Freiwilliger Fleischverzicht?

Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

Nein 39%
Fleischkonsum etwas minimieren 34%
Ja 26%

14 Antworten

Ja

Das tue ich schon seit vielen Jahren. Um auf Fleisch oder Tierprodukte im Allgemeinen zu verzichten gibt es viele gute Gründe. Das fängt damit an, dass die Tiere die in unserer Gesellschaft getötet und gegessen werden, auf genau die gleiche Weise empfindungsfähig wie wir. Das, was wir ihnen antun, nehmen sie sicher genau so wahr, wie wir es an ihrer Stelle tun würden. Sie mögen nicht unseren Intellekt haben, aber um zu Leiden braucht man keinen Intellekt. Dabei gibt es in den Industrienationen der ersten Welt heute keine Notwendigkeit mehr Tiere zu essen oder als Rohstoffquelle auszubeuten. Kein Tier will ausgebeutet werden, kein Tier will eingesperrt sein, und kein Tier will sterben.

Hinzu kommt, dass viel zu viele Menschen viel mehr Fleisch essen, als überhaupt ökologisch verträglich produziert werden kann. Die moderne Nutztierhaltung ist einer der größten Einzelposten des menschengemachten Klimawandels. Allein die Mengen an Treibhausgasen welche die Tiere selbst produzieren machen 15 % am Gesamtvolumen aus, und da sind die CO2 Emissionen für Haltung, Schlachtung, Verarbeitung, Lagerung und Transport noch gar nicht eingerechnet. Hinzu kommt der große Zusatzaufwand an Energie, Wasser und Nutzflächen. Dazu kommt der exorbitante Ressourcenverbrauch. Es müssen durchschnittlich sieben und in manchen Fällen bis zu 33 Kalorien pflanzliche Nahrung aufgewendet werden, um eine Kalorie Fleisch zu produzieren. Die moderne Nutztierhaltung vernichtet tatsächlich mehr Nahrungsmittel, als sie produziert.

In Deutschland werden 40 % der Ackerflächen für den Anbau von Tierfutter in Beschlag genommen. Auf vielen dieser Flächen könnte auch Nahrung direkt für den Menschen angebaut werden. Trotzdem müssen noch ca zwei Drittel der Eiweißfuttermittel für Nutztiere in Deutschland aus dem Ausland importiert werden. 2016 waren das 2,37 Millionen (!) Tonnen. Diese stammen hauptsächlich aus Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern, wo für den Anbau der Regenwald brandgerodet wird.

Die Entsorgung der Fäkalien verseucht das Grundwasser mit Nitrat, und die Ammoniak-Ausdünstungen sind die größte Feinstaubquelle im Land. So lange das alles so ist, ist jeder, der bereit ist kein Fleisch mehr zu essen, ein Segen für Mensch und Umwelt. Für die Tiere sowieso.

Außerdem gibt es mittlerweile viele Daten die zeigen, wie sich das Risiko von Zivilisationskrankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen mit dem Anteil an Fleisch und weiteren tierischen Nahrungsmitteln in der Ernährung erhöht.

Sehr cool das du das geschaft hast. ich arbeite auch daran

1
Nein

Nein - weil die Statistik manipuliert ist.

Fleisch ist nicht schädlicher als vegan.

Man ermittelt in der Statistik, wieviel ein Tier CO2 ausstößt, ignoriert aber dabei, dass diese Tiere

  • einen Teil davon zuvor eingeatmet haben
  • einen Großteil über pflanzlicher Nahrung aufgenommen haben

Die Pflanzen haben dieses Co2 zuvor ebenfalls aus der Umwelt entnommen.

Damit ist die gesamte Statistik komplett verfälscht.

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In der Gegendarstellung

  • höhere Transportwege für pflanzliche Nahrung
  • Anbau in Gewächshausplantagen
  • Abgraben von Grundwasser zur Bewässerung
  • Vernichten von pflanlichen Lebensmittel die den EU Normen nicht entsprechen
  • Deutlich höherer Verderb bei pflanzlichen Lebensmitteln als bei Fleisch
  • Schädlingsbekämpfung
  • Gifte gegen Pflanzenkrankheiten
  • usw.

Pflanzliche Nahrung ist kein bisschen besser.

ABER

wir müssen Fleischkonsum auf ein normales Maaß zurückführen und die Zuchtbestimmungen DEUTLICH verbessern.

Ja

Ja und ich mache es auch schon.
Das bedeutet nicht, dass ich der Meinung bin jeder soll jetzt auf Fleisch verzichten.
Es sollte nur jeder seinen Fleischkonsum reduzieren. Das wäre ein rießiger Schritt.  

Muskelaufbau trotz Basischer Ernährung?

Hi Leute!
Ich möchte sehr gerne meine Ernährung umstellen. Eine zu 85% basische Ernährung soll ja bekanntlich viel gesünder sein. Und da ich der Pharmaindustrie keinen Glauben schenke, möchte ich auch nicht viel mit ihr zu tun haben. (Ich verstehe, wenn viele das anders sehen)
Aber das ist nicht meine Frage-ich betreibe Hobbymäßig Kraftsport, also gehe ins Gym und versuche Muskeln aufzubauen.
Ich lese im Internet jedoch immer und überall dass man bei der basischen Ernährung viel Gemüse essen soll, und auf Fleisch aufgrund der Schwefel-& Phosphorsäure o.ä. eher verzichten sollte. (Natürlich habe ich nicht vor komplett auf Fleisch zu verzichten) Aber wie kann ich meinen Kalorienvedarf dennoch decken?
Weißmehl und grundsätzlich Getreideprodukte sind für mich keine Option, da diese alle zu Zucker umgewandelt werden und auch wenn mir nun möglicherweise viele widersprechen werden ist Zucker in meinen Augen übertrieben gesagt der weiße Tod, den wir alle verharmlosen. In der Form in der wir Menschen Zucker zum Großteil zu uns nehmen ist er nichts anderes als schädlich.
Aber lange Rede kurzer Sinn;

Meine Meinung steht fest & ich möchte nur um es nochmal schnell zu erläutern keine Meinungsdiskussion :)

Die Frage nochmal kurz gefasst nach der Zusatzinfo oben;

Wie kann ich trotz der Basischen Ernährung die ich nun beginnen möchte, meinen Tagesbedarf an Kalorien, die das Krafttraining erfordert abdecken?

Lg und danke im Voraus!

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