Fressattacke hilfe?Fett?

8 Antworten

Hallo Faniennebdbmd,

niemand würde Dich bei Deiner Körpergröße mit 49 kg als fett bezeichnen! Dennoch fühlst Du Dich fett. Das ist eben leider bei einer Essstörung so; man nimmst sich selbst anders wahr. Was kannst Du jedoch außer Deiner Therapie noch gegen Deine Essstörungen tun?

Es wäre auf jeden Fall gut, das offene Gespräch mit Deiner Familie zu suchen. Möglicherweise haben Deine Angehörigen unbewusst zur Entstehung Deiner Essstörung beigetragen, indem sie vielleicht zu großen Wert auf die Figur und das Aussehen gelegt haben. Sollte das auch in Deinem Fall zutreffen, dann müsste Deine Familie ihre Einstellung überdenken.

Du sollst auch wissen, dass die meisten Essgestörten Perfektionisten sind. Sollte das bei Dir der Fall sein, dann denke daran, dass Fehler zum Leben gehören und nicht Deinen Wert als Person bestimmen. Niederlagen sind normal, gehen vorüber und können auch überwunden werden. Wenn Du Dir das bei einem der nächsten Fehlschläge bewusst machst, wirst Du wahrscheinlich nicht so sehr am Boden zerstört sein.

Versuche auch, Dich als ein Individuum zu sehen, dass sich nicht in die von anderen ausgedachte Form pressen lässt. Das fördert Deine Selbstachtung und Dein Selbstwertgefühl. Ist Dir aufgefallen, dass Essgestörte leicht zu Frustessen neigen? Das kann daher kommen, dass sie nicht gelernt haben, frei Ihre Meinung zu äußern, vor allem auch dann, wenn sie von anderen nicht gern gehört wird. Wenn es Dir auch so ergeht, dann lerne, Deinen Ärger nicht einfach herunterzuschlucken. Offen seine Meinung zu äußern bedeutet ja nicht unbedingt, Dampf abzulassen oder seine ganze Wut herauszulassen. Es bedeutet, offen und deutlich das zu sagen, was man denkt. Tust du das nicht, dann mag es sein, das Dein Drang zu ungesundem Verhalten zunimmt. Du stürzt Dich quasi in eine Essattacke, wenn sich Frustration in Dir aufstaut.

Wenn Du noch bei Deinen Eltern wohnst, dann mache ihnen klar, dass es sehr auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung ankommt. Wenn möglich, halte zu Ihnen einen offenen Gedankenaustausch und sensibilisiere sie für Deine Erkrankung. Sollte das jedoch trotz aller Bemühungen nicht möglich sein, dann such Dir Hilfe von anderer Stelle. Du kannst Dich an den sozialpsychiatrischen Dienst wenden, den es in jeder Stadt oder Gemeinde gibt.

Viele, die wegen eines Problems verzweifelt sind, übersehen leicht, dass die Bibel eine einzigartige Quelle des Rates und Trostes ist. Die Bibel geht zwar nicht auf das Thema Essstörungen ein, doch zeigt sie, dass Gott an jedem einzelnen interessiert ist und sehr viel für die Leidenden empfindet.

Folgender Text aus der Bibel stammt von dem berühmten König David, der in seinem Leben viele Höhen und Tiefen erlebte und der wusste, was es bedeutet, verzweifelt und manchmal sogar ausweglos zu sein. Rückblickend auf seine Erfahrungen, die er mit Gott gemacht hatte, schrieb er einmal: " Ja, auf Gott warte still, o meine Seele, Denn von ihm ist meine Hoffnung. Ja, er ist mein Fels und meine Rettung, meine sichere Höhe; ich werde nicht zum Wanken gebracht werden. Auf Gott beruht meine Rettung und meine Ehre. Mein starker Fels, meine Zuflucht ist in Gott. Vertraut auf ihn zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus. Gott ist uns eine Zuflucht" (Psalm 62:4-8).

Obwohl Gott diesen David nicht durch ein Wunder aus seinen Bedrängnissen befreite, machte er dennoch die Erfahrung, dass Gott ihm zu Hilfe kam und ihn mehr als einmal aus Todesgefahren rettete. David konnte diese Erfahrungen nur deshalb machen, weil er selbst auch etwas tat: Er wandte sich an Gott im Gebet und er schüttete ihm sein Herz aus. Die Psalmen sind voll von seinen innigen Gebeten zu Gott.

Diese kleine Exkursion in die Bibel kann Dir etwas Nützliches sagen: Auch Du kannst Dich in Deiner Not an Gott wenden und ihm all Deine innersten Gedanken mitteilen. Wenn Du seine Nähe und seine Freundschaft suchst, dann kann er Dir dabei helfen, manches in Deinem Leben zu bewirken, was ohne seine Hilfe nicht möglich gewesen wäre.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es Dir gelingt, Deine Krankheit Stück für Stück zu besiegen und ein Leben zu führen, dass wieder lebenswert ist.

LG Philipp

Das ist ein normales Frühstück. Wenn Du Dich danach fett fühlst, ist das Deiner Erkrankung / Essstörung geschuldet.

Dein Körper ist ausgehungert und nimmt sich sein Recht auf ausreichend Essen. Du nimmst das als Fressattacke wahr.

Du solltest dringend Deine Therapie fortführen.

Naja so ganz normal war das Frühstück auch nicht. Auserdem wollte die das ja eigtl nicht essen. somit war es Vlt keine Fressattake aber ein ungeplante und unkontrollierte Nahrungsaufnahme 

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@RockITm4

Ungeplant ja, unkontrolliert vielleicht. Der Körper hat schon die Kontrolle, er meldet nämlich "bin total ausgehungert, toll, hier steht jede Menge Essen rum, da schlage ich endlich mal richtig zu, wer weiß, wann die FS mir mal wieder was zugesteht". Nur das die FS eben verlernt hat, auf ihren Körper zu hören, und krankhaft die Wahnvorstellung hat, dick zu sein. Das ist mit 49 kg / 1,64 cm schlicht nicht möglich.

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@lamarle

Wenn sie (die FS)so viel essen würde , wie ihr Körper von ihr verlangt, würde sie am Ende bei 90kg stehen. Selbst wennn sie versuchen sollte wieder normal zu essen, dürfte sie dabei aber nicht zu 100% auf ihren Körper hören. In einer Refeedphase hast du nämlich ständig und immer Hunger. Du kannst garnicht so viel Essen so viel Hunger hast . Würdest da nur auf den Körper hören warst du schneller Ü 70 wie du schauen kannst .Deswegen ist Kontrolle das absolute Aund O...ich kann die Bedenken der FS sehr gut nachvollziehen. Was anderes wäre es wenn sie das Frühstück so geplant hätte..

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Einmal ist keinmal würd ich sagen ..

Also wenn ich so viel gefressen hab dann mach ich immer Sport . Also 22-25km joggen und dann meistens noch ne halbe Stunde Krafttraining , dann sind locker 1500kcal schonmal weg und der Rest.. ja damit muss man leben 

Und mal ernsthaft, 200gr zugenommen ...das ist lächerlich sich darüber nen Kopf zu machen. Da gehst du einmal richt k**ken und dann ist das wieder weg ..

LG RockIT

r

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