Wie lange dauert der freiwillige Grundwehrdienst und wie ist der Ablauf?

5 Antworten

Du hast die freie Auswahl zwischen 7 bis max. 23 Monate. Die ersten 6Monate sind Probezeit, wo du jederzeit aufhören kannst oder auch die BW zur Mitte oder Ende des Monates das Wehrdienstverhältnis auflösen kann. Auslandseinsätze werden realistisch erst ab einer Wehrdienstdauer ab 15Monate. Du musst zwar ab einer Dauer von 12 und mehr Monaten eine Erklärung für die Auslandseinsätze abgeben aber auch nach Ablauf der Probezeit kannst du dich auf Antrag von diesen Einsätzen entbinden lassen. Dann muss die Einheit prüfen, ob eine weiter Verwendung noch möglich ist.

ES gibt nur einen freiwilligen Wehrdienst zwischen 7-23 Monaten. In diesem Rahmen kannst du die Wehrdienstzeit frei wählen. Die ersten 6 monate sind Probezeit, wo du jederzeit aufhören kannst oder aber auch die Bundeswehr zur Monatsmitte oder Monatsende das Wehrdienstverhältnis beenden könnte. Ab einer Dauer von 12 Monaten muss man eine Erklärung für die besondere Auslandsverwendung abgeben. Von dieser Erklärung kann man sich auch nach Ende der Probezeit auf Antrag befreeien lassen. Dann muss der Truppenteil prüfen, ob eine andere Verwendung im Inland möglich ist.

Hallo: Vorneweg, der "neue Grundwehrdienst" ist freiwillig, heist du kannst theoretisch auch abbrechen. Rausmschmeisen wird dich auch keiner, da musst du schon böse Faxen fabrizieren. Du wirst, solltest du unsportlich sein, höchstens besonders gefordert und gefördert. Auslandseinsätze als sog Gwdl'er fallen sowieso flach, da nach der dreimonatigen Grundausbildung nicht annähernd genügend Zeit bliebe um dich für das Ausland vorzubereiten. Zeitansatz hierfür: ca 6 Monate (variabel, je nach Ziel) Du kannst also ohne Bedenken den Grundwehrdienst freiwilligt antreten. Vielleicht entdeckst du dort ja sogar deine Bestimmung, bewirbst dich für die Offizierslaufbahn, und studierst dann bei der Bundeswehr?!

Lass dich überraschen, Grüße,

HptGfr, GrpFhr und Ausbilder

Ich habe gerade gesehen, dass ich bis zu 23 monate GWDler machen kann. Würde ich tatsächlich 23 monate GWD leisten, könnte mich die BW dann im Ausland einsetzten?

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@Sebiwinter

Rein theoretisch wäre es tatsächlich möglich in dieser Zeit einen Auslandseinsatz zu absolvieren. Du kannst/musst als Vorraussetzung für den Fwdl 23 eine Einverständniserklärung ablegen, dass du im Falle eines Falles bereit dazu bist, im Ausland eingesetzt zu werden. Allerdings liegt bisher die Verwendung von Fwdl'ern im Ausland bei unter 10% da auch hier meine Erläuterung greift, dass Aufwand für Vorbereitung im Vergleich zur tatsächlichen Verwendung in keinem rechnerischen Verhältnis stehen.

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@pelp88

Zum Ablauf des Freiwilligen Grundwehrdienstes möchte ich eben noch hinzufügen (ganz vergessen) : Du beginnst mit der 3 Moantigen Grundausbildung, in der du Trainiert und geschult wirst (Waffentraining, Diverse Ausbildungen, Verordnungen, Sport, Disziplin, Ordnung uns Sauberkeit, etc) Danach wirst du für eine geplante Stelle eingesetzt, zB: Küche, MatGruppe, Geschäftsbereich, Wache, Fahrdienst, und vieles mehr; hierauf hast du allerdings in der Regel keinen Einfluss, und es gibt im Relativen auch keine Vorhersehung. Dieser sog Verwendung gehst du dann bis Dienstzeitende nach.

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@pelp88

In meiner ehemaligen und zukünftigen Einheit waren knapp 90% der Mannschafter FWDLer 23 (als es noch Wehrpflicht gab).Und zwar deshlab,weil die lange genug Dienstzeit hatten,dass wir sie gebrauchen und mit ins Ausland nehmen konnten.Die meisten Mannschafter im Einsatz waren also FWDLer und keine SaZ.

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