,,Fremdes geistiges Eigentum" in eigene Texte einfließen lassen?

11 Antworten

Wenn Du einen fremden Gedanken in einer schriftlichen Arbeit sinngemäß wiedergibst, fügst Du am Ende des Absatzes idealerweise eine Fußnote hinzu, in der Du angibst, wo Du diesen Gedanken aufgegriffen hast. (Werk + Seitenzahl).

Solltest Du so etwas bei einem selbst umformulierten fremden Gedanken unterlassen, ist dies zwar nicht so schlimm, wie wenn Du ein direktes Zitat ohne Quelle übernimmst (und fällt vermutlich auch nicht auf, da die meisten Dozenten in der Regel die erste und die letzte Seite von Seminararbeiten lesen und dann die Note auswürfeln) d.h. plagiierst, dennoch solltest Du es aber aus persönlichen Antrieb tun. 

Sieh es schließlich mal so: Wenn Du mal selbst etwas schreibst und veröffentlichst, würdest auch nicht wollen, dass andere Deine Gedanken als die ihren verkaufen.


Hey :)

Ja, die Sache mit dem Benutzen von "fremdem geistigen Eigentum" und Plagiaten ist eine, die an der Uni in schriftlichen Arbeiten ziemlich genau genommen wird.

Sofern dir bekannt ist, dass ein Gedankengang von jemand anderem schon einmal verschriftlicht wurde, solltest du dies auch angeben. In mündlichen Diskussionen wird das weniger streng betrachtet, als in schriftlichen, aber es ist immer sinnvoll zu wissen, woher man seine Ansichten hat.

Mach dir darüber aber keine Sorgen: Richtiges Zitieren lernst du an der Uni,
es ist immer und überall Thema, weshalb du es schnell verstanden haben
solltest, wenn du regelmäßig damit zu tun hast.

LG

In der Uni wirst du eher weniger nach deiner Meinung gefragt werden, daher stellt sich das Problem gar nicht. 

Sollte es zu offenen Gesprächen kommen, wirst du sehr schnell merken, was die unausgesprochenen Regeln sind, die können sich je nach Uni nämlich durchaus unterscheiden.

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