Freund hat sich bekehrt, komm nicht mehr an ihn ran,bin total ratlos?

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57 Antworten

Dein Freund hat ein Problem, aber vielleicht schafft er es ja quasi asexuell zu leben und dem Problem so aus dem Weg zu gehen.

Homosexualität kann man auf jeden Fall nicht einfach ablegen wie eine alte Jacke. So ein Versuch wird sich früher oder später rächen.

Was die Religiösität deines Freundes angeht kannst du da nicht viel machen. Ich hatte mal eine ähnliche Situation und habe irgendwann den Kontakt abgebrochen, nachdem ich ihm vorher mehrmals gesagt habe, dass ich seine Bekehrungsversuche satt habe. Er meinte dazu "Du musst mich doch verstehen. Du bist einer meiner besten Freunde und ich will nicht, dass du in die Hölle kommst. Ich werde alles tun um das zu verhindern.". Irgendwann kann man aber nicht mehr, wenn jedes Gespräch in einer Diskussion über Gott endet und sich der Gegenüber auch noch sämtlichen logischen Argumenten gegenüber immun zeigt, oder seinen Glauben so wachsweich gestaltet, dass es ist als wolle man einen Pudding an die Wand nageln.

Ich habe die Freundschaft damals wie gesagt beendet.

Allerdings ist es im Leben oft so, dass Menschen aus dem Umfeld sich verändern. An manchen Stellen des Lebens trifft man aufeinander, geht ein Stück des Wegs gemeinsam, entfernt sich voneinander und verliert sich oft aus den Augen. Nur ganz, ganz wenige gehen einen Hauptteil des Weges mit einem gemeinsam. So ist das Leben nun mal. Alles ist im Fluss - alles verändert sich ständig. Manchmal sind es nur kleine Veränderungen und manchmal große Umwälzungen.

Hey,

meines Erachtens kann ein Mensch seine Sexualität nicht ablegen. Punkt!

Ich selbst bin Schwul und glücklich damit.

Allerdings ist Homosexualität und Gesellschaft, bzw. soziales Umfeld noch immer ein Thema, das Druck aufbaut und für Reibung sorgt. Nicht jeder Mensch ist dafür gemacht, mit diesem Druck umzugehen. Es gibt auch Menschen, die mit ihrem Leben irgendwann nicht mehr zufrieden sind, und es gibt auch Schwule, die mit ihrer eigenen Sexualität eben nicht auf einen grünen Zweig kommen können. Wenn man das nicht schafft, dann kann ich gut nachvollziehen, warum manche Menschen nach jedem Strohhalm greifen, um doch irgendwie reibungslos in die Gesellschaft zu passen.

Wenn sich also jemand dafür entscheidet "ich bin nicht mehr schwul und verkünde jetzt den namen des Herrn", dann würgt es mich zwar auch intuitiv, da dies Selbstverleugnung in höchstem Grade ist, und ich es schade finde, dass die heutige Gesellschaft es einzelnen Individuen nicht möglich macht, frei zu leben.

Aber!

Wenn jemand seine Homosexualität als so problematisch ansieht, dass er dadurch ein konkretes Leiden hat, und es ihm besser geht, wenn er sich selbst soweit davon überzeugen (selbst belügen) kann, nicht mehr schwul zu sein, so dass sein Leiden gelindert wird, und er besser leben kann als vorher - dann sollte er das wohl tun. Mir würde es selbst schwerfallen, wenn das in meinem (schwulen) Freundeskreis passieren würde, aber ich müsste es wohl akzeptieren. Ob ich dann mit der Person weiterhin befreundet sein kann - ich weiß es nicht. Schließlich hat diese Person ja dann das abgelehnt, was mich als Person irgendwo auch mit ausmacht. Ich denke da würde dann der gegenseite Respekt fehlen.

Man muss dazu auch bedenken, die menschliche Sexualität besteht nicht bloß aus drei Schubladen (schwul, bi, hetero), wie es immer so gerne dargestellt wird. Vielmehr hat jeder Mensch seine eigene, Individuelle Sexualität, die sich dadurch kennzeichnet, wie sehr er sich von Männern UND wie sehr er sich von Frauen angezogen wird. Da gibt es unendlich viele Varianten von Bi. Ich denke, nicht jeder, der sich als Hetero bezeichnet, ist dies zu 100%. Viel mehr Menschen sind, zumindest in einer schwachen Form auch bi, denke ich. Und umgedreht ist vielleicht auch nicht jeder, der Schwul ist, nicht auch zumindest soweit bi, dass er nicht auch mit einer Frau zusammen ein "heterosexuelles Leben" führen könnte. Solche Kandidaten wären natürlich Ideal für solche "Umerziehungsmaßnahmen" , wie du sie beschrieben hast.

Also zusammenfassend: Erklärungen, warum jemand, der vorher schwul war, sich auf einmal als hetero ausgibt bzw. davon überzeugt ist, es zu sein, gibt es.

So jemand hat aber entscheidend an seinem Charakter bzw. seiner Psyche gearbeitet, um das zu erreichen. Ob er dann noch der selbe ist, wie vorher, weiß ich nicht. Und ob die neue Person jetzt noch der Freund ist, der dir mal was bedeutet hat, musst du selsbt wissen. Wenn er von dir erwartet, sein neues Wesen zu akzeptieren, muss er auch damit leben, dass du es akzeptierst, aber für dich entscheidest, dass das neue Wesen vielleicht nicht mehr die Eigenschaften mehr hat, die man als Freund mal geschätzt hat...

lg

Gemäß meiner eigenen Erfahrung, entsteht Homosexualität eher aus Gründen, wie Probleme mit Vater oder Mutter, frühkindlicher Missbrauch und ähnlichen Dingen, die wiederum zu Schäden im psychosozialen Verhalten führen und es erschweren, einen natürlichen Umgang mit dem anderen Geschlecht zu haben!


Nun ergeben sich auch aus einer homosexuellen Handlung meist Schwierigkeiten, wäre das Verhalten natürlich, gäbe es diese Schwierigkeiten nicht z.B. häufig wechselnde Partner, erheblich erhöhtes HIV- Risiko oder wer echauffiert sich wenn ein Ehepaar irgendwo entlang geht? Niemand, denn in Matthäus 19:4 heißt es: In Erwiderung sagte er Jesus zu den : „Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat. Das muss sogar ein nichtgläubiger anerkennen, gut er kann es ablehnen daran zu glauben aber die Wirklichkeit straft seinen Glauben lügen, denn es gibt männlich und weiblich und zwar auch bei den Tieren.

Der Unterschied zu Tieren, die homosexuelle Handlungen vollführen, ist das nur der Mensch ein Gewissen hat, das, wenn trainiert und nicht verkümmert, reagiert! Es gibt Menschen, die sind Nekrophil oder Pädophil, das bedeutet noch lange nicht, das sie dies auch ausleben müssen, oder es auf die Gene schieben und damit als natürlich deklarieren können!

Ich finde die Entscheidung deines Freundes sehr tapfer und gut, er hat sicher den Text in 1Kor 6:9 gelesen: Hier sagt Apostel Paulus zu der Versammlung in Korinth: Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen!


Es steht jedem frei, das zu tun, was er für richtig hält, Gott gab uns einen freien Willen, das wir ihn weise nutzen, (Galater 6:7) Laßt euch nicht irreführen: Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten!

Was ich auch noch sagen will, ist es was besonderes über anzügliche Witze zu lagen? Ein wahrer Christ, ob nun mit homosexueller Neigung oder nicht, sollte andere erbauen, mit seinen Worten.

(Römer 4:6) Fahrt fort, in Weisheit gegenüber den Außenstehenden zu wandeln, indem ihr die gelegene Zeit für euch auskauft. 6 Eure Rede sei stets gefällig, mit Salz gewürzt, damit ihr wißt, wie ihr jedem zu antworten habt

(Epheser 4:25-31)

Deshalb, da ihr jetzt die Unwahrheit abgelegt habt, rede jeder von euch mit seinem Nächsten Wahrheit; denn wir sind Glieder, die zueinander gehören. 26 Seid erzürnt, und doch sündigt nicht; laßt die Sonne nicht über eurer gereizten Stimmung untergehen, auch gebt dem Teufel nicht Raum. Wer stiehlt, stehle nicht mehr, sondern er arbeite vielmehr hart, indem er mit seinen Händen gute Arbeit leiste, damit er etwas habe, um einem Bedürftigen davon abzugeben. Kein faules Wort gehe aus eurem Mund hervor, sondern was immer zur Erbauung gut ist, wie es nötig sein mag, damit es den Hörern förderlich sei. Auch betrübt nicht Gottes heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid für einen Tag der Befreiung durch Lösegeld. Möge alle boshafte Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und lästerliches Reden samt aller Schlechtigkeit von euch entfernt werden. Werdet aber gütig zueinander, voll zarten Erbarmens, einander bereitwillig vergebend, so wie auch Gott euch durch Christus bereitwillig vergeben hat.

