Freund fährt mit 50er ohne Lappen

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4 Antworten

Du hast dich so oder so schuldig gemacht. Kommt der Richter zu dem Entschluss, dass du deinem Freund den Schlüssel absichtlich gegeben und ihn absichtlich fahren lassen hast, dann hast du dich gemäß Paragraph 21 Abs. 1 Nr. 2 StGB selber des Fahrens ohne Fahrerlaubnis schuldig gemacht. Gibt Geldstrafe oder Haft, Lappen kann weg sein. Hast du den Schlüssel wie du sagst unbeaufsichtigt stecken lassen gilt dies als Verleitung zu einer Straftat. Dafür gibts keine Geldstrafe sondern nur ein Bußgeld, etwa 15 Euro. Kritisch wäre ein Unfall gewesen, dann müsstest du nämlich mithaften.

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Kommentar von friggel
30.08.2014, 03:42

Ps: Sollte es zur Verhandlung gegen deinenFreund kommen, kannst du in dieser Verhandlung nicht bestraft werden, sondern erst in einer folgenden, bzw. Erst, wenn ein Verfahren gegen dich eingeleitet wird.

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Auf Dich normalerweise nicht, wenn Du ihn nicht aufgefordert hast damit zu fahren und man Dir das abnimmt, wieso soll der Richter daran zweifeln?. Neben Diebstahl gibt es noch den Tatbestand des unbefugten Benutzens eines Kraftfahrzeuges, das könnte Deinem Kumpel vorgeworfen werden. Die Strafe für Deinen Kumpel dürfte nicht allzuheftig ausfallen wenn bei der Fahrt nichts passiert ist.

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Wenn man dir nicht das Gegenteil beweisen kann, Nö. Dein Freund ist dann aber unter Umständen auch wegen Diebstahles dran.

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Kommentar von Sonnenstern811
30.08.2014, 03:08

Diebstahl ist das nicht, er hätte es ja ohnehin zurück gegeben.

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Hoffen wir mal , dass er es zugibt und der Richter es auch glaubt.

Schöner Freund, übrigens.

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Kommentar von colapepsi
30.08.2014, 03:11

Du solltest lediglich auf die Frage eine Antwort geben und nicht darüber urteilen was für Freunde ich habe. Basta!

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Kommentar von Maisbaer78
30.08.2014, 03:11

Es gilt die Unschuldsvermutung, also auch für den Fragesteller. Man müsste Ihm beweisen können, dass er dem Kumpel das Fahrzeug aus freien Stücken ausgehändigt hatte, im Wissen, dass dieser keinen Führerschein besitzt. Die Einschätzung des Richters tritt hier in den Hintergrund, da es keine Ermessensfrage ist sondern allein auf die Unschuldsvermutung ankommt.

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