Frenulum entfernen lassen oder komplette Beschneidung?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

1. Wahl der Waffen wäre für mich nach wie vor, das Dehnen der Vorhaut mit Hilfe einer Hydokortisonsalbe zu versuchen. Leider hatte es bei mir nicht den gewünschten Erfolg.

Beschnitten sein ist kein Drama, aber so toll wie viele Befürworter immer gerne predigen, ist es auch nicht. Für mich ist es ok, gerade weil ich mit der Dehnung keinen ausreichenden Erfolg hatte. So wurde es zu einer  bewussten Entscheidung, die ich auch nicht bereue.

Lass dich nicht von dem Quatsch beeinflussen, der gerne erzählt wird.

Es ist weder hygienischer (jeder, der sich nicht wäscht stinkt - egal ob mit oder ohne Vorhaut), noch hält man länger durch und das bessere Aussehen liegt sowieso im Auge des Betrachters...

Und wenn jemand, der sich noch nicht mal an seine Vorhaut erinnern kann, weil er schon als Kind beschnitten wurde, von besser oder schlechter spricht, frage ich mich, wie er diesen Vergleich überhaupt anstellen kann.

Abschneiden geht immer und zu jeder Zeit, was ab ist, ist aber ab...

Ich wünsche dir die richtige Entscheidung und Geduld für jeden Schritt, den du in dieser Sache unternimmst!

Also mein Freund ist beschnitten und sehr glücklich damit. Erstens ist es deutlich hygienischer und zweitens hast du dann beide Hände frei ;)
Natürlich kann es anfangs sein, dass du etwas empfindlicher bist (schätze ich mal einfach). Laut meinem Freund (ist aus dem Irak und daher schon früh beschnitten worden), stört es aber null. Ich würde also zu letzterem raten. Es sei denn natürlich du magst deine Mütze sehr :D

Dein Freund hat zusammengefasst, keine Ahnung wie es anders sein könnte. Er weiß aber genau, dass es 0 stört und du rätst darum zur Beschneidung. Das erscheint mir sehr fragwürdig, sorry 

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Falsch hygienischer ist es auf keinen Fall wenn man sich regelmäßig wäscht. (was man ohnehin tun sollte)

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Hallo Kevin,

die jetzt anstehende Entscheidung hat ganz entscheidenden Einfluss auf dein ganzes zukünftiges Leben, daher solltest du meiner Meinung nach bei der Behandlung Schritt für Schritt vorgehen. Die von deinem - wahrscheinlich chirurgisch geprägten - Arzt vorgeschlagenen Behandlungen lösen zwar das Problem mit dem verkürzten Bändchen und der ggf. vorliegenden Vorhautverengung, er hat dir aber wahrscheinlich nicht alle Folgen beschrieben. Die Vorhaut ist ein ganz einmaliges Körperorgan, dass mit einer Vielzahl von Nervenenden durchzogen ist. Die etwa 20.000 hochsensiblen Sensoren der Vorhaut repräsentieren den empfindungsfähigsten Teil deines Körpers, sie sind sensibler als die Fingerkuppen oder die Lippen. Und auch das Frenulum ist mit einer hohen Anzahl von Nerven durchzogen. Bei einer radikalen Beschneidung werden somit etwa 2/3 der erogenen Zone des Penis entfernt und die etwa 4.000, vor allem drucksensiblen Nerven der Eichel verlieren durch die zwingend einsetzende Desensibilisierung und Kreatinierung weiter an Empfindungsfähigkeit, sodass am Ende noch etwa 25 % verbleiben ( http://flexikon.doccheck.com/de/Sexuelle_Auswirkungen_der_Zirkumzision ). Diese Reduzierung der Empfinungsfähigkeit heißt nicht, dass alle Beschnittenen beim Sex nichts mehr führlen, aber es besteht ein gewisses Risiko, dass nach der Operation die Desensibilisierung so weit geht, dass die Empfindungsfähigkeit so gut wie vollkommen weg ist. Auch kommt es immer mal wieder zur Bildung eines verhärteten Narbenrings an der Stelle der Operationswunde, der dann jede Erektion zu einem schmerzhaften Ereignis macht - auch dass ist eine seltene, aber nie auszuschließende Komplikation einer Beschneidung. Des Weiteren haben Beschnittenen anschließend Probleme oder Schmerzen beim Wasserlassen, da sich die Harnröhrenöffnung verengt oder verschiebt ( http://flexikon.doccheck.com/de/Komplikationen_der_Zirkumzision ).

Aus diesem Grund sollte eine radikale Besachneidung nur als ultima ratio in Erwägung gezogen werden, wenn alle anderen Behandlungsoptionen nicht zum Erfolg geführt haben. Die erste Behandlungsmöglichkeit bei einem verkürzten Bändchen oder einer Vorhautverengung wäre eine Salben- und Dehnungstherapie. Dein Arzt wird - wenn er es überhaut angesprochen hat - gesagt haben, diese wirke nur bei Kleinkindern und nur bei leichten Verengungen - beides ist nicht korrekt. Die Dehnungstherapie kann bei einer angeborenen Verengung, die nicht mit chronischen Entzündungen verbunden ist, in jedem Alter angewendet werden, denn die Dehnungstherapie setzt darauf, dass die Haut auf einen Zugreiz mit der Neubildung von Hautzellen reagiert, und das tut sie bis ins höchste Alter, denn sonst müsste den ü50-Jährigen bei der Entstehung eines Bierbauches die Haut am Bauch reißen, und das tut sie auch nicht. Wichtig ist allerdings, dass ein regelmäßiger Zugreiz aufrecht erhalten wird und über einen längeren Zeitraum vorgemommen wird.

