Fremdsprachen Ausbildung/Studium?

4 Antworten

Hallo,

du fragst ja, was du nach dem Studium damit machen kannst. Das ist sehr gut, denn das machen erstmal nur wenige. Gib mal in den Jobbörsen (Stepstone.de oder so) japanisch ein und du wirst sehen, dass es da nicht viel Angebot gibt. Alle Japanologen finden im Anschluss auch Arbeit... die Frage ist nur wo.

Eine Ausbildung ist ja kein Studium. Da lernst du dann noch kaufmännische Sachen, damit hast du schonmal eine hervorragende Grundlage um später in Unternehmen zu arbeiten. Darauf kann man sich auch viel weiterbilden (Buchhaltung, Steuern, Controlling und auch technisch etc..), sodass der Beruf nicht langweilig wird (das hängt dann von einem selber ab). Du kannst das dann auch alles in Richtung Japanisch drehen.

Wenn du studieren willst, mach Naturwissenschaften/BWL/Technik je nachdem was dich interessiert und belege Sprachkurse, bewirb dich auf Partnerunis, organisiere die selber Aufenthalte in Japan (man muss wirklich nach Japan um Japanisch ordentlich zu sprechen). Dein Studium gibt die dann deine Fachqualifikation und Japanisch ist ein plus.

Japanologie solltest du machen, wenn du dich für Japan interessierst und das zu deinem Beruf machen willst. Da lernst man eben auch viel zur Geschichte, Wirtschaft etc. Auch wenn du Übersetzer werden willst, kann das ein richtiger Weg sein (gibt aber auch andere Wege). Natürlich lässt sich auch hier weiterbilden. Aber da ist reinkommen dann erstmal schwieriger.

Wenn dir Fremdsprachenkorrespondent interessant scheint und du das machen willst, probier es aus. DU kannst auch im Anschluss noch studieren. Eine Ausbildung dauert ja nur drei Jahre. Wir hatten auf der Uni viele die erst eine Ausbildung gemacht haben. Die hatten den Vorteil zu wissen, worauf es nachher im Unternehmen ankommt.

Ansonsten sind Infotage von Unis/Akademien immer gut um sich weiter zu Informieren. Die kriegen jedes Jahr solche Fragen gestellt :)

Bei einem Studium in Düsseldorf kann ich nur sagen, dass es von der Japaner.Anzahl der Stadt her am besten wäre. Du musst dir allerdings klar sein, dass das Japanischstudium 5-7 Jahre dauert, um die Sprache gut zu können - und ein 1-Jahres-Aufenthalt in Japan ist quasi Pflicht, um es richtig zu lernen. Das Studium in Düsseldorf ist sprachlich sehr gut, finde ich. Die Austauschmöglichkeiten sind allerdings begrenzt. Vor ein paar Jahren gab es gerade mal ~10 Austauschplätze. Es ist kein Dolmetscherstudiengang, sondern man lernt alles über das moderne Japan + Sprache. Falls du noch Fragen hast, frag :)

Es stellt sich einfach hierbei noch die Frage, was man mit diesem Studium später beruflich anfangen kann. Vermutlich eher nicht so viel, wenn es nicht in die Richtung Dolmetscher bzw. Fremdsprachenkorrespondent geht. Nur "zum Spaß" möchte ich eher ungern ein Studium beginnen, auch wenn mich der Studiengang ziemlich interessieren würde, steht für mich in erster Linie mal im Fordergrund, dass ich eine Verdienstmöglichkeit besitze.

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@Toraoyaa

Mit dem Studium kommt man nur weiter, wenn man auch danach noch weiterhin nach Japan fährt und Glück hat, einen Beruf in der Sparte zu finden. Ich habe umgeschwenkt und mache jetzt eine Ausbildung (wie viele meiner Kommilitonen, leider). Diejenigen, die ich kenne, die bei Japanisch geblieben sind, machen nun noch einen Master-Dolmetscherstudiengang, sind weiter an der Uni geblieben oder haben in Japan einen Job und teilweise auch einen festen Freund.

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In Erlangen kann man Japanologie studieren. Natürlich auch an anderen Unis, aber da kenne ich mich nicht gut genug aus, um dir viel darüber sagen zu können. Japanologie ist in der Regel immer sehr sprachlastig. Das heißt, du kannst damit rechnen, dass das Studium etwa zu 50 % aus Sprachkursen besteht, der Rest ist kulturell angelegt. 

Ein Auslandsaufenthalt geht im Rahmen eines solchen Studiums immer, manchmal ist er sogar vorgeschrieben.

Da man im Bachelor selten nur ein Fach studiert, kannst du das mit Englisch kombinieren. In Erlangen geht es definitiv, dass man Japanologie und Anglistik studiert. Dort studiert man dann beides zu gleichen Teilen und muss ich nur entscheiden, in welchem Fach man seine Abschlussarbeit schreiben möchte.

Allerdings ist Japanisch keine Sprache, die man in Deutschland im Berufsalltag verstärkt brauchen wird. Also es ist sicher nicht so, dass man sich nach dem Studium vor Stellenangeboten kaum retten kann. Ich würde aber immer empfehlen, einfach das zu studieren, was einen wirklich interessiert. Am Ende ergibt sich dann schon alles weitere.

Nur zum Erlernen der Sprache allein möchte ich auch kein Studium beginnen, aber wenn es einen Fremdsprachenberuf gäbe, bei dem eneben Englisch auch noch Japanisch gefragt wäre, wäre das natürlich super. Mir geht es in erster Linie mal darum, was ich mit solchen Studiengängen später einmal machen könnte, oder ob es sich nur um ein reines "Spaß-Studium" handelt, also etwas, das man einfach nur aus reinem Interesse studiert und nicht, weil man es für den Beruf bräuchte.

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