Freiwilliger Wehrdienst mit 24 und Weiterverpflichtung...ABER WIE LANGE?

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2 Antworten

  1. Grundsätzlich musst du ab einer Verpflichtungsdauer von 12 Monaten eine Erklärung für eine besondere Auslandsverwendung unterschreiben, d.h. die Bundeswehr kann dich nach Afghanistan schicken. Bei nur 12 Monaten lohnt sich das für die Bundeswehr aber eigentlich nicht, also wird sie es nicht machen, da du eine besondere Ausbildung erhalten müsstest.

Wenn du dich aber für mehr als zwölf Monate verpflichtest, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du in einen Auslandseinsatz kommst. Kurz gesagt: desto länger du dich verpflichtest, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du in den Auslandseinsatz kommst. Bei 23 Monaten, dem Maximum für FWDL kommst du mit ziemlicher Sicherheit in den Einsatz.

Wenn du dich für weniger als 12 Monate verpflichtest, kann dich die Bundeswehr auf keinen Fall in den Auslandseinsatz schicken. Somit musst du für dich entscheiden, wie du zu einem möglichen Auslandseinsatz stehst, und danach deine Verpflichtungszeit ausrichten.

Was natürlich auch noch wichtig ist: Nach jeweils drei Monaten rutschst du automatisch in einen höheren Rang und damit auch in eine höhere Besoldungsklasse und du bekommst am Ende deiner Dienstzeit ein höheres Entlassungsgeld.

Wenn du überlegst, dich länger zu verpflichten, solltest du dir überlegen, ob du dich vielleicht doch gleich als Soldat auf Zeit verpflichtest, aber das scheint bei dir ja nicht der Fall zu sein.

Falls du Abi oder Fachabi hast, kannst du dich auch für die Offizierslaufbahn bewerben.

  1. Wenn du eine eigene Wohnung hast, zahlt dir die Bundeswehr einen gewissen Teil der Miete, aber nur bis zu einem maximalen Betrag.

Genaueres findest du hier: http://goo.gl/qmKKw

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Der Wehrdienstberater hat mit dem Freiwiligen Wehrdienst nichts zu tun- denn die Beratung/Untersuchung und Einstellung führt das KWEA durch.Beim FWD hast du nur die Möglichkeit zwischen 7-23 Monate die dauer des Wehrdienstes auszuwählen. Ab 12 Monaten musst du die Erklärung bzgl. der Auslandsverwendung abgeben. Alles nähere erfährst du im KWEA. Miete und Unterhaltszahlungen werden genau wie beim damaligen Grundwehrdienst von der Unterhaltssicherungsbehörde (Stadt/Landratsamt) gezahlt.

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