Frequenz berechnen damit Scheinleistung 320var beträgt?

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6 Antworten

So wie ich das sehe geht das nicht, aber ich bin auch erst 17 und habe noch kein Studium oder so zu diesem Thema. Aber hier ist wieso es nicht gehen kann:

320/230= 1,4 irgendwas Ampere

230/1,4 = 164 Ohm

Also selbst nur mit dem Widerstand (180 Ohm) wärst du bereits bei 

P=V²/R= 293,8W. 

Nur mit einem Widerstand sind ja Watt und Scheinleistung dasselbe, da Leistungsfaktor 1,0

Mit einem Kondensator in Reihe erhöht sich ja der Widerstand und es fliest noch weniger Strom

mercedes11620 03.07.2017, 20:44

Nebenbei bemerkt, gehört nicht Var zu blindleistung und VA zu Scheinleistung?

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S = 320 VA hast du bei einem 

I = S/U = 1,39 A

Wäre Xc=0, dann wäre

Imax = U/R = 1,28A

Bei keiner Frequenz kann I daher größer werden als dieser Wert.

Daher unlösbar...bzw. Abschreibefehler

Kennst du Zeigerdiagramme und/oder komplexe Widerstände?

Belzii2 03.07.2017, 21:19

Ja habs mir aufgezeichnet ... 

Bin jetzt drauf gekommen Z auszurechnen mit Z = R * wurzel2 = 254,56 ohm 

dann hab ich trogonometrisch weitergemacht und kommen ein Xc von 180 ohm und das hab ich in die Formel 

f = 1 / ( 2 * pi * 180 ohm * 56nF) 

da kommt 15789,18 HZ raus ... kann das stimmen?

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PWolff 03.07.2017, 22:13
@Belzii2

Ich krieg für |Z|^2 einen negativen Wert raus - d. h. es existiert keine Lösung.

Das stimmt damit überein, dass allein am Widerstand bei 230 V eff. maximal

P_max = (230 V)^2 / (180 Ω) = 280 VA

ist - das ist die Gesamtleistung = Wirkleistung bei unendlicher Frequenz (wo die Impedanz des Kondensators verschwindet).

Da wir keine Induktivität haben, kann es auch nicht zum "Überschwingen" kommen - die Spannung bleibt überall im Stromkreis unterhalb der Eingangsspannung (oder ist ihr bestenfalls gleich). Ebenso die Scheinleistung.

Da schon die Scheinleistung in jedem Fall deutlich unter dem genannten Wert liegt, gilt dies umso mehr für die Blindleistung.

(Kann sein, dass ich mich verrechnet habe)

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Belzii2 05.07.2017, 17:59
@PWolff

Klingt logisch... 

Danke... Da werd ich wohl hoffen müssen, dass sowas am Freitag bei meiner Prüfung nicht dran kommt :-) 

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Lösungsvorschlag - siehe Bild

sorry, falsches Bild

Berichtigung folgt

 - (Elektronik, Elektrotechnik)

Denkbarer Fehler in der Aufgabenstellung :

Ein Kondensator mit C = 56nF liegt parallel zu einem Widerstand R=180Ω an einer Spannung von 230V.

Dann wäre die Blindleistung des Kondensators

Qc = √(S² - P²) = √((320VA)² - (293,88W)² = 126,607var

und die Frequenz

f = Qc / (U² • C • 2π) = 6,802kHz

michiwien22 04.07.2017, 11:00

wäre plausibel...

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neues Bild

 - (Elektronik, Elektrotechnik)
Belzii2 03.07.2017, 21:38

also ist das ganze unlösbar? kann ich mir bei meinem Dipl. Ing. nicht vorstellen? 

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Belzii2 03.07.2017, 21:40
@Halswirbelstrom

was hällst davon?

Bin jetzt drauf gekommen Z auszurechnen mit Z = R * wurzel2 = 254,56 ohm 

dann hab ich trigonometrisch weitergemacht und komme auf ein Xc von 180 ohm und das hab ich in die Formel 

f = 1 / ( 2 * pi * 180 ohm * 56nF) 

da kommt 15789,18 HZ raus ... kann das stimmen?

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Halswirbelstrom 03.07.2017, 21:45
@Belzii2

Aus welchem Nähkästchen hast Du die Formel  Z = R∙√2 ?

Diese Formel steht in keinem Zusammenhang mit der komplexen Wechselstromrechnung dieser Aufgabe.

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Geograph 04.07.2017, 10:44
@Belzii2

Denkbarer Fehler in der Aufgabenstellung: R und C parallel und nicht in Reihe

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Halswirbelstrom 05.07.2017, 18:27
@Belzii2

Die Formel Z = R ∙√2 gilt speziell für den Fall einer Reihenschaltung von R und C, wenn R = Xc .

In diesem speziellen Fall ist nämlich  Z² = R² + Xc² = 2R².

Daraus folgt in diesem Spezialfall:  Z = R ∙√2 , aber eben nicht für die von Dir gestellte Aufgabe, denn dort ist  R ≠ Xc.

Gruß, H.

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