Freiwillige Einweisung in die Psychiartie

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich glaube, du bist in einer Fachklinik für psychosomatische Erkrankungen besser aufgehoben. Die arbeiten sehr viel mit therapeutischen Methoden und weniger mit Medikamenten wie in der "normalen" Psychatrie. Die Anmeldezeiten der Kliniken können relativ lange dauern, deshalb vielleicht mehrere anfragen. Im Internet kannst du ja malunter Psychosomatik schauen. Am Chiemsee und in Bad Endorf gibt es einige Kliniken, die u.a. auch Paniksyndrome behandeln. Für das Kind läßt sich sicher ein guter Platz finden, ausserdem bist du ja nicht in der "Geschlossenen", wobei allerdings manchmal Abstand zur Familie sehr wichtig ist. Das wichtigste für ein Kind ist, dass es der Mama wieder gut geht! Gute Besserung

Genau,eine "Psychatrie" ist wirklich nicht das richtige bei einer psychosomatischen Erkrankung.

0

also meinst du eine Tagesklinik???

0
@amber1109

Ja,wenn in deiner Wohnortnähe eine ist