Sprich deinen Arzt darauf an, dass du - vor jedwedem risikobehafteten operativen Eingriff - zunächst die risikofreie Dehnungstherapie versuchen willst, sollte er dir davon abraten, wechsel den Arzt, er ist dann so auf die Chirurgie fixiert, dass er dir nicht helfen kann. Wnn er bereit ist, es zusammen mit dir zu versuchen, lass dir eine hochkonzentrierte kortisolhaltige Salbe verschreiben - das könnte alternativ auch dein Jugend- oder Hausarzt.

Versuch zunächst das verkürtze Bändchen durch die Dehnungstherapie zu verlängern, das ist zwar etwas komplizierter als bei einer alleinigen Vorhautverengung, geht aber mit entsprechender Konsequenz auch sehr gut. Im Zuge dieser Behandlung dürfte aich auch - als Nebeneffekt - eine Dehnung der Vorhaut mit ergeben, anderenfalls müsste diese gleichzeitig mit behandelt werden, die Mthode ist in beiden Fällen vergleichbar.Creme mit der vom Arzt verschriebenen das Bändchen dreimal täglich (morgens, nachmittags und zur Nacht) ein. Wenigstens einmal davon ziehst du dann die Vorhaut im schlaffen Zustand so weit zurück bis es spannt aber auf keinen Fall soweit, dass es wehtut und hälst diese Position einige Sekunden, dann greifst du mit dem Daumen und Zeigefinger beider Hände ober- und unterhalb des Bändchens und ziehst es gleichzeitig nach oben und unten. Dies wiederholst du dann etwa zehn bis fünfzehn Minuten lang und wenn es hierbei zu einer Versteifung kommt ist dass kein Problem, denn die Behandlung ist sowohl im schlaffen als auch im steifen Zustand durchzuführen. Für die Dehnung der Vorhaut greifst du diese an der Spitze und ziehst sie nach rechts und links, ebenfalls bis es spannt aber nicht wehtut. Bei den Wiederholungen achtest du darauf, jeweils eine neben der vorherigen Stelle liegende Position zu greifen. Wenn du gleichzeitig beide Übungen machen möchtest, kanns du nachmittags das Bändchen oder die Vorhaut dehnen und zur Nacht die Vorhaut oder das Bändchen, diese Intensivierung erhöht den Erfolg der Maßnahme, wenn du darauf achtest, nicht zu stark zu dehnen.

Bei einer konsequenten und regelmäßigen (möglichst täglichen) Durchführung dieser Dehung solltest du nach etwa vier bis sechs Wochen das Bändchen verlängert oder die Vorhaut geweitet haben können. Diese Behandlung nimmt weniger Zeit in Anspruch, als jede operative Maßnahme, denn dafür bräuchtest du einen Termin bei dem Chirurgen und die anschließende Heilungsphase - die je nach durchgeführter OP - weitere vier bis acht Wochen daueren kann, entfiele. Bei einer operativen Behandlung solltest du darauf bestehen, dass so wenig als möglich deiner erogenen Zone am Penis entfernt wird, denn - wie bereits gesagt - die Vorhaut und das Frenulum sind ganz einzigartige Teile deines Körpers, und wenn sie weggeschnitten wurden sind sie nicht wieder herstellbar.

Beschneidung oder Frenulumplastik?

Also diese Frage baut auf eine voherige Frage zum Thema Beschneidung/Phimose, Frenulum auf. Also ich war mit meinem (nun bestätigten Frenulum breve) beim Arzt (Urologe). Also er hat sich das Angeschaut und hat paar Fragen Gestellt zb. Wie es bei einer Erektion etc. Meinte dann so zu mir ja also ein zu kurzes Band habe ich, aber auch ne beginnende Narbige Phimose. So da habe ich ihn gefragt was er mir empfehlen würde. Er meinte dann also Beschneidung ist das Letze Mittel. Als erstes bekomme ich jetzt ne Salbe (der Termin war vor ca. 3 Monaten) und ich solle diese 2 mal anwenden Abends und Morgens das Band und auch die Vorhaut dehnen. So nun sind 3 Monate rum und war heute beim Gleichen Arzt. Er meinte das das Band gleich aussieht und da sich nichts machen lässt ohne OP. Und die Vorhaut hat er sich heute unter einer Art Lupe /Mikroskop angeschaut ob die Narben stark sind. Er meinte es sind schon viele und es werden mehr, ich hätte ne Veranlagung dafür. Weiter sagte er, also ich kann mir jetzt überlegen Beschneidung (ruhe für immer) oder Plastik und die Haut in Ruhe lassen und schauen was passiert.

Zuhause angekommen meinte meine Mum dann so, ja lass dich Beschneiden sie wäre dafür. Mein Dad meinte das selbe. Und meine zwei Besten Freunde meinten halt (einer ist Beschnitten) lass es machen ist besser als 2 mal.

Nun die Frage Beschneidung oder Plastik und weiter schauen??

MfG

Markus

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grüsse

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