Auch wenn einige mittlerweile Tote Psychologen behaupten man müsste den Zorn ausleben, hat die Bibel bis heute recht behalten (auch wenn ungläubige sie ablegen, so wünscht sich doch JEDER MENSCH von anderen gut behandelt zu werden!

Gemäß meiner eigenen Erfahrung, entsteht Homosexualität ..

Aus DEINER Erfahrung? Kannst du uns auch sagen wieviele "Fälle" dieser Art du persönlich bezeugen kannst?

Der Unterschied zu Tieren,

Es gibt keinen Unterschied, das der Mensch ebenfalls ein Tier ist. Es gibt keinerlei Gründe dies zu differenzieren.


Es steht jedem frei, das zu tun, was er für richtig hält, Gott gab uns einen freien Willen, das wir ihn weise nutzen,

Mal abgesehen davon, dass Gottes Existenz nicht beweisbar ist, ist der "freie Wille" ein Paradoxon. Wenn dem wirklich so wäre, dass Gott uns Entscheidungsfreiheit gegeben hätte, dann wäre er das ungerechteste Wesen im Universum! Warum? Ganz einfach: Um sich entscheiden zu können, benötigt man Entscheidungsmöglichkeiten. Ergo muss Gott diese Möglichkeiten geschaffen haben. Gott hat also alles geschaffen, was in seinen Augen böse ist und uns danna uch noch die Neigung gegeben, aus Neugierde all das zu probieren und es sogar zu begehren. Der Mensch neigt nunmal dazu, das genau das was verboten ist, für ihn erst interessant wird. Wie ungerecht ist es denn, wenn er uns diese Neigung gibt, und sie für uns zur Todesfalle wird?

So wie bei einem unterernährten Hund, dem man ein Steak vor die Nase legt, ihm aber verbeitet es zu essen ...

hat die Bibel bis heute recht behalten

Die Bibel hat noch nie recht behalten, da sie rein fiktiven INhalts ist. Das ist ausreichend bewiesen. Wer an diese Schriften glaubt, der ist naiv und zu faul um sich zu informieren...

so wünscht sich doch JEDER MENSCH von anderen gut behandelt zu werden!

Und so wünschen sich auch Homosexuelle nicht als böse oder sonstwas verurteilt zu werden oder das man ihnen versucht einzurden sie würden gegen einen Gott sündigen ....

Dieser Gedanke steht zwar in der Bibel, ist aber keienswegs neu. Diesen Gedanken gab es schon immer.

Dein Vergleich zu Nerkophilen etc. ist mehr als nur schwach. Aber ich laste dir das nicht an, da Zeugen Jehovas leider in ihren Bildungsmöglichkeiten stark eingeschränkt sind ...

Ich empfehle dir, deine Einstellung zu überdenken und dir nichtreligiöse Quellen anzusehen. Denn nur ohne Vorurteile (wie zb das es Gott gäbe) kannst du ein ordentliches Ergebnis erzielen.

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Bestimmen unsere Gene, wer wir sind? „FRÜHER dachten wir, unser Schicksal liege in den Sternen. Heute wissen wir, daß unser Schicksal in hohem Maße von unseren Genen abhängt.“ Diese Worte von James Watson werden zu Beginn des Buches Exploding the Gene Myth (Den Genmythos zerstören) von Ruth Hubbard und Elijah Wald zitiert. Unmittelbar nach diesem Zitat werden R. C. Lewontin, Steven Rose und Leon J. Kamin angeführt, die im Gegensatz dazu meinen: „Wir behaupten, daß wir uns kein bedeutungsvolles menschliches Sozialverhalten vorstellen können, das unseren Genen in einer Art und Weise eingeprägt ist, daß es nicht durch soziale Konditionierung modifiziert und geformt werden kann.“

Die kurze Zusammenfassung auf dem Umschlag des oben erwähnten Buches beginnt mit der entscheidenden Frage: „Ist das menschliche Verhalten genetisch bedingt?“ Oder anders ausgedrückt: Wird das menschliche Verhalten einzig und allein von den Genen bestimmt, die die vererbbaren biologischen Merkmale und Eigenschaften des Organismus weitergeben? Sollte ein gewisses unmoralisches Verhalten akzeptiert werden, weil es genetisch bedingt ist? Sollten Kriminelle so behandelt werden, als seien sie Opfer ihres genetischen Codes, die sich auf Grund einer genetischen Disposition auf verminderte Zurechnungsfähigkeit berufen können?

Fest steht, daß Wissenschaftler in unserem Jahrhundert viele nützliche Entdeckungen gemacht haben. Unter anderem hat man die faszinierende DNS entdeckt, den sogenannten Bauplan unserer Erbanlagen. Die Informationen, die der genetische Code enthält, fesseln Wissenschaftler und Laien gleichermaßen. Was hat die Genforschung denn tatsächlich herausgefunden? Inwiefern werden die neuen Erkenntnisse genutzt, um die moderne Lehre von der Vorprogrammierung oder der Vorherbestimmung zu stützen?

Eheliche Untreue und Homosexualität Gemäß einem in der Zeitung The Australian veröffentlichten Bericht lassen einige Ergebnisse der Genforschung darauf schließen, daß „eheliche Untreue wahrscheinlich in unseren Genen verankert ist. . . . Es scheint, daß unser Herz zur Untreue bestimmt ist.“ Man stelle sich nur vor, welchen Schaden eine solche Einstellung in Ehen und Familien anrichten könnte! Sie hält jedem ein Schlupfloch offen, der für seinen promiskuitiven Lebensstil nicht die volle Verantwortung übernehmen möchte. Ein Bericht der Zeitschrift Newsweek über Homosexualität trug die Schlagzeile „Angeboren oder anerzogen?“ Darin heißt es: „Wissenschaftler und Psychiater haben Probleme, neue Forschungsergebnisse zu verstehen, die darauf schließen lassen, daß Homosexualität keine Sache der Erziehung, sondern der Gene ist. . . . In der Homosexuellengemeinschaft selbst werden die Anhaltspunkte dafür, daß Homosexualität in den Chromosomen beginnt, von vielen begrüßt.“

Dann wurde Dr. Richard Pillard zitiert, der sagte: „Eine genetische Komponente der sexuellen Orientierung heißt: ‚Dies ist kein Fehler, und es ist nicht dein Fehler.‘ “ Frederick Whitam, ein Forscher auf dem Gebiet der Homosexualität, bekräftigte dieses Argument, indem er bemerkte, daß „die Leute dazu neigen, erleichtert aufzuatmen, wenn ihnen gesagt wird, Homosexualität sei biologisch bedingt. Homosexuelle und Familien werden von Schuld befreit. Es bedeutet auch, daß die Gesellschaft zum Beispiel über homosexuelle Lehrer nicht beunruhigt zu sein braucht.“

Mitunter werden sogenannte Beweise dafür, daß homosexuelle Neigungen auf Gene zurückzuführen sind, von den Medien als Tatsache und als schlüssig dargestellt statt als Möglichkeit und als fraglich.

Die Zeitschrift New Statesman & Society setzt der Neigung zur Übertreibung einen Dämpfer auf und schreibt: „Dem staunenden Leser könnte die Oberflächlichkeit der konkreten physischen Beweise durchaus entgehen — oder vielmehr das völlige Fehlen einer Grundlage für die wissenschaftlich ungeheuerliche Behauptung, daß Promiskuität ‚in den Genen von Männern verschlüsselt und im männlichen Gehirn vorprogrammiert ist‘.“ Auch David Suzuki und Joseph Levine bringen in ihrem Buch Cracking the Code ihre Besorgnis über die momentane Genforschung zum Ausdruck. Sie schreiben: „Man kann zwar beweisen, daß Gene das Verhalten im ganz allgemeinen Sinn beeinflussen, aber es ist doch etwas völlig anderes, den Beweis dafür zu erbringen, daß ein bestimmtes Gen — oder zwei Gene oder sogar eine Anzahl von Genen — tatsächlich bestimmte Einzelheiten in der Reaktion eines Tieres auf seine Umwelt festlegt. An diesem Punkt ist es nur recht und billig zu fragen, ob jemand im streng molekularen Sinn irgendwelche DNS-Abschnitte entdeckt, das heißt lokalisiert und manipuliert hat, die ein bestimmtes Verhalten im voraus bestimmen.“

Dein Denken hat einen erheblichen Fehler, der davon ausgehend ist, dass die religiöse Vorstellung und Moral der Monotheisten sehr tief sitzt.

