Freiwillige Krankenversicherung: Ist die Basis der Beitragsberechnung das Einkommen des Versicherten oder das Familieneinkommen?

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Es ist grundsätzlich das Einkommen des Versicherten, wenn er davon existieren könnte. Wenn nicht, wird das Einkommen des Ehepartners zugrunde gelegt. Beispiel: Ehemann verdient, ist PKV versichert. Ehefrau kein Einkommen, dann wird die Haelfte des Einkommens Des Ehemannes zugrunde gelegt zur Berechnung der Beiträge. Bezieht die zu versichernde Person Einkommen aus einer selbstständigen Tätigkeit, dann wird das Einkommen dieser Person allein berücksichtigt, wenn sie das Existenzminimum erwirtschaftet.

Auch wenn Deine sonstigen Antworten immer sehr fundiert waren, diesmal ist das etwas verwirrend, eigentlich sogar falsch.

Es ist grundsätzlich das Einkommen des Versicherten, wenn er davon existieren könnte. Wenn nicht, wird das Einkommen des Ehepartners zugrunde gelegt. 

Das Einkommen des Ehegatten wird nur zugrunde gelegt, wenn dieser Ehegatte nicht gesetzlich versichert ist, also entweder privat oder im Ausland oder gar nicht versichert. Ist der Ehegatte gesetzlcih versichert, ist sein Einkommen auch dann nicht relevant, wenn der zu verbeitragende Versicherte nicht von seinen eigenen Einkommen leben könnte.

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Rückwirkende Mitgliedschaft bei gesetzlicher Krankenkasse als Student

Hallo, ich würde mich über eine zuverlässige Antwort zu folgendem Sachverhalt freuen:

Seit 1.4.2012 studiere ich in Vollzeit. Mein Studium endet zum 31.3.2016. Nebenbei verdiene ich als Werkstudent ein kleines Zubrot gem. den gesetzlichen Regeln max. 20h pro Woche. In 2012 habe ich damit ca. 8.000 Euro, in 2013 ca. 11.000 Euro und in 2014 ca. 4.000 Euro verdient.

Während dieser Zeit hat mein Arbeitgeber keine Krankenkassenbeiträge abgeführt, da ich mich über meine Mutter der Familienversicherung angeschlossen habe. Die betreffende Krankenkasse hat mich jedes Jahr einen Fragebogen ausfüllen lassen betreffend meiner Einkommenssituation. Darin habe ich stets angegeben, zwischen 700 und 1.000 Euro monatlich zu verdienen.

Vor 2 Wochen erhielt ich einen Anruf der Krankenkasse meiner Mutter. Eine Prüfung hätte ergeben, dass ich keinerlei Recht auf die Familienversicherung seit 2012 hätte haben dürfen, da ich zu viel verdient habe. Ich müsste nun der Krankenkasse beitreten und die Beiträge rückwirkend seit 1.4.2012 nachzahlen. Dies summiert sich auf ca. 1.500 Euro. Freundlicherweise wurde mir eine Ratenzahlung angeboten. Ansonsten möge ich doch bitte innerhalb der nächsten 14 Tage überweisen.

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  1. Ist dieses Verhalten der Krankenkasse rechtmäßig und darf diese von mir verlangen, rückwirkend eine Mitgliedschaft einzugehen und dann auch die Beträge zu zahlen?

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  3. Seit 2015 bin ich neben dem Studium selbständig. Es ist absehbar, dass ich die Selbständigkeit auch nach meinem Studium weiter ausführe. Dann müsste ich mich doch sowieso privat versichern, richtig? Ergibt sich daraus eine Möglichkeit, rückwirkend einer privaten Versicherung beizutreten? Dann sollte der Betrag doch nicht so hoch ausfallen?

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Hallo. Wie hoch wäre mein Krankenkassenbeitrag in der Gesetzlichen Krankenversicherung wenn ich kein Einkommen habe??

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