Freund hat sich vorm Zug geschmissen! Wie soll ich damit fertig werden?

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Man kann leider nicht in einen Menschen hineinschauen. Auf keinen Fall solltest Du Dir Vorwürfe machen. Viele Menschen können ihr wahres Befinden hinter einer Fassade verstecken. Ich halte es für wichtig, dass Du Dir professionelle Hilfe suchen solltest, wenn Du damit nicht alleine klarkommst, was auch nicht schlimm ist. Für den Zugführer ist es ein furchtbares Erlebnis, aber es bringt nichts, wenn Du Dich bei ihm entschuldigst. Es ist schade, dass Dein Freund kein Wort gesagt hat und sich anvertraut hat, aber versuche einen Weg für Dich zu finden damit umzugehen. Alles Gute.

Vielen Dank für eure Tips. Ich bin zwar noch nicht wirklich drüber hinweg aber ich nehme wieder am Leben teil.

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Du hättest nichts ändern können! Depressive Menschen leben oft in ihrer eigenen Welt. Ohne das sogar der langjährige Partner etwas davon mitbekommt. Er hat es selber für sich so entschieden. Behalte ihn in deinen Gedanken und im Herzen in liebevoller Erinnerung. Versuche dein Leben zu leben. Du hast keine Schuld! Auch hätte er von dir keine Hilfe angenommen. Solche Menschen sind im sogenannten Ausnahmezustand. Es war bestimmt nur ein kurzer Schmerz für ihn. Es ist wirklich sehr nett von dir ,das du auch an den Zugführer denkst. Aber Entschuldigen brauchst du dich nicht bei ihm. Wenn dir die ganze Sache über den Kopf wächst solltest du dir unbedingt Hilfe holen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Du kannst einen Seelsorger-Pater,Pfarrer-aufsuchen und um ein Gespräch bitten. Ein Gespräch mit einem Psychologen oder einem/einer Mitarbeiter/in einer Beratungsstelle. Wichtig ist aber vor allem das du deine Sorgen, Gedanken, Ängste aussprichst und dieses Trauma für dich verarbeitest. Jeder Mensch kann nur sein eigenes Leben leben. Er hat für sich selber entschieden. Du bist deinem Freund nichts schuldig. Du darfst ein glückliches Leben leben. Auch ohne ihn. Mach es dir bitte trotz deiner Trauer immer bewußt. Ich wünsche dir viel Kraft und Geduld.

Wende dich damit an einen Psychologen, Seelsorger, Arzt oder an eine Beratungsstelle. Die Gedanken, die du dir machst, sind nur natürlich, aber du hast nicht wirklich schuld. Das kann dir aber jemand, der mit solchen Problemen öfters umgeht und der dafür ausgebildet ist, eher so sagen, dass du es auch annehmen kannst!

Wie geh ich am besten mit dem Tod eines Freundes um?

Hallo!

Wie der Titel schon verrät, ist einer meiner Freunde gestorben. Nicht irgendein Freund sondern der Freund, den man schon von klein auf kannte. Es ist schon fast 4 Monate her und ich merke, dass dieses "Zeit heilt alle Wunden", was mir oft von anderen gesagt wurde, eine Lüge ist. Jede Kleinigkeit, sei es Fußballspiele, Musik etc., erinnert mich an ihn, und ich kann einfach nicht loslassen. Er war einer meiner besten Freunde. Er ist so jung gestorben.

Und ja ich hab das schon alles Freunden/Familie erzählt, jedoch hatten die alle keine nützlichen Tipps. Ein Psychologe kommt nicht in Frage. Hab schon gegoogelt, es half aber nicht wirklich weiter. Also versuch ich's mal hier.

(Eigentlich wollt ich das weglassen, aber wenn ich schon dabei bin: Er hat sich selbst umgebracht und ich gib mir die Schuld an seinem Tod. Ich hätte alles für ihn getan, es kam so plötzlich...ich hatte keine Ahnung. Ich sah, dass ihn irgendwas traurig machte, wollt ihn aber nie darauf ansprechen. Es wäre mit Sicherheit anders ausgegangen hätte ich was unternommen.)

Habt ihr Erfahrung ? Wenn "Ja" wie seid ihr damit umgegangen ?

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Sieht der Hausarzt wenn ich Medikamente / Überweisung zu nen anderen Arzt nicht einlöse?

