Freiwillige Mitarbeiter = selbstständige Erwerbstätigkeit oder?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nun kann man abschließend auf ihre anfängliche Frage antworten: es ist eine selbstständige Erwerbstätigkeit, die dürften sie also nicht ausüben. Sie müssten mit ihrem Auftraggeber ausmachen, dass er sie auf Mini Job Basis bei der Mini Job Zentrale anmeldet und pauschale Sozialversicherungen abführt. Dann haben Sie das Problem nicht mehr. Ihr Auftraggeber hat dann zwar zusätzliche Kosten, sie wären aber aus dem Schneider.

Ich verstehe ihre jetzige Situation nicht ganz. Schreiben sie denn Rechnungen für ihre Tätigkeit als nachhilfelehrer? Oder sind sie angestellt? Haben sie einen Vertrag, mit einem Honorar? Danach richtet sich, ob sie selbständig sind oder nicht. Unterschreiben Sie nicht einfach irgend etwas.

Also, laut dem Vertrag soll ich am Monatsende eine Rechnung für jeden Schüller senden, wo es stehen soll, wann der Unterricht stattfand, was das Thema war, wie viele Stunden das dauerte, und auch die Unterschrift des Schülers bzw. seiner Eltern.  Die Lohn beträgt 13 EUR pro Stunde. Und dann in ca. 10 Tagen überweist diese Firma Geld auf meine Konto.  Es steht auch, dass die Steuerabgaben selbst von mir durchgeführt sein sollen, wenn ich z.B. mehr als 8004 EUR pro Jahr verdiene (was mir aktuell unmöglich scheint). 

Selbstverständlich habe ich mich sehr vorsichtig mit dem Vertrag vertraut gemacht.

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Das sieht nach einer selbständigen Tätigkeit aus, die jedoch mE unter die Kategorie Scheinselbständigkeit fällt. Erstmal jedoch nebengewerbe mit der Kleinunternehmerregelung , also umsatzsteuerfrei. Bitte auch Umsatzsteuer ausweisen.

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Keine Umsatzsteuer ausweisen, muss es natürlich richtig heißen.

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