Freiwilligendienst nach Studium?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo flicka93

die Frage, wie der Freiwilligendienst in Deinen Lebenslauf passt, ist wichtig und berechtigt. Dazu folgende Überlegungen:

  1. Aus Arbeitgebersicht ist vor allem wichtig, dass Du weißt und erklären kannst, was Du in Deiner Zeit machst. Dabei geht es um die Punkte: Was habe ich gelernt, was habe ich geleistet, was bringt das für meine Fähigkeiten?
  2. Da Du bisher einen sehr stringenten Lebenslauf hast, kann eine Auszeit für einen Freiwilligendienst kaum schaden. Im Gegenteil: Du kannst dort soziale Kompetenzen etc. lernen – je nachdem, wo und wie Du den Freiwilligendienst ausgestaltest.
  3. Vielmehr geht es darum, dass Du den Freiwilligendienst zielorientiert angehst. Parallele Computerkurse machen für den Lebenslauf nur Sinn, wenn sie Dich bei den Zielen des Freiwilligendienstes nicht behindern.
  4. Vorschlag: Plane einen Freiwilligendienst, dessen Sinn Du kennst und erklären kannst und zwar im Ausland. Das bringt viel interkulturelle Kompetenz. Parallel solltest Du mit den Bewerbungen starten.
  5. Für die Organisation des Freiwilligendienstes solltest Du eine Agentur einschalten. Das spart Zeit und ist die Bearbeitungsgebühr wert. Allerdings solltest Du darauf achten, nur seriöse und leistungsfähige Agenturen in den Blick zu nehmen.
  6. Vereinfacht wird die Planung, wenn Du eine professionelle Agentur einschaltest. Die Bearbeitungsgebühr ist gut investiert, wenn man eine seriöse und leistungsfähige Agentur nutzt, die man im Internet in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de) findet und auf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine der Messen: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Viele Grüße

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Ich bedanke mich sehr für diesen äußerst hilfreichen Kommentar. Ich habe mich übrigens für einen Bundesfreiwilligendienst beworben und es würde vor allem darum gehen in einer sozialen Einrichtung mitzuhelfen und Menschen zu betreuen. Für einen Auslandsaufenthalt außerhalb Europas (was mich noch am meisten interessieren würde) würde die Zeit nicht mehr reichen Visanträge einzureichen etc, besonders da ich den Freiwilligendienst gleich nach Studium antreten wollen würde und mich natürlich parallel dazu auch bewerben würde.

Zu 3.: alle Weiterbildungsmaßnahmen würde ich natürlich außerhalb des freiwilligen Dienstes machen (beispielsweise Abendkurse oder am Wochenende, damit habe ich schon Erfahrung, ging auch während des Studiums). Das ist auch an meinem potentiellen Einsatzort möglich, da habe ich mich bereits informiert.

Bei einem FSJ bekäme ich außerdem ein kleines Taschengeld. Das ist bei einem Freiwilligendienst im Ausland meist leider nicht der Fall. Ich möchte nach meinem Studium meinen Eltern nicht allzu sehr auf der Tasche liegen, da sie ohnehin schon genug für mich gemacht haben. Als interkulturelle Kompetenz würde vermutlich auch mein Studium im Ausland sowie ein Erasmussemester gelten, obschon ich beide innerhalb der EU absolviert habe.

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Hallo!

Du bist viel zu steng zu Dir ...

Das ist keine Lücke, wenn du ohnehin keine Stelle im Anschluss an dein Studium hast, sehe ich es als positiv an- das kommt doch gut an im Lebenslauf. Andere machen Work and Travel.

Du kannst Dich in der Zeit ja bereits bewerben, je nach Studium kann es ohnehin dauern bis du eine Arbeit findest.

Ich würde es tun!

P.S. softskills werden bei Bewerbungen aucg beachtet, teils mehr als vermeitliche Lücken

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Danke für den Tipp :) Ich denke mittlerweile auch, dass es eine gute Möglichkeit ist die Zeit nach dem Studium zu überbrücken. Es ist jedenfalls besser und viel sinnvoller als einfach arbeitslos zu Hause rumzuhocken, außerdem wird anderen dabei geholfen.

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Bei Deiner absurden Angst habe ich aufgehört zu lesen. Mach das und verbessere Deine soziale Kompetenz. Scheint nötig zu sein.

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Ich danke für den Kommentar, aber die Angst ist durchaus berechtigt, selbst wenn ich mir den ein oder anderen Gedanken zu viel darüber mache. Es ist sehr schwer sowas zu entscheiden, wenn man an einem Scheideweg steht. Ich bevorzuge es eben meine Entscheidungen gut abzuwägen, anstatt sich blindlings für etwas zu engagieren und es dann abzubrechen, weil man es am Ende doch nicht will.

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