Meine Freundin hat mich am Anfang des Jahres verlassen, mein bester Freund ist nach Deutschland umgezogen. Ein guter Freund von mir ist Anfang Februar gestorben, hatte auch andere Probleme auf dem Kopf. Bin jetzt im letzten Lehrjahr und meine LAP wäre im September.

Da es mir schlecht wegen den ganzen ging war ich im Februar garnicht arbeiten und kaum ausm Haus. Kann die ganze Zeit kaum schlafen und mich konzentrieren, kann auch nicht wirklich mit anderen Freunder darüber reden da es keinen mehr gibt der mir Nahe ist.

War jetzt im März wieder in der Firma, der Chef droht mir jedoch das wenn ich keine Krankmeldungen fürs Februar nachbringe werde ich gekündigt bzw muss meine Lehre unterbrechen.

Da ich keinen hatte mit dem ich reden kann hab ich 147(rat auf draht) paar mal angerufen, als ich das mit meiner Lehre erzählt habe wurde mir geraten das ich zum Hausarzt gehe weil ich 1. zu einem Psychotherapeuten weitergeleitet werde mit dem ich über alles reden kann 2. ein rückwirkende Krankmeldung bekommen kann wegen burnout/depression damit das mit meiner Lehre erledigt wird

jedoch die Hausärztin war sehr unangenehm wenn ich mit ihr geredet habe, sie hat mich nur zum PSYCHIATER Überwiesen und mir 4 Rezepte ausgestellt für Antidepressiva und Schlaffmittel, jedoch nichts wegen der Krankmeldung. Brauche nur mit jemanden zu reden und keine pillen pillen pillen!!!

Meine Fragen:

  • Weiss die Hausärztin wenn ich die Rezepte nicht einlöse?

  • Weiss die Hausärztin wenn ich mit der Überweisung nicht zu Psychiater gegangen bin?

  • Was kann ich wegen der Krankmeldung für Februar für die Arbeit/Lehre machen?

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Mein Freund ist am Ende, weil sein Cousin vor zwei Tagen verstorben ist. Wie kann ich ihm helfen bzw. ihn trösten?

Ich bin weiblich, 17 Jahre alt und habe einen "Freund" er ist ebenfalls 17 Jahre alt. Wir kennen uns jetzt schon seit fast 4 Monaten und wir sind zwar nicht zusammen, aber ich bin mir ganz sicher, dass er etwas für mich empfindet und ich empfinde ebenfalls etwas für ihn. Seitdem wir uns kennen, reden wir fast jeden Tag über alles mögliche und vor ein Paar Wochen ging es meinem geliebten Opa sehr schlecht, er lag im Krankenhaus und damals war ich total am Ende und damals war mein "Freund" immer für mich da, hat mich immer getröstet und konnte mich in meiner schweren Zeit sogar zum Lachen bringen und für einen Moment konnte ich immer alle meine Probleme vergessen dank ihm. Ich kann ihm einfach alles erzählen und anvertrauen und er macht das Selbe auch bei mir, also er vertraut mir auch alles an. Vor 2 Tagen ist sein Cousin gestorben und sie standen sich sehr nahe und er hat es mir erst heute erzählt und war auch völlig kaputt und am Ende. Er ist total anders und ich kann ihn auch schon seit 4 Stunden nicht mehr erreichen und ich habe sehr stark das Bedürfnis dazu, ihn zu trösten, also ihn wieder zum Lachen zu bringen. Er war in meinen schlimmen Zeiten immer da für mich und ich will jetzt auch für ihn da sein, nur ich weiß einfach nicht wie ich das machen soll. Das ist das erste Mal, dass einer meiner "Freunde" ein Familienmitglied verliert und so dermaßen am Ende ist. Ich habe echt keinen Plan, wie ich ihn trösten kann, was ich alles sagen kann und ihn aufmuntern kann. Egal was ich sage, er denkt immer, dass es ihm für immer so schlecht gehen wird und er hat kein Lebensgefühl mehr. Er hat mir heute schon so oft gesagt, dass er einfach nicht mehr kann und einfach sterben möchte. Ich weiß nicht, wie ich ihn aufmuntern kann. Ich fühle mich dazu verpflichtet, ihn aufzumuntern und zu trösten, aber ich weiß nicht wie. Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir schnell einen Rat geben würdet.

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