Freund hat 4 Jahre Knast wegen Betrug bekommen. Wann kommt er bei guter Führung raus?

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Ob die Untersuchungshaft angerechnet wird, steht im Urteil. Ansonsten kann er damit rechnen, dass er bei guter Führung nach Verbüßung von 2/3 der Strafe entlassen wird.

laß ihm ruhig alles absitzen,umsonst bekommt man nicht 4j aufgebrummt,mit oder ohne u-haft liegt immer in der urteilsbegründung,denn bei 4j war es nicht wenige betrugsfälle (schaden) die er begangen hat,und an die geschädigten denkst du bestimmt nicht,denn die sind arm dran

Die Richter urteilen ganz unterschiedlich bei Betrugsfällen,es kommt natürlich drauf an ob er zum ersten mal wegen dem Delikt verurteilt wurde. Ich kenne mehrere Fälle wo es um viele Mio. ging und von denen hatte keiner solch eine Strafe,die lagen alle zwischen 2 und 3Jahre. Wenn dein Freund zum ersten mal in Haft ist,dann kann er 18Monate vor 2/3 2externe Gutachten zur Eignung für den offenen Vollzug machen.Dies geschieht bei guter Führung über die Psychologen und Sozialarbeiter von der Anstalt wo er sitzt. Es kommt auch auf das Bundesland drauf an,denn nicht alle Staatsanwaltschaften lassen sich ein wenn ein VU einen Antrag gem §57 abs.1 StgB(Bedingte vorzeitige Entlassung 2/3)stellt. Mit vorzeitigen Entlassungen wird immer schwieriger,da sich die Staatsanwaltschaften oft schwer tun.Spätestens beim Rechtsmittelverzicht legen die StA's immer öfter Rechtsmittel ein und somit müßte er zur Reststrafe einen Antrag stellen oder sogar Endstrafe machen. Wie gesagt,es kommt auf die Schwere der Tat,die Kooperation wärend dem Ermittlungsverfahren war er reuig und geständig,und v.a ist er Ersttäter? Ich gehe mal davon aus das er vom §31 nicht Gebrauch gemacht,denn dann hätte er auch keine 4Jahre bekommen,dass ist so ein spezieller Paragraph der in Haft sehr gehaßt wird. Der Paragraph 31 ist ein Lass die Hosen runter und du kommst mit ner milden Strafe davon. Ich hoffe ich konnte dir helfen.

PS. Übrigens natürlich wird jeder Tag wo du eingesperrt bist an die Haftzeit angerechnet,und das hat nichts mit dem Urteil zu tun,aber dennoch muß das Gericht die U-Haftzeit separat im Urteil erfassen wobei das keine Rolle spielt für den Angeklagten.

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