ABER: LIebe und Sex hat rein gar nichts miteinander zu tun!

Sex wird einfach nur überbewertet. Wer macht es denn zu einem Problem, dass Sex "Nur in der Ehe" vollzogen werden darf, und macht es dadurch zu mehr als es ist, wodurch es als spannender angesehen wird als es ist?

Würde es diese dämliche und unnatürliche Regel- und Moralkodizees nicht geben, so wäre genau das Gegenteil der Fall, von dem was religiöse Menschen behaupten: Es gäbe wesentlicht weniger Scheidungen, Vergewaltigungen und Missbrauchsfälle!

Überleg doch mal: JEDER Mensch träumt von Sex mit unterschiedlichen Menschen. Jeder möchte mal vergleichen, probieren, etc. EIn kleines Abenteuer, einfach ganz spontan aus der SItuation heraus ist doch etwas tolles.

Homosexuelle und Familien werden von Schuld befreit.

Von welcher Schuld?

Im Übrigen sagst du damit also, dass Homosexualität ein Verhalten wäre. Dem ist aber nicht so. Dementsprechend wäre der Geschmackssinn ebenfalls ein Verhaltensmuster, dass man steuern kann.

Es ist völlig irrelevant, ob es aber nun biologisch so festgelegt ist oder nicht. Es sind alle nur Menschen. NIEMAND hat das Recht über andere zu urteilen, nur weil sie nicht der "gesellschaftlichen Norm" entsprechen, anders sind. Solch ein Denken ist einfach nur abartig, unzivilisiert und arrogant!


Das Homosexualität etwas völlig natürliches ist, kann man schon allein daran erkennen, dass es unter Tieren ebenfalls "normal" ist. HS wurde bereits bei dutzenden von Tieren beobachtet, wie zB bei Giraffen, Pinguinen, Affen, Hunden, .....

Ich kenne z.B. jemanden, der von klein auf keinerlei Interesse am weiblichen Körper hatte. Er fand es uninteressant und teilweise sogar abstoßend. Niemand konnte das verstehen, weil er in seinem Umfeld keinerlei homosexuelle Personen kannte, keine negativen Erfahrungen mit Mädchen hatte, in einem lockeren und gutem Umfeld aufwuchs etc. Sehr früh bekannte er sich dazu schwul zu sein. Er musste dafür einiges ertragen. Warum sollte man so etwas tun, wenn es nur ein Verhalten bzw. eine Verhaltensstörung sein soll? Er wurde weder gezwungen noch sonst was.

So wie ich eine schöne Frau ansehe, so schaut er Männer an. Bei einer Frau regt sich gar nichts bei ihm. Da kann er nichts zu, es ist SEINE NATUR. PUNKT.

Jeder der ihn deswegen angreift, ist einfach nur ein schlechter Mensch!

Das Wichtigste an der Sache: Er läßt es nicht raushängen in der Art "Heitudei ich ziehe rosa Leggins an, schminke mich und rede mit piepsiger Stimme..." Er ist ganz "Normal" und niemanden geht es etwas an, welche Sexuelle Ausrichtung er hat.

Genauso geht es ja auch niemanden an ob man auf Füße steht, eine härtere Gangart bevorzugt oder sonst etwas. Sex ist Privatsache. Wer sich da in anderer Leute Angelegenheiten einmischt, der sollte seine Denkweise schnellstens übderdenken und besser schweigen!

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@brunf

Überleg doch mal: JEDER Mensch träumt von Sex mit unterschiedlichen Menschen. Jeder möchte mal vergleichen, probieren, etc. EIn kleines Abenteuer, einfach ganz spontan aus der SItuation heraus ist doch etwas tolles.

Das ist eine Behauptung, die so nicht stehengelassen werden kann, du solltest noch hinzufügen, "Jeder Mensch, der seine Phantasien mit adäquaten, sexuellen Treibstoff füllt“, denn der Mensch kann nur das, was er auch lernt. Somit, wenn ich meine Gedanken mit Filmen, oder ähnlichen Fülle, dann mag es sein, das ich gerne mit verschiedenen Menschen Sex haben will, nur die Frage ist, ist es auch gut? Denke ich da nicht zu kurzfristig? Sind mir andere Menschen, und ihre Gefühle egal? Entstehen durch häufig wechselnde Sexkontakte nicht auch Probleme, die ich durch den erneuten Partnerwechsel zwar übergehe, jedoch welche mich trotzdem verfolgen, spätestens in der nächsten Partnerschaft? Diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht!

Das Homosexualität etwas völlig natürliches ist, kann man schon allein daran erkennen, dass es unter Tieren ebenfalls "normal" ist. HS wurde bereits bei dutzenden von Tieren beobachtet, wie zB bei Giraffen, Pinguinen, Affen, Hunden

Jeder hat das Recht sich mit etwas zu vergleichen um sein Verhalten zu legitimieren, so ist es auch dein Recht, dich oder Homosexualität mit Tieren zu vergleichen! Manchmal werde ich das starke Gefühl auch nicht los, Menschen würden sich auch ähnlich animalisch also wie Tiere verhalten, der Unterschied ist nur, Tiere unterscheiden sich alleine schon durch ihre kognitiven Fähigkeiten, wie über Vergangenheit und Zukunft nachzudenken, außerdem sind sie nicht in der Lage ein solch skrupelloses Verhalten wie manche Menschen an den Tag zu legen!

Für mich ist wie du mittlerweile weisst, die Bibel ein guter Maßstab und ein Handbuch für glückliches Leben und hier wird gesagt, der Mensch ist im Bilde Gottes geschaffen, alle Arten sind voneinander getrennt, das trifft zweifelsfrei zu und somit glaube ich auch Ersteres, ja ich bin mir sicher, das ich im Bilde Gottes geschaffen bin, also die Fähigkeit habe, zu lieben, nicht mit Worten, sondern mit Tat und Wahrheit. (Johannes 3:18)

Übrigens studiere ich mit jemandem die Bibel, er ist selber homosexuell, das ist für mich kein Problem, solange er mich natürlich nicht anbaggert;)

Es sind alle nur Menschen. NIEMAND hat das Recht über andere zu urteilen, nur weil sie nicht der "gesellschaftlichen Norm" entsprechen, anders sind.

Da gebe ich dir Recht, denn laut Römer 5:12 haben alle Menschen die Sünde geerbt, aber Gott hat sicher das Recht, darüber zu urteilen was Recht und Unrecht ist! (3. Mose 18:22; 20:13)

Ich werde mich nicht über die Entscheidungen Gottes stellen, denn ich weiss, laut dem Propheten Jeremia ist der Weg vor einem Menschen gerade, das bedeutet nicht, das er auch vor Gott gerade ist. (Jeremia 10:23)

Ihr nun, Geliebte, ruft euch die Worte in den Sinn, die von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus zuvor geredet worden sind, 18 wie sie zu euch wiederholt sagten: „In der letzten Zeit wird es Spötter geben, die gemäß ihren eigenen Begierden nach gottlosen Dingen vorgehen.“ 19 Diese sind es, die Trennungen hervorrufen, animalische [Menschen], die keine geistige Gesinnung haben (Judas 1:17-19)

Abschließend ist zu sagen, der Mensch kann alles machen aber nicht alles ist gut!

(1Korinther 10:23,24) Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil. Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge erbauen. Jeder suche fortwährend nicht seinen eigenen [Vorteil], sondern den des anderen. 
(Galater 6:7-9) Laßt euch nicht irreführen: Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten; 8 denn wer im Hinblick auf sein Fleisch sät, wird von seinem Fleisch Verderben ernten, wer aber im Hinblick auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.

Somit ist es nicht ungerecht oder gefühllos Gott zu gehorchen, um ewiges Leben in einer besseren Welt ernten zu können, die Gott verheißen hat (Offenbarung 21:3,4; Jesaja 35:5-10)! Wer kein ewiges Leben in einer besseren Welt haben will und gute Anleitung ablehnt, der wird von Gott nicht zu seinem Glück gezwungen!



(Galater 1:10)
Versuche ich jetzt tatsächlich, Menschen zu überreden oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, wäre ich nicht Christi Sklave. 11 Denn ich bringe euch zur Kenntnis, Brüder, daß die gute Botschaft, die von mir als gute Botschaft verkündigt worden ist, kein Menschenwerk ist; 12 denn ich habe sie weder von einem Menschen empfangen, noch bin ich [darüber], außer durch Offenbarung Jesu Christi, belehrt worden.

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Welchem "kirchlichen Verein" - welcher "Sekte" ist er denn bei getreten?

