Freizeitausgleich für geleistete Überstunden nach TVöD?

3 Antworten

Im TVöD gibt es meines Wissens keine explizite Regelung wann der Freizeitausgleich erfolgen muss, entsprechend gelten allgemeine arbeitsrechtliche Vorschriften. So hat es das Bundesarbeitsgericht in einem seiner Urteile festgehalten (Az. 9 AZR 433/08), dass der Arbeitnehmer gemäß Arbeitsrecht die Überstunden nicht zu einem Zeitpunkt abbauen kann, der allein ihm passt. Die Details kenne ich jetzt auch nicht, gehe aber tendenziell mal davon aus, dass der fast unmittelbar erfolgende Freizeitausgleich durch begründete betriebliche Notwendigkeit theoretisch so rechtskonform ist.

Woher ich das weiß: Studium / Ausbildung

Danke,

Das Urteil habe ich, glaube ich, in meinen Unterlagen. Musd ich mir nochmal genau durchlesen.

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Das ist es ja. Ich finde im TVÖD nichts darüber, dass die Überstunden entweder durch Freizeit ausgeglichen werden können und/ oder ausbezahlt werden können.

bei Teilzeitbeschäftigung ist es wohl gemäß Tarifvertrag möglich, beziehungsweise sogar ein Muss, dass die Überstunden durch Freizeitausgleich abgegolten werden.

mir geht es hauptsächlich darum, dass ich mir nicht von meinem Abteilungsleiter vorschreiben lassen will, dass ich meine Überstunden unmittelbar abzubauen habe. Ich würde gern ein paar Überstunden ansammeln , wenn zum Beispiel mal ein Kind krank wird o.ä.

UNsere Abteilungsleitung will uns vorschreiben, dass wir diese Überstunden in der darauf folgenden Woche abbauen, also nicht ansammeln dürfen.

Nein, dafür ist das Personalamt zuständig.

Außerdem, muss der Personalrat eingebunden sein.

Also kontaktiere deinen Personalrat.

Und bezüglich deiner Rechtsquelle - schau in den TVÖD.

Muss ich meine Überstunden, die nach erreichen von 150 Stunden auf dem AZK, auszahlen lassen?

Arbeite seit Ende 02/2011 über eine Zeitarbeitsfirma bei der BASF.

Durch die Schichtarbeit, hab ich jeden Monat unterschiedlich viele Stunden erarbeitet. (mal 176, 184, 192 usw.) Hab mein Arbeitszeitkonto (AZK) seit August auf max.150 Stunden angespart. Alles was über diese 150 Stunden erarbeitet wird, wird laut Tarifvertrag gegen Insolvenz gesichert, also ausgezahlt.

Ich möchte mir aber die Stunden nicht auszahlen lassen, sondern lieber als Freizeitausgleich vom AZK nehmen.

Bsp. Mein AZK hat 150 Stunden. Arbeite im September 184 Stunden. 151,67 Stunden müssen erarbeitet werden. 32,33 Stunden würden als Überstunden ausgezahlt werden. Möchte diese 32 Stunden = 4 Tage aber lieber im September zu Hause bleiben.

Meine Leihfirma tut sich da sehr schwer. Die wollen mir die 4 Tage nicht als Freizeitausgleich gewähren.

Jetzt meine Frage: Ist das Rechtens? Darf die Leihfirma meinen Freizeitausgleich einfach ablehnen? Muss ich mir die 32,33 Stunden auszahlen lassen?

Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.

Gruß Marcel

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Ist das Rechtens,seltsame Überstundenregel in der Fa.?

Nabend, folgender Sachverhalt.

Im Sommer bis jetzt im Oktober, habe ich auf meinem Überstundenkonto ca. +156 Stunden. In meinem Arbeitsvertrag steht das. evt. anfallende Überstunden durch Freizeit ausgeglichen werden. Auch in meinem Vorstellungstermin versprach man mir auf Ausgleich zur Freizeit. Nun wurde von der Geschäftsleitung zur beginn unsere Wintersaison mal eben ein neues Arbeitsgesetz ausgedacht,

Ich arbeite zur zeit am Tag 8,5 Stunden nun soll jeder nur 7,5 Std arbeiten,(wir werden 1 Std früher nach Hause geschickt würde nach meiner Rechnung pro Tag 1 Std Fehlen x 5 Tage wären schon 5 Überstunden die abgezogen werden.

