücken kifft oder säuft. Dies führt wiederum dazu, dass du ihn sogar kontrollierst. Durch das dass der Streit immer grösser wird, wird er vielleicht sogar aus Prinzip mehr und mehr trinken und kiffen alleine weil es dich stört.

Ich empfehle dir mit ihm zu reden aber es ihm nicht zu verbieten. Andernfalls wird es für euch beide zur Hölle.

LG Alphastier

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathrinjes
05.07.2011, 01:00

Stimmt, verbieten ist nicht mein Part, wenn ich aber mit ihm glücklich sein will, geht es nicht so weiter. Wenn er nicht auf die Drogen verzichten kann, muss ich wohl auf ihn verzichten. Auch wenn es mir weh tut.

0

Ihm mal gehörig die Meinung geigen. Und wenn das nicht Hilft entweder mit der Trennung drohn oder es akzeptieren. Anders kannst du bei Jungs nichts erreichen. Oder du gehst die 2 Tage wo er trinkt und kifft auf abstand. Hab das auch alles schon durchgemacht, aber da hat alles nichts geholfen. Lauter Sturköpfe! Hast du ihn denn schonmal gesagt das dir das nicht gefällt und er es sein lassen soll ? lg :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathrinjes
05.07.2011, 00:57

gesagt habe ich es ihm jetzt schon oft, ich habe ihm auch erklärt, das er dann völlig verändert ist, ich weiß nicht mehr so richtig, wie das weitergehen soll und ob es weitergehen kann. Naja, ich überdenke das alles, mal sehen, wie ich mich dann entscheide.

0

Flüchten!!!

Denn das hört sich stark nach einem Suchtproblem an. Und mit Sicherheit hat sich das nicht so langsam eingeschlichen, sondern Er hatte das Suchtproblem schon vor Dir. Er dürfte sich halt in der ersten Zeit der Beziehung zusammengerissen haben und fällt jetzt nach und nach wieder in das alte Muster zurück.

www.blaues-kreuz.de

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathrinjes
05.07.2011, 10:56

Genau das gleiche denke ich auch. Nun kann ich nicht einschätzen ob er da wieder rausfinden kann oder nicht. Ich hätte mich nie gebunden wenn ich es von Anfang an gewusst hätte. Nun ist es schwer für mich, alles zu beenden, weil er mir als Mensch super wichtig geworden ist und ich fühle mich mit ihm und bei ihm wohl wenn er klar ist. Aber ich hasse es wenn er so breit ist und ich denke das ich irgendwann die Situation so nicht aushalten kann. Ich werde ihn aber noch bitten, das er damit wieder aufhört. Er sagte mir auch, ich solle mich entscheiden, ob er Alkohol trinken dürfe oder rauchen, beides könne er nicht sofort lassen. Das ist für mich aber kein Kompromiss oder wie siehst du das???

0

Tja Kathrinjes,

wenn Du nicht mitruntergezogen werden willst, dann mußt Du klare Verhältnisse schaffen:

ICH ODER DAS ALKOHOL UND DIE DROGEN!

Er muß sich entscheiden. Du brauchst nicht dieses Verhalten zu akzeptieren!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Halt dich von ihm fern..sonst musst du bald durch die Hölle mit ihm, weil sich sowas immer verschlimmert als verbessert...vorallem wenn er erst damit angefangen hat

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathrinjes
05.07.2011, 00:53

hmmm, das ist auch eigentlich meine Überlegung, aber ich bin wenn er nüchtern ist total glücklich mit ihm. Meine Vermutung ist, das er vorher schon gekifft und getrunken hat und das nur die erste Zeit vermeiden konnte. Aber ich habe klar auch Angst, da in eine Co Abhängigkeit zu kommen.

0

Willkommen in der Welt des Mannes. In den ersten Wochen alles rosig, danach nur noch ein Drama.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathrinjes
05.07.2011, 01:01

Denkst du, das ist immer so????

0

Ihn vor die Wahl stellen die Drogen oder du.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du solltest dir einen anderen Freund suchen, da du diesen nicht davon wegbekommen wirst und er dich nicht glücklich machen wird!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?