Für mich "klingt" das nicht unbedingt nach einer freiwilligen Veränderung.Die "christlichen" Menschen, die ich kenne, habe auch mal Sinn für Humor. Zwar nicht für jeden - habe ich auch nicht - aber sie sind nicht komplett humorlos.

"Das Evangelium zu verkünden" das lässt mit an die Leute mit dem "Wachturm"-Heftchen denken.

Irgendwas muss vorher passiert sein, dass dein Freund auf einmal total anders wurde. Jetzt kannst du da nichts machen. Er wäre sehr wahrscheinlich blind und taub für deine Argumente.

Ich würde ihm sagen, dass mir seine "plötzliche" Veränderung Angst macht. Er könne aber weiterhin sich mit mir unterhalten, solange religiöse Themen außen vor bleiben. Ich mag nämlich nicht bekehrt werden.

Dein Freund kommt nicht klar damit das er schwul ist. Es gibt zwei Möglichkeiten gegen seine Gefühle anzukämpfen: 1. Drogen 2. Religion

Er hat 2. gewählt, und das in der radikalen Variante. Aber diese radikale Variante und die Konsequenten schützen ihn jetzt vor seinem wahren ich und vor seinen Gefühlen. Sogar das ist für den Armen leichter als sich mit dem schwul sein abzufinden. Das zeigt wie schlimm das alles für ihn ist wenn er sogar solch einen Weg geht. Nun glaubt er das die Unterdrückung des schwul seins einen Sinn ergibt, er findet sogar Anleitungen und Hilfe dazu, sowie Menschen die ihn auf diesem Weg unterstützen. Er fühlt sich nie nie nie mehr allein mit seinen Sorgen, weil jetzt kann er ja beten, und ihm "hört immer jemand zu". Das ist für ihn seine Psychotherapie, nur leider nicht die für ihn günstigste Variante. Er bräuchte eine ganz andere Therapie. Aber wenn er sich nicht damit abfinden kann, dann bleibt ihm ja fast keine andere Wahl als in der Religion seinen Halt zu suchen. So traurig das ist, aber das passiert Millionenfach jeden Tag.

Ihm wurde nun beigebracht seinen Trieben/Gefühlen nicht nachzugeben, dazu gehört es auch nicht mehr ins Kino zu gehen (denn in dem Film könnte ja irgendetwas zügelloses, wildes, freies, gezeigt werden was ihn in eine "falsche" Richtung inspirieren könnte). Er hat jetzt den Wunsch sich durch Disziplin in eine Richtung zu zwingen die ihm einfacher erscheint. Die Leute die ihm dabei "geholfen" haben wissen genau wie man solche Leute "auffängt".

Es gibt Millionen von Menschen die so Ihre Gefühle erfolgreich ein Leben lang unterdrücken mit Hilfe von Religion. Möglicherweise hat man ihm beigebracht (oder er interpretiert es selbst so) das Gefühle Triebe sind, und das diese grundsätzlich unwichtig sind und unterdrück gehören da man sonst nur ein Produkt seine Gefühle/Triebe wird die auch noch durch z. B. Medien gesteuert werden.

Wenn man seine Gefühle/Triebe vollständig unterdrückt, hat das Folgen. Es gibt vielleicht Menschen die brauchen so etwas, für die ist das der richtige Weg. Zum Beispiel beim dem Poster Namens "pasmalle" könnte ich mir das vorstellen. Es gibt aber auch Menschen die müssen Ihre Gefühle ausleben, da die sonst unglücklich werden.

Es ist schwierig zu beantworten ob es gesund ist Homosexualität zu unterdrücken. Ich würde sagen: es ist nicht gesund und nicht richtig das zu unterdrücken. Wozu sollte man es unterdrücken, nur weil man selbst es nicht will?? Das ergibt keinen Sinn.

Ich kann mir gut vorstellen das du wieder möchtest das er der Alte wird. Deswegen solltest du ein emotionales Gespräch mit ihm führen. Wenn das nicht klappt, musst du ein sachliches Gespräch mit ihm führen. Passe dich ihm an, denke dich in ihn rein. Er wird dir mit eigenartigen Phrasen antworten, greife diese Phrasen auf und mach dir über diese Gedanken und gibt ihm dann mal "Feuer" und mach ihm klar das er dir nicht mit irgendwelchem Bibelgelaber kommen braucht, und das du nicht mit ihm über seinen Religion sprechen möchtest, sondern das du mit ihm über sich sprechen möchtest. Zwing ihn dazu über sich zu reden. Das ist denke ich der einzige Weg. Zeig ihm das es zu einem erwachsenen Menschen in dieser Gesellschaft dazugehört sich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen und das die Variante die er jetzt gewählt hat nicht mehr zeitgemäß ist. Mach ihm klar das man Probleme nicht mehr wie vor hunderten von Jahren lösen sollte. Und du solltest ihm in Aussicht stellen wie schön sein Leben werden wird, wenn er sich mit der Homosexualität abfindet. Ach, und schenk ihm irgendein richtig richtig tolles gutes Buch. Ein Buch wo es um eine glückliche Liebe geht, damit er beim lesen fühlt, wie Liebe sein könnte wenn er sie zulässt.

es ist verständlichm dass du mehr als irritiert bist bei so einer kompletten verwandlung, die das vorleben total negiert und völlig "verteufelt"......

aber ich weiß nicht, ob ich nicht doch länger bestrebt wäre, zu versuchen, die freundschaft nicht doch länger aufrecht zu erhalten..........könnte ja auch eine phase sein........

versuch noch eine weile, ob ihr nicht auf anderer gesprächsebene auf einen nenner kommt, man muss ja nicht ständig von glauben reden und nur auf sexistischen humor setzen......

und wenn das nix bringt, werden sich eure wege eh übr kurz oder lang trennen, wenn keine gemeinsamkeiten mehr sind.....

alles gute......

Hi, ich bin auch Schwul und gerade auf dem Weg Gott und somit auch zu Jesus zu finden in einer freichristlichen Gemeinde. Das nicht etwa weil ich mein Schwulsein ablehne (wie irgendwo oben für alle Schwulen die Christ werden allgemein behauptet wurde), sondern deswegen, weil mich die Schwulen selber ablehnen. Ich bin nie wirklich jemanden sein Typ, egal wen ich auch angesprochen habe im Netz oder in der Szene! In Netz wird sogar schon sehr oft Cybermopping durchgeführt, man wird verarscht bis zum geht nicht mehr, in der Szene werden bestimmte Schwule einfach ausgegrenzt und in die Ecke gestellt, eben eine Minderheit in der Minderheit. Wozu dann noch Schwul sein, da kann man lieber das Schwulsein unterdrücken und an Gott und Jesus glauben als sich fertig zu machen durch die ganzen Erniedrigungen, Verarschungen, Absagen der mittlerweile sehr hochnäsigen schwulen Gesellschaft in der heutigen Zeit die immer nur das noch bessere haben will aber Leut die am Rande stehen, leider gar nicht erst mal ansehen und in deren Herz reinschauen wie sehr es von Ihresgleichen - den Schwulen ansich - selber enttäuscht und verarscht worden ist. Es sind nicht die Heteros ie Schwule runterziehen und psychisch fertig machen, NEIN, es sind die Schwulen selber! Und genau deswegen; ich sage mich vom Schwulsein los obwohl es ein schönes Leben sein könnte, aber das ganz Leben sich fertigmachen lassen;

"DAS HABE ICH NICHT MEHR NÖTIG!!!"

In diesem Sinne, lernt Jesus kennen... ich kenn Ihn noch nicht ganz, aber bald!

Mic.

Du hast ja diese Frage bereits im Forum gestellt. Ich habe dort schon meine Meinung geschrieben, wiederhole mich aber gerne nochmal - hier gibts wenigstengs Punkte ;-)

Was ist denn so schlimm daran dass er nicht mehr homosexuell ist? Nicht sein Gehirn wurde gewaschen, sondern sein Herz!

Klar ist es für dich unbegreiflich dass jemand seine Meinung so plötzlich ändert und das macht dir Angst. (Meine Familie hat auch immer wieder Mühe mit meiner freikirchlichen Einstellung, und ich war vorher nicht lesbisch.) Aber du musst die Freundschaft nicht weiterführen. Wenn du kein Verständnis für ihn zeigst, wird er wohl ebenfalls kein Interesse an weiteren Kontakt mit dir haben und es erledigt sich von selber.

Je "schlechter" das Leben vor der Umkehr war, desto radikaler lebt man meist das Christsein nach der Umkehr. Ich finde es toll dass er das Evangelium verkünden will. Offensichtlich hört er auf das, was Gott von ihm möchte, denn eigentlich ist das die Aufgabe von allen Christen! Da musst du dir keine Sorgen machen. Frage ihn doch einfach mal was er an Jesus so toll findet.

Was ist so schlimm daran homosexuell zu sein + dazu zu stehen ?????

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@Salviadivina

Nichts, solange man auch homosexuell ist. Ich bin aber der Meinung, dass Gott es besser findet, wenn man heterosexuell ist. Und dass er einem demzufolge von Homosexualitiät "heilen" kann. Denn sonst würde ja über kurz oder lang die Menschheit aussterben.

Nur damit hier keine Missverständnisse aufkommen, ich verurteile niemanden der schwul / lesbisch ist. Ich kann nicht beurteilen wie das ist denn ich bin nicht in dieser Lage.

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Klar ist es für dich unbegreiflich dass jemand seine Meinung so plötzlich ändert und das macht dir Angst.

Homosexualität ist keine Meinung. Das ist zu einem großen Teil genetische Veranlagung und das ist unbestreitbar. Es spielen aber natürlich noch andere Faktoren eine Rolle

Was in deinen Genen steckt kannst du nicht einfach als Meinung abtun. Die Farbe deiner Augen ist auch keine Meinung, sondern ein Fakt. Du kannst farbige Kontaktlinsen einsetzen, aber deine Augen behalten darunter die gleiche Farbe.

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@Panazee

Es stimmt schon dass Homosexualität keine Meinung ist. Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich bezweifle aber dass das hauptsächlich von den Genen abhängt. Wie du selber sagst, auch andere Faktoren, von denen wir wahrscheinlich gar nichts wissen (ich kenne das Leben dieses Mannes nicht) spielen auch eine Rolle - meiner Meinung nach eine nicht zu unterschätzende.

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Hej Lapetite2,

Das sind wirklich seltsame Auswüchse, die seine Glaubensgemeinschaft da praktiziert. Du hast schon recht, du solltest das nicht unterstützen, definitiv nicht! Allerdings liegt die Sachlage hier nochmal anders, denn wenn diese Dinge plötzlich auftreten, liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Form von Vorspiegelung falscher Tatsachen und schlichtweg Humbug vor. Ziemlich traurig, in welch perfider Form die Kirche versucht sich selbst als das Nonplusultra in den Vordergrund zu drängen, um von seiner extrem schlechten Publicity abzulenken. Das hat dein Freund nicht verdient.

Bekommst du überhaupt noch Gelegenheit normal mit ihm zu reden, oder macht er total zu? Es tut mir leid, dass du in eine solche Lage gebracht wurdest und er offensichtlich den Kopf mal dringend geradegerückt haben muss. Kirche und auch Menschen an sich haben vergessen, dass 'liebe deinen Nächsten wie dich selbst' niemanden ausschliesst, auch wenn der Klerus das liebend gerne anders hätte -.-

Grundsätzlich sieht du es als aussichtslos für dich, oder? das zumindest lese ich in deiner Frage.

Solltest du aber weiterhin Kontakt zu ihm haben, versuche herauszufinden wem oder was er so plötzlich verfallen ist, erinnere ihn an die Person, die er früher war und mach ihm klar, dass der Weg den er eingeschlagen hat, der absolute Holzweg ist und ihn auf Dauer krank machen wird, auf eine Art und Weise, die er in früherer Zeit immer gemieden hat.

Versuche dich ausserdem an Stellen zu wenden, die mit solchen 'Sinneswandlungen' Erfahrungen gemacht haben.. schau ins Netz, solche Machenschaften sind keine Einzelfälle.. :-/ und sie werden immer perfider ..

Hier mal ein Link zur pdf einer Checkliste : http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-familie/sekten-psychogruppen/sekten_checkliste.pdf

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und hoffe, dass er noch Ohren für dich hat.

Herzliche Grüße,

kiko

Wenn er wirklich schwul war, ist er es noch immer. Er lebt seine Sexualität nur nicht mehr aus. was schade für ihn ist. Er ist wahrscheinlich in einer Sekte, die Homosexualität verteufelt, über kurz oder lang wird er seelischen Schaden dadurch nehmen, und bräuchte Hilfe von Spezialisten. Homosexualität und Glaube lässt sich sehr gut miteinander vereinen. Ich bin überzeugter Christ und Schwul. Viele werden jetzt mit irgendwelchen Bibelsprüchen kommen, und vergessen das die Bibel von Menschen geschrieben wurden, und nur ihre eigene Weltanschauung und Einstellung gegen über Sexualität verkündeten.

Ich verstehe dass dein Freund mehr auf sein Äußeres achtet. Das ist ein Stück weit denke ich normal, weil er ja ein gutes "Vorbild" sein will. Ich habe auch schon davon gehört, dass es Männer gibt, die dann plötzlich iwi nicht mehr auf männer standen, wobei ich dein Unverständis schon sehr verstehen kann. Du musst deinem Freund klar machen, dass er nicht annehmen darf, dass homosexuelle in ieiner art oder weise von sünde befallen wären, nur weil sie auf dasselbe Geschlecht stehen. das stimmt nicht. Gott liebt jeden. und diese eine stelle in der bibel, auf die sich alle beziehen (leider weiß ich sie gerade nicht genau) aber da geht es darum, dass die Homosexuellen nicht "rumhuren" sollen...und so...aber er darf jetzt nicht denken, dass er jetzt bereinigt sei oder so. ich weiß ja nicht, was er denkt. aber du solltest für ihn da sein..und auch wenn er dir die freundschaft kündigen sollte, dann sag ihm, dass du das nicht in ordnung findest, weil sich Jesus auch, genauer gesagt GERADE mit nichtchristen an einen Tisch gesetzt hat. Liebe Grüße =)

Laß ihn gewähren. So wie es für Dich "normal" ist, schwul zu sein, so ist es jetzt für ihn normal, Christ zu sein - ein Christ zu sein, der solche sexuellen Praktiken eben für verwerflich hält. Es ist SEINE Entscheidung, die du letztendlich respektieren muss wie er Deine, schwul zu bleiben.

Wenn in der Gesellschaft der Sex nicht gar so sehr im Vordergrund stehen würde, gäbe es auch nicht die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten. Siehe Video

entweder ist man schwul oder nicht,es liegt doch in den genen

Die Theorie, dass es an den Genen liegt, ist sviw inzwischen widerlegt. Der gegenwärtige Stand der Forschung ist meines Wissens, dass es an bestimmten Ereignissen in der Schwangerschaft liegt. Obs stimmt - es gibt tatsächlich Leute, die aufhörten, schwul zu sein, nachdem sie sich zu Jesus bekehrt haben (z.B. Roland Werner, u.a. der Organisator des Christival 2008 in Bremen).

aber ich wünsche mir den alten menschen zurück,der er mal war

Du kannst jemand nicht dazu zwingen, der zu bleiben, der er mal war, wenn er was anderes sein will.

er ist so gehirngewaschen

Ich hoffe nicht. "Trainingsmethoden" um nicht mehr schwul zu sein funktionieren i.d.R. (immer?) nicht. Wenns daran lag und nicht an Jesus, dann wird er das wohl irgendwann merken und wieder schwul werden.

Hir ein Gescichte die elich ist wie bei dein freund , Ich freu mich das dein freund geheilt ist gott sei dank.

Alan Medinger (USA)

Während eines ruhigen Moments hat mir der Herr kürzlich gezeigt, wie mein Leben heute aussehen könnte. Ich sah mich alleine im Stadtzentrum leben – einsam und verzweifelt, immer noch dem hinterherlaufend, das doch nicht befriedigen kann und bei anderen Männern nach dem suchend, was sie doch nicht geben konnten.

Willa, meine Frau, lebte woanders und der Ärger und die Verletzung in ihrem Leben waren noch unter der Oberfläche versteckt. Ich sah unsere jüngere Tochter, Beth, wie sie täglich ihren Ärger über einen Vater zeigte, der ihre Bedürfnisse nie verstanden und sie schließlich verlassen hat. Unsere ältere Tochter, Laura, trug eine tiefe Traurigkeit wegen eines Vaters, den sie sehr liebte, in sich. Unser Sohn, Steven, war noch gar nicht geboren.

Ein neuer Mann Aber so ist mein Leben nicht. Am Abend des 26. November 1974 wurde ein neuer Mann geboren. Vielleicht wäre es genauer, zu sagen, dass ein Junge neu geboren wurde und begann, zum Mann zu werden.

Betrachtet man meinen Hintergrund, so finden sich viele der Charakteristika, die Typisch für die Entwicklung der Homosexualität sind: ein ungeplantes Kind, Eltern, die auf ein Mädchen hofften, ein älterer Bruder, der der Idealvorstellung des Vaters näher kam als ich und ein Vater mit ernsthaften emotionalen Problemen, die die Ursache dafür waren, dass er kaum in der Lage war, mit dem Leben fertig zu werden. Geschweige denn mit den Bedürfnissen seines Sohnes. Inzwischen weiß ich, dass diese Faktoren nicht meine Homosexualität verursacht haben. Es waren eher meine Antworten auf diese Faktoren, die mich in dieser Richtung beeinflussten.

Lebenslange gleichgeschlechtliche Neigungen Meine Neigung für Männer geht fast so lange zurück, wie ich denken kann. Ich schätze, ich war ungefähr 12 Jahre alt, als ich meine homosexuellen Neigungen auslebte. Da ich aber in den 40ern und 50ern groß wurde, gab es damals noch keine sichtbare schwule Subkultur, einen homosexuellen Lebensstil, dem ich nachjagen konnte. Ich nahm immer an, ich würde einmal heiraten und mein Bestes tun. Meine Frau Willa und ich wuchsen als Nachbarn auf und trafen uns während der High School Zeit. Im College wurde das Ganze dann ernster.

Sie war ein wundervolles und beliebtes Mädchen und ich glaubte an ein gutes gemeinsames Leben. Wir heirateten und die Dinge liefen in den ersten Jahren gut. Aber ungefähr im fünften Jahr unserer Ehe, nachdem unsere Töchter geboren waren und der Druck von Seiten der Familie und der beruflichen Karriere wuchs, begann ich wieder, homosexuell aktiv zu werden. Und das die nächsten zehn Jahre lang.

Während dieser Jahre glaubte ich, dass ich – mal abgesehen von diesem großen, dunklen Fleck in meinem Leben – alles in Ordnung hatte. Ich war beruflich erfolgreich, in der Kirche sehr aktiv und ich hatte eine wundervolle Familie – einschließlich Pflegekinder, die wir aufgenommen hatten. Theologisch hatte ich mir das ganz gut ausgedacht: alle Männer und Frauen sündigen – und das war eben mein schwacher Punkt.

Ich habe meine Homosexualität gehasst Das mag vielleicht für viele schwer zu verstehen sein, aber ich habe meine Homosexualität gehasst – mehr als sich das irgendjemand vorstellen kann. Aber noch schlimmer war der Gedanke, sie aufzugeben. Ich weiß auch nicht, warum. Habe ich wirklich Liebe von einem anderen Mann gesucht? Einem Mann etwas zu bedeuten? Die Männlichkeit von jemand anderes zu besitzen? Vielleicht alles zusammen, aber Sex mit einem anderen Mann hat ein Bedürfnis befriedigt und mir eine Erleichterung oder eine Flucht verschafft, von der ich glaubte, sie haben zu müssen.

Ich stellte mir vor, wenn ich es nur gemäßigt unter Kontrolle behielt, würde mir Gott das anrechnen und es wäre in Ordnung.

Aber es war keineswegs alles unter Kontrolle. Der Zwang wurde größer und ich ging öfter und rücksichtsloser aus. Meine Ehe fing schon an zu bröckeln. Schließlich klappte es sexuell nicht mehr. Willa hatte so eine Idee, woran das lag, aber beschloss, mich nicht damit zu konfrontieren.

Die Macht des Gebetes Meine Frau war natürlich während all dieser Jahre sehr unglücklich. Sie hat sich einer Gebetsgruppe reifer christlicher Frauen angeschlossen, die wahre Gebets-Kriegerinnen waren. Obwohl sie ihnen nichts Genaueres über das Problem erzählte, fingen sie an, für unsere Ehe zu beten. Willa fühlte langsam, dass sie mich loslassen musste. Wenn die Ehe auseinanderbrechen und ich mich von ihr trennen sollte, musste sie das geschehen lassen. Sie war in der Lage, mich gehen zu lassen – sowohl spirituell als auch emotional.

Nicht lange danach bat mich ein Freund, an einem Gebetestreffen teilzunehmen. Ich wehrte mich lange dagegen, stimmte aber schließlich zu. Er sagte zu mir: „Was der Herr für dich bereithält ist weitaus besser als alles, was du dir vorstellen kannst.“ Als ich das hörte, kam ein großer Friede über mich.

Eine große Veränderung Jemand, der damals nur beiläufig zusah, würde sagen, in dieser Novembernacht geschah nichts Außergewöhnliches. In mir aber kam es zu einer großen Veränderung. Als die große Gruppe – es waren zwei- oder dreihundert Menschen – laut zu Gott beteten und ihn priesen, übergab ich Jesus leise mein Leben, einschließlich meiner Homosexualität. Ich gestand meine Hilflosigkeit ein, ebenso die Tatsache, dass ich im Leben Schiffbruch erlitten hatte. Ich war bereit, Ihm alles in meinem Leben tun zu lassen, was Er wollte.

Mit dem folgenden Tag wurde mir klar, dass eine ganze Menge Wunder geschehen waren. Die homosexuellen Fantasien, die mir im Laufe der letzten 25 Jahre so selten aus dem Kopf gegangen sind, waren verschwunden. Ich empfand für Willa eine Art von Liebe, die ich nie für möglich gehalten hatte.

Vielleicht das Wichtigste von all dem: Gott war nicht mehr der weit entfernte Punktrichter. Er war ein Retter, der von Seinem Himmel heruntergekommen ist und mir die Erlösung gebracht hat. Jesus liebte mich und ich liebte ihn so sehr. Zum ersten Mal wurde mir klar, was es heißt, zu lieben und geliebt zu werden.

Zu der Zeit fühlte ich, was Gott hier getan hat war eine völlige Heilung und es ist wahr, dass der sexuelle Drang nach anderen Männern weg war. Aber Homosexualität ist mehr als nur gleichgeschlechtlicher Sex. Näher an der Wurzel ist ein tiefes Gebrochensein, fast eine Totgeburt in unserem Mann- oder Frausein. Irgendwie habe ich als kleiner Junge eine Tür verschlossen, die zu meiner Entwicklung zum Mann führte. Gott hat mir geholfen, sie wieder zu öffnen.

Die Entwicklung zum Mann Meine Verwandlung markierte die Wiederaufnahme meiner männlichen Entwicklung. Gott hat etwas Wunderbares vollbracht, als er meinen enormen Minderwertigkeitskomplex unter heterosexuellen Männern, die nie homosexuelle Erfahrungen gemacht hatten, beseitigte. Er hat mich dazu befähigt, Dinge in Gang zu setzen und ein Führer zu sein – alles Aufgaben, vor denen ich mich einst sehr fürchtete. In einer wunderbar sanften Art hat Gott die Rollen von mir und meiner Frau so verändert, dass ich die richtige Führung in unserer Familie wahrnehmen konnte.

Wegen der plötzlichen Art und Weise meiner Heilung von der Homosexualität werde ich oft gefragt: „Wie vollständig ist deine Heilung wirklich?“ Als Antwort kann ich sagen, dass sie den zeitlichen Test bestanden und als Frucht eine gesegnete Ehe hervorgebracht hat.

Ich hatte in den letzten zehn Jahren keine homosexuellen Versuchungen. Darunter verstehe ich, ernsthaft einen sexuellen Akt mit einem gleichgeschlechtlichen Partner herbeizusehnen oder in Erwägung zu ziehen. Ich hatte zwar noch eine Zeitlang eine gewisse Sehnsucht nach einem älteren, stärkeren Mann noch über meine Heilung hinaus mit mir herumgetragen, der sich „um mich kümmern“ sollte. Das ist nun auch vorbei und ich sehe Männer als Brüder, nicht als beschützende Väter.

Natürlich habe ich Literatur, Kinofilme und andere Situationen vermieden, die homosexuelle Lust erwecken konnten. Wenn man damit konfrontiert wird – und das ist früher oder später der Fall – oder wenn mir jemand, der bei mir in Beratung ist, die Umstände eines sexuellen Rückfalls beschreibt, so erweckt das manchmal gewisse sexuelle Gefühle. Die sind aber gering und lassen im Laufe der Zeit nach. Vielleicht sehe ich einem gutaussehenden Mann noch nach, aber Gott hat mir in den letzten Jahren gezeigt, dass dies durch Neid und alte Gewohnheiten verursacht wird. Da ich den Neid bereut habe und Gott weiterhin dafür danke, zu was er mich gemacht hat, wird auch das weniger.