Ist das überhaubt rechtens? Das ist doch kein Freizeitausgleich, ich nenne das mal salopp "früher nach hause gehen" unter Freizeitausgleich versteh ich die Tage evt komplett Abfeiern Im Internet finde ich über diese Sache keine Info. Werde aufjedenfall dagegen persönlich argumentieren mit der Geschäftsleitung, nur ich möchte gern bestärkt werden mit meinem Recht das es so nicht von deren Seite geht oder sogar nicht erlaubt ist.

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Berechnung von Überstunden bei Sonntagarbeit

Hallo, die Abrechnung meiner Überstunden bei Sonntagsarbeit kann ich nicht nachvollziehen, auf Nachfrage hieß es: das ist schon immer so...

Also ich bekomme 50% Zuschlag auf Sonntagsarbeit, wobei unsere Verträge an den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienst angelehnt sind.

Die Regelarbeitszeit liegt bei 7h bei einer Sechs-Tage-Woche. Bei meiner Abrechung bekomme ich die 50% Zuschlag auf die tatsachliche Arbeitszeit angerechnet, nicht aber evtl. geleistete Überstunden angerechnet. Bsp.

Sonntag 1.: 08.00 - 15.30 Uhr (30. Minuten Pause) = 7h + 3h 30 Minuten Zuschlag Sonntag 2.: 08.00 - 18.30 Uhr (30. Minuten Pause) = 10h + 5h Zuschlag Sonntag 3.: 08.00 - 12.00 Uhr (keine Pause) = 4h + 2h Zuschlag

Die drei Überstunden von Sonntag 2 fallen einfach unter den Tisch (ich bekommen die Regelarbeitszeit von 7 Stunden plus 5 Stunden Zuschlag gutgeschrieben), an dem Sonntag 3 bekomme ich zwar auch keine Stunde abgezogen, i.d.R. arbeite ich aber an den Sonntagen länger, sodass von einer "das gleicht sich schon aus"-Regelung in keinster Form die Rede sein kann.

Ist das für jemanden nachvollziehbar, mache ich einen Denkfehler oder gibt es da irgendwelche Regelungen...?

Viele Dank für Ihre Antwort!

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Arbeitsvertrag § mit Mehrarbeit?

Hallo ihr Lieben,

ich stehe kurz davor einen neuen Arbeitsvertrag abzuschließen. Habe heute den Entwurf bekommen allerdings steht da echt harter Kram drin. Ich betone ich wäre eine normale Angestellte im Büro. Im Vertrag steht drin, dass man sich zu Mehrarbeit an samstagen, Feiertage sowie zu Überstunden verpflichtet. Allerdings steht weder drin ob man einen Freizeitausgleich, Vergütung oder aber wie hoch die Überstundenzahl wäre drin. Nichts davon und noch dazu gibt es eine Vereinbarung wo sich der Arbeitnehmer verpflichtet an Geschäftsreisen im In und Ausland teilzunehmen. Von beidem wurde im Vorstellungsgespräch nichts erwähnt und wie gesagt ich wäre eine normale Büroangestellte am Empfang. Irgendwie passt das alles nicht.

Ich habe denen eine Mail geschickt und nett gefragt was das für mich zu bedeuten hat und darauf habe ich bisher keine Antwor erhalten.

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Darf mein Arbeitgeber mir bei vorzeitigem krankheitsbedingtem Dienstabbruch Überstunden abziehen?

Hallo,

ich arbeite in einem Call-Center und wir arbeiten in Schichten mit Regelfall 8 Stunden pro Tag mit 7 Minuten Rüstzeit vor Dienstbeginn zum Starten der Systeme. Überstunden sind hin und wieder gern gesehen, aber nicht zwingend notwendig ;).

Ich gehe selten und ungern zum Arzt und schleppe mich noch mit Fieber zum Arbeitsplatz, wenn es das Allgemeinbefinden zulässt. Was ist jetzt aber, wenn ich während der Arbeitszeit merke, dass es nicht mehr geht?

Beispiel: Ich beginne meinen Dienst um 8:53 Uhr und bin regulär bis 17:30 Uhr geplant. Um 12:00 Uhr merke ich, dass es mir immer schlechter geht und ich zum wohle meiner Gesundheit meinen Dienst für heute beenden möchte.

Darf mein Arbeitgeber mir nun die nicht getane Arbeitzeit von meinen Überstunden abziehen, wenn ich nicht am gleichen Tag zum Arzt gehe? Denn manchmal reicht ein Tag und eine Nacht Erholung zumindest so weit, dass man den Rest der Arbeitswoche ohne "gelben Zettel" übersteht.

Wir haben keinen Tarifvertrag und regeln unsere Arbeitszeit über eine systeminterne Stechuhr. Danke im Voraus für Antworten.

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