Freund Hartz 4, ich Ausbildung. Was wird angerechnet?

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2 Antworten

- Es kann in der Ausbildung auf den Bedarf des Freundes erst etwas angerechnet werden wenn du mit deinem anrechenbaren Einkommen deinen eigenen Bedarf gedeckt hast.

- Wenn du noch keine abgeschlossene Berufsausbildung / Studium hast sind dir vorrangig deine Eltern zum Unterhalt verpflichtet,sie haben dann einen Selbstbehalt von 1300 € Netto.

- Es könnte dann zumindest schon mal mit dem Jobcenter Probleme geben wenn ihr aus deinem Haus ausziehen würdet,denn dann ist es kein privilegiertes Vermögen mehr und je nach dem was mit dem Erbe des Hause an Auflagen verbunden sind könnte diese evtl.dann verwertbares Vermögen sein.

- Der GdB von 35 hätte keine Auswirkung,ein Ausweis würde ihm erst ab einem GdB von 50 zustehen,er könnte aber auch unter 50 Anspruch auf eine Gleichstellung beim Jobcenter haben.

Wenn du immer unterschiedliche Einkommen hast muss sich auch die Aufstockung verändern,es kommt also darauf an was du jeden Monat an Brutto und Nettoeinkommen hast und wie hoch euer beider Bedarf insgesamt ist.

Euch stünden dann schon mal min. derzeit 2 x 364 € Regelsatz für den Lebensunterhalt zu und dazu kommen dann noch die Kopfanteile für die Neben / Betriebs / Heizkosten.

Es wird also dieser Gesamtbetrag durch die Personen im Haus geteilt und davon stehen euch dann 2 Kopfanteile zu.

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Kommentar von Sasoriza
02.06.2016, 08:00

Die Bedingung des Hauses war nur, dass meine Oma lebenslanges unentgeltliches Wohnrecht hat. Wenn das ein Grund wäre, dass das Amt es nicht zu Geld macht?

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Kommentar von Sasoriza
02.06.2016, 08:36

Eine Ausbildung hier in der Nähe wird kaum klappen so selten  wie die ist.

Also darf ich quasi nur weil ich das Haus besitze nicht umziehen. Verkaufen auf keinen Fall. Die Fahrzeiten möchte ich auch nicht. 

Ich kann nicht mal meiner Oma das Haus überschreiben ohne das es Probleme gibt?

Oder es beim neuen Bearbeiter nicht erwähnen  (oder gehen alle Daten vom alten zum neuen Bearbeiter)?

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Kommentar von Sasoriza
02.06.2016, 09:31

Also dürfte ich nicht mal mein Haus meiner Oma überschreiben?

Es gibt also keine einzige Möglichkeit, dass mein Haus da einfach rausgehalten wird? Ich Habs ja nicht freiwillig bekommen, sondern mit 12 geerbt wohin meine Eltern das Erbe angenommen haben...Obwohl ich nicht die vom Amt direkt Betroffene Person bin, können die mich echt zwingen es zu verkaufen. Wenn ich es nicht tun würde, würden die dann die kompletten Leistungen streichen oder wie...

Und mein Gehalt wird auch mit verrechnet? Irgendwo hatte ich auch gelesen, wo das Ausbildungsgehalt nicht mit verrechnet wurde.

Und wenn ich jetzt bspw. noch einen Nebenjob hätte mit 450 Euro oder weniger wird das vermutlich auch noch voll mit reingeplant, dass sich das nicht lohnen würde richtig?

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zur 1. frage er wird wahrscheinlich nicht mehr geld kriegen weil ihr in einer bedarfsgemeinschaft lebt und das geld müsst ihr eben zusammen legen.

Wenn du die ausbildung machst könnte das Jobcenter den umzug bezahlen müsst ihr aber mit dem SB erstmal besprechen, BAFÖG wird wohl nicht ausgezahlt werden außer du hast keinen Kontakt mehr zu deinem Vater. Wenn du das haus schon angegeben hast ist das schwierig sie könnten das haus in geld umwandeln..  den rest kann ich nicht pauschal beantworten

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Kommentar von Sasoriza
02.06.2016, 03:48

Hm das mit dem Haus wäre blöd. Ich möchte es ja nicht verlieren.

Könnte ich es zum Beispiel meiner Mutter überschreiben?

Oder es beim neuen Amt nicht angeben? Oder gehen alle Daten vom vorigen Amt zum neuen? Kenn mich da nicht soo aus ^^

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Kommentar von Sasoriza
02.06.2016, 07:56

Das will ich hoffen. Ich hatte nicht vor mein komplettes Leben darin zu wohnen. Eher es später zu vermieten und irgendwann selber darin zurückzukehren. Aber nur weil man Freund noch auf Amtshilfe angewiesen ist, wäre es ziemlich fies mich da so mit reinzuziehen, dass ich mein Haus verkaufen muss :o 

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