Oft stellt man mir die Frage, die meist als der Test schlechthin gesehen wird: „Wirst du von Frauen im allgemeinen sexuell angezogen?“ Nein. Ich liebe meine Frau und wir haben seit meiner Heilung eine wunderbare und erfüllende sexuelle Beziehung sowie eine ebensolche Liebesbeziehung. Sie ist aber die einzige Frau, mit der ich Sex haben will. Geschlechtsverkehr sollte ein Ausdruck der Liebe zweier Menschen im Kontext einer lebenslangen Verbindung sein. Nur aufgrund des Sündenfalls empfinden Männer eine sexuelle Lust nach Frauen außerhalb dieser Verbindung. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass Gott meine Homosexualität durch eine abgefallene Heterosexualität ersetzt. Ich danke Ihm, dass Er mir das erspart hat.

Ich bin so dankbar, dass dieses „was wäre wenn“ in meinem heutigen Leben nicht eingetreten ist. Ich bin Vollzeit in der Arbeit für Homosexuelle tätig. Willa und ich arbeiten hierbei zusammen. Wir freuen uns auf unseren 25. Hochzeitstag. Unsere zwei Töchter sind jetzt im College und Stephen, unser Sohn, den es ansonsten „nicht gegeben hätte“, ist acht Jahre alt und es geht ihm gut.

Und sein Vater liebt ihn sehr.

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@maxican

Wunderbar! Ja, es ist so, auch heute geschehen noch Wunder, auch wenn viele das belächeln!

Lukas 1:37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.!

Das hat Jesus gesgat!

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@Sonnenblume1943

Lukas 1:37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.!

Ebenso bei Harry Potter, den Gebrüdern Grimm oder den Märchen aus 1001 Nacht.

Alles wirklich profunde Quellen.

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@maxican

Ich freu mich das dein freund geheilt ist gott sei dank.

Soviel menschenverachtende Dummheit ist wirklich schmerzhaft.

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@realsausi2

Soviel menschenverachtende Dummheit ist wirklich schmerzhaft.

Entschuldige aber einen Menschen als dumm zu bezeichnen ist weitaus nicht besser und für mich genauso schmerzhaft.

Mit solch einer Aussage wird man Menschen niemals von einem anderen und besseren Weg überzeugen können. Bei solch einer Aussage verschließen sie sich und hören erst recht nicht zu.

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@MonicaLang

Du hast Recht. Ich neige dazu, manchmal sehr undiplomatisch die Wahrheit zu sagen. Natürlich könnte ich das unterlassen.

Aber wie ich Dir schon an anderer Stelle dargelegt habe, erwarte ich nicht, jemanden, der sich zu so einer Entgleisung hinreißen läßt, noch zu erreichen. Dennoch möchte ich solche Widerlichkeiten auch nicht unkommentiert lassen.

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@realsausi2

Wieder jemand der ernsthaft von "der Wahrheit" spricht.

Soviel menschenverachtende Dummheit ist wirklich schmerzhaft.

Definitiv schmerzhaft. Du hast du recht. Leider gibt es einen Teil unter den Christen die höchst menschenverachtend agieren. Menschen die scheinbar empathielos über andere Menschen herfallen können keine Christen sein. Auch wenn sie sich das in ihren herzlosen Zustand einbilden.

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@Gegengift

@gegengift

Genau daran hast du wohl nicht gedacht als du über Frau Christa Meves hergefallen bist ? und sie unseriös und der religiösen Probaganda bezichtigt hast . Sowas nennt man nämlich Dfamierung!

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Brainwash.ed***, Jaa, mir fällt auf das verdammt viele Pfingstkirchen, Freie Christen, Prediger, Pastoren, Wunderheiler, Propheten sich vermehren, vor allem die letzten 10Jahre. Hauptsächlich kenne ich all das aus Westafrika. Nur, das die alle auch in zB. Ö verdammt viel Zulauf haben. Das ganze gibts auch mit weissen Leuten. Schwul zu sein = gößte Sünde. Nur Jesus kann helfen. So wies aussieht is dein Freund auf das reingekippt. Je mehr du auf ihn einredest, versuchst zu überzeugen, umso mehr wird er dich als Teufel ansehen!!!! Versuch soooviiiel wie möglich zu erfahren; d.h. "welche Kirche (Sekte,etc...) das ist, mit welchen Mitteln die arbeiten. (meist mit Angst, Hoffnung,usw). Die BIBEL wird immer in die RICHTUNG ausgelegt, die man benötigt um erfolgreich zu sein. Für die Hintermänner. PS: Aber, großartige Freundschaft dürftest du nicht haben. Wenn dir als Alternative "Freundschaft beenden" bleibt. WILLST DU NICHT WISSEN WAS PASSIERT IS MIT DEINEM FREUND??? ODER GLAUBST DU DER HAT SICH DIESEN TRIP BEWUSST ENTSCHIEDEN??? VLLT: KANNST DU IHM HELFEN:DEINE WAFFE = BIBEL!!!

Das was du beschreibst kenne ich auch schon aus der Serie "Queer as Folk". Das Leben des schwulen Emmett läuft eine Zeit lang nicht so gut und sieht darin, einer fragwürdigen christlichen Gruppierung (See the Light) beizutreten seine einzige Lösung. Daraufhin verändert er sich total, er möchte hetero sein, wendet sich von seinen Freunden ab und versucht sogar mit einer Frau zu schlafen. Doch seine Freunde geben nicht auf und versuchen Emmett wieder zurück zu gewinnen:

I think God appreciates it even more. Because he created you in his image. At least that's what I was always taught. And since God is love and God doesn't make mistakes, then you must be exactly the way he wants you to be. And that goes for every person, every planet, every mountain, every grain of sand, every song, every tear... and every fa*got. We're all his, Emmett. He loves us all.

Freie Übersetzung: Ich denke Gott schätzt es sogar noch mehr. Denn er hat dich nach seinem Abbild erschaffen. Zumindest ist das das, was mir immer beigebracht wurde. Und da Gott Liebe ist und Gott keine Fehler macht, bist du genau so, wie er wollte, dass du bist. Und das gilt für jeden Menschen, jeden Planeten, jeden Berg, jedes Sandkorn, jedes Lied, jede Träne... und jede Schw*chtel. Wir sind alle sein, Emmett. Er liebt uns alle.

Das hat mich wirklich berührt und es ist verdammt nochmal wahr! Dein Freund sollte nicht versuchen jemand anderes zu sein, als er ist. So wie er ist, ist er vollkommen richtig. Alles andere wird ihn auf die Dauer nur kaputt machen. Es ist doch krank, dass er sagt er wurde geheilt. Geheilt von was? Liebe? Ich glaube das war kein Heilmittel, denn Hass und Intoleranz vergiften die Gesellschaft wie sie Menschen vergiften.

Dein Freund macht gerade eine Identitätskrise durch und du solltest ihm beistehen. Ihm zeigen, dass man sein wahres Ich nicht verleumden sollte, dass man sich nicht für das schämen braucht, was man ist und was einen glücklich macht! Ich glaube das braucht er jetzt.

Viel Glück!

Ich kenne Deine Situation. Mit 17 lernte ich einen Kerl in meiner Schule kennen und wir wurden beste freunde (wenn auch kein Päärchen, sind nicht schwul). Der "bekehrte" sich dann auch zu einer evangelistischen Freikirche mit deren typischen reaktionären Ansichten.

Ein Rankommen an ihn war kaum noch möglich, er entwickelte sich eben in andere Welten als ich.

Letztlich musste ich mich damit abfinden und konnte ncihts dagegen tun. Ich habe mir klar gemacht: er ist kein willenloses Opfer, er hat seine Gründe, stakre Motivationen, diesen Weg zu gehen, der mir irre schien und ihm vorher auch erschienen wäre.

Ich analysierte das Material der Prediger, denen er folgte und war erschreckt über den rassitischen Hass gegen "ungläubige", die sie verkünden. Sie fordern die Ausrottung der "Antichristen" der Muslime. Woher kam so ein gebalter Hass? Er war Linker gewesen wie ich und hatte niemals etwas gegen ausländer gehabt.

Aber ich stellte fest: was sie auch gemein haben, ist eine starke Schlagseite zu materialistischen Sachen. So verkündete ein Prediger, dass der Anschlag in New York auf ds Hochhaus einen Schaden für die Weltwirtschaftg grösser als der 1. Weltkriege bedeute.

Als Geschichtsstudent erschien mir das absurd und natürlich glaubte ich das nicht. Aber man kann das ja als Aufhänger nehmen um zu sehen, warum jemand so etwas hören will, was faktisch absurd ist. Und ich stellte eben fest die Prediger bedienen materielle Existenzängste von Menschen der Mittelschicht. In den letzten Gesprächen, die wir hatten, bemerkte ich dann, dass er als angehender Bauer, der den elterlichen Hof zu übernehmen hatte, Angst vor Bankrott hatte.

Auf einer Auslandsreise wollte er einen Bauer kennen gelernt haben, der jeden tag mehrfach zu Jesus betete und deswegben die reichsten Ernten weit und breit hatte. Er vernichtete alle seine Bücher, auch die, die ich ihm geschenkt hatte, und legte sich eine Bibel zu, weil das ja das einzige Buch sei, das man brauche. Und brach alle Kontakte zu Nichtmitgliedern der Freikichen-Sekte ab.

Sprich: da sind starke Änghste vor irgendwas und man sehtn sich nach Ruhe und dem Versprechen nach Sicherheit davor. So etwas scheint Dein Freund in Sachen Homosexualität zu verspüren. Vielleicht war er schon konservativ erzogen worden und hat sich immer schon dafür geschämt und wollte "anders" sein.

Natürlich wird er niemals seine sexuelle orientierung wegbeten. Aber Menschen glauben immer das, was sie glauben wollen. Er so wie du und ich und jeder andere.

Meien leider pessimistische Warnung: erhoffe nicht zuviel.

DH für diese Antwort, und tut mir leid, wie es ausgegangen ist :( Kennst du den Film 'Love Exposure' Ist ein asiatischer Film und wie alle asiatischen Filme überspitzt und abgedreht, aber im Grunde hat er auch genau das Thema.. erschreckend, wie leicht und zum Teil widerstandslos sich Menschen gedanklich umpolen und manipulieren lassen.

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@kikome

Nee. Ich sehe auch nie asiatische streifen. Irgendwie assoziiere ich immer "Kungfu" damit und auf diese Schlägereien habe ich keine Lust Habe noch nie was anderes alsdas gesehen.

Ich habe aber übrigens bewusst eine andere Bewertung gesetz als "er hat sich manipulieren lassen". Mir war es gerade wichtig, aufzuzeigen, dass die Freikirche ihm gerade das gegeben hat, was er selbst wollte und suchte. Es war eine freie Entscheidung, dieses Zeug anzunehmen.

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Aber ich stellte fest: was sie auch gemein haben, ist eine starke Schlagseite zu materialistischen Sachen.

Auf einer Auslandsreise wollte er einen Bauer kennen gelernt haben, der jeden tag mehrfach zu Jesus betete und deswegben die reichsten Ernten weit und breit hatte.

Das ist aber nicht typisch evangelikal, sondern das ist das "Wohlstandsevangelium", das von typisch Evangelikalen als Irrlehre als Irrlehre abgelehnt wird (gerade auch von führenden Evangelikalen wie Parzany oder Werth).

So verkündete ein Prediger, dass der Anschlag in New York auf ds Hochhaus einen Schaden für die Weltwirtschaftg grösser als der 1. Weltkriege bedeute.

Da hat wohl irgend jemand die nackten Zahlen verglichen ohne zu bedenken, dass der Dollar damals mehr wert war als heute ... und der Prediger hat das unkritisch übernommen.

Sie fordern die Ausrottung der "Antichristen" der Muslime.

Das ist ja geradezu anti-christlich. Echte Evangelikale sind da anders, siehe z.B. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/tuerkei-witwe-vergibt-moerdern-von-malatya-1437687.html

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@helmutwk

Das ist ja geradezu anti-christlich

Nein, DAS ist exakt das, was man als christlich bezeichnen kann. Denn das Christentum benötigte dringend Feinde um bestehen zu können. Ohne ein Feindbild funktioniert Monotheismus nicht. Außerdem erhebt das Christentum einen Absolutheitsanspruch. Würden sie nicht gegen andere Religionen reden, würden sie sich selbst widersprechen!

Die Ökumene ist daher einfach nur lächerliche Heuchelei! Keine der christenähnlichen Religionen wie die Evangelikalen würde ihre Lehren aufgeben und sich mit ihrem Gottesbild dem Urchristentum zuwenden (R.Katholische Kirche).

Die ganzen Absplitterungen - ob nun große wie dir EVK oder kleine wie die Neuapostolen oder gar Sekten wie die Mormonen oder Zeugen Jehovas - dürfen sich eigentlich nicht als Christen bezeichnen, da sie die Lehre des Urchristentums nicht befolgen und teilweise ein ganz anderes Gottesbild predigen. Sie haben sich einfach ihre eigene Religion gebastelt, undem sie die Dinge die sie störten abschafften.

Übrigens: "Echte Evangelikale" treten für ihren Glauben so ein, wie es ihre irischen Brüder tun/Getan haben .....

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Man kann sich nicht vom Schwulsein "bekehren" oder "heilen". Das haben schon sehr viele versucht und dabei einen hohen Preis gezahlt, einschließlich des späteren Scheiterns. Dein Freund hat vielleicht große innere Konflikte gehabt, weil er schwul ist. Nun versucht er durch dieses "Wunder" dem inneren Spagat aus dem Weg zu gehen und sein Leben nun doch irgendwie zu rechtfertigen. Dabei schlagen die meisten Leute erst mal über die Stränge. Denk nur mal an ehemaliger Raucher, ehemalige "Dicke" und ehemalige "Fleischfresser".

Mit der Übertreibung überzeugt man sich selbst von der Richtigkeit dessen, was man tut. Das hört auf, da kann ich Dich beruhigen, jedenfalls bei allen, die auch nur einen Funken Intelligenz besitzen. Was oft nicht aufhört, ist der innere Konflikt, wenn man bemerkt, daß man nun wieder mal nicht richtig liegt, weil das Schwulsein eben nicht aufhört. Statt das Problem losgeworden zu sein, muß man sich mehr und mehr verbiegen und verleugnen, um ihm zu entkommen. Und daß sich dann über die Jahre neues Konfliktpotential aufstaut, muß ich Dir nicht erst erklären, schätze ich.

Kein Mensch kann gut und mit sich im Einklang leben, wenn er gegen sein eigenes So-Sein ankämpft. Das gilt übrigens nicht nur für Homosexualität sondern für alles, was z. B. in den Augen radikal-evangelikaler Christen schlecht oder sündig ist. Die Erkenntnis, daß das Wunder ausgeblieben ist und man von seinem Problem auf diese Weise eben nicht wegkam, trifft später um so härter. Dann wird ganz oft gleich die ganze Religion über Bord gekippt, statt nur die Richtung einer Konfession.

Und in diesem Augenblick wird Dein Freund Dich auch brauchen, dann mußt Du für ihn da sein, reden, reden und nochmal reden. Du kannst Dich von seiner Auffassung, das Christentum leben zu sollen, distanzieren und Abstand zu ihm halten. Das würde ich ihm auch glasklar sagen. Du mußt sein Handeln und Reden nicht ertragen, wenn es Dich nervt. Du solltest aber dazusagen, daß Du ihm dennoch ein guter Freund bleiben willst und er auf Dich zählen kann, wenn er Dich wirklich eines Tages brauchen sollte. Ein guter Freund ist jemand, zu dem ich auch heulend zurückkriechen kann, wenn ich nach Jahren des Nervens bessere Einsicht gewonnen habe. Alles Gute, q.

danke dir quopiam, endlich ein wirklich guter beitrag !!!

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@quopiam

Bleibt nur zu hoffen, dass du mit deiner sinnvollen Antwort die Gedankenwelt des Fragestellers nicht überschätzt und überforderst. LG pasmalle

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Es wäre zu wünschen, daß der genannte Freund des Fragestellers diese Antwort lesen möge. D.H.

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Diesem Beitrag kann ich mich nur aus voller Lust anschließen.

Mit der Übertreibung überzeugt man sich selbst von der Richtigkeit dessen, was man tut.

Ein mir neuer Gedankengang. Und gleich habe ich mich und das Verhalten anderer wiedererkannt.

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Lapetite2, falls es wirklich ein guter Freund ist, dann solltest Du ihm sagen, dass Du da sein wirst, falls er Dich irgendwann mal braucht - und wenn es erst in Jahren ist.

Für mich klingt das alles sehr "krank". Er sei nicht mehr homosexuell sagt er - aber heterosexuell ist er dadurch wohl kaum geworden, oder? Für mich klingt das eher, als hätte er jeglicher Sexualität abgeschworen, ähnlich dem Zölibat bei Priestern, und die sexuelle Orientierung selbst dürfte sein, wie sie eben immer war.

Er kann ja versuchen, sein Leben völlig umzukrempeln - aber wenn ihm das nur eingetrichtert worden ist und er jetzt irgendeinem Leithammel hinterherläuft, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass er irgendwann sehr unglücklich sein wird - und Hilfe braucht, um da wieder heraus zu finden. Und dann braucht er Freunde. Ich hoffe, dass dann alte Freunde für ihn da sein werden, um ihm wieder Halt zu geben.

Den Menschen, den Du kanntest, wirst Du jedenfalls wohl kaum unverändert "zurückbekommen"...

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