Freund hat Streit - blind glauben oder auch Gegenseite hören?

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Das Ergebnis besteht aus 8 Abstimmungen

Sich erst neutral bzw. bedingt unterstützend verhalten und erst nach Abklärung ein Urteil bilden. 87%
Zunächst dem Freund glauben und sich aber auch noch mal woanders rückversichern. 12%
Nur dem eigenen Freund glauben und mit dem anderen gar nicht mehr sprechen. 0%

11 Antworten

Sich erst neutral bzw. bedingt unterstützend verhalten und erst nach Abklärung ein Urteil bilden.

Ob Du dem Freund absoluten Glauben schenkst oder eher nicht und Dir auch die andere Seite anhören möchtest das hängt zum gewissen Teil auch davon ab wie gut Du Deinen Freund kennst und andererseits wirst Du am Ende nicht umhin kommen Dich neutral oder parteilich zu verhalten wobei wo wirst Du die Gewissheit hernehmen das die Gegenseite es korrekt darstellt. Du kannst zwar versuchen anhand beider Standpunkte Dir ein Urteil zu bilden doch es wird immer nur auf den gehörten Darstellungen beruhen und egal wie groß Deine Zweifel auch sein mögen, es handelt sich um Deinen Freund und das bedeutet Du kannst ihn und solltest ihn natürlich auch kritisieren in dem Umfang wie er es verträgt aber Du solltest auch zu ihm halten und ihn nicht verdammen.

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Sich erst neutral bzw. bedingt unterstützend verhalten und erst nach Abklärung ein Urteil bilden.

Sich unbedingt ruhig und sachlich und neutral verhalten und sich eine eigene Meinung bilden und zu dieser stehen. Freund hin oder her, ohne eigene Meinung bist Du nur ein Ja-Sager und Mitläufer. Wenn Du eine eigene Meinung hast und zu dieser stehst, wird das auch der Freund verstehen, falls er denn einer ist.

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Sich erst neutral bzw. bedingt unterstützend verhalten und erst nach Abklärung ein Urteil bilden.

erst mal neutral bleiben und auf beiden seiten es hören. dann schauen was da los ist und dann die lösung zusuchen. den zu einem streit gehören immer zwei und beide sind schuld.

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ob man sein freund "blind" vertrauen soll(te) liegt immer an dir selbst,wie weit/gut du ihn kennst, in eure heutige jubend wird viel zu viel leichtfertig mit dem wort "freund" umgegangen es hat nicht mehr den wert wie vor 30-40j, da konnte man ihm noch >blind< vertrauen, heute nicht mehr

was bedeutet -verlangt die freundschaft es-, das ist doch das erste misstrauen was du da aufkommt lässt, und du deine zweifel hast an ihm, so was merkt man auch an persönliche -gespräche, was sache ist, bist aber auf diesem gebiet noch sehr unerfahren, muss dir aber noch die hörner abstoßen, dadurch erhält man -lebenserfahrung

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Sich erst neutral bzw. bedingt unterstützend verhalten und erst nach Abklärung ein Urteil bilden.

es gibt immer 2 Seiten und 2 subjektive Wahrheiten, deshalb höre ich mir bei Menschen die mir wichtig sind, immer beide Seiten an

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Freunde sind auch dazu da jemanden unangenehme Wahrheiten zu sagen und vor Fehlern zu bewahren. Deshalb sollte man den ganzen Sachverhalt kennen.

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Ich finde, man sollte trotz - oder gerade wegen - der Freundschaft auch die andere Seite kennen.

Dies muss man ja nicht ohne das Wissen des Freundes tun.

Wenn man beide Seiten kennt, kann man für sich entscheiden, wem man Recht gibt. Einem Freund sollte man in ruhigem Ton auch seine Verfehlungen sagen können, ohne daß er einem die Freundschaft kündigt.

Und auf einen Freund, der einem die eigenen Fehler (vielleicht mit einem Augenzwinkern) aufzeigt, kann man auch eher hören, als wenn einem der Kontrahent das Selbe sagt.

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aufgabe eines freundes ist es nicht ihm blind bei jedem blödsinn beizupflichten, sondern ihm auch zu sagen, wenn er sich irrt, und ihm einen spiegel vorzuhalten, wenn er sich blöd verhält.

natürlich immer freundlich und konstruktiv.

du kannst ihm durchaus sagen, dass du zweifel hast, ob sich die geschichte objektiv betrachtet wirklich so verhält, da du ja nur seine ansicht zu hören bekommen hast und die andere nicht kennst.

allein, dass sein streitpartner in dem streit ja scheinbar eine andere ansicht hat, läßt ja vermuten, dass es auch gründe für diesen anderen standpunkt gibt.

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Kommentar von josfine
16.10.2011, 11:12

"Auch die andere Seite werde gehört" - Seneca (ganz alte Weisheit, gilt immer noch)

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Sich erst neutral bzw. bedingt unterstützend verhalten und erst nach Abklärung ein Urteil bilden.

Man muss immer beide Seiten einer Geschichte betrachten. Aber ich würde dazu keine Stellung nehmen und mich raushalten.

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Nein, eine Freundschaft verlangt nicht, dass du deinen Verstand ausschaltest.

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Kommentar von rudelmoinmoin
15.10.2011, 12:57

und wenn man solches nicht hat ?? >DH<

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Zunächst dem Freund glauben und sich aber auch noch mal woanders rückversichern.

Um objektiv zu sein, sollte man sich die Gegenseite anhören.

"Audiatur et altera pars"

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Kommentar von DrDralle
16.10.2011, 12:55

Qui tacet, consentire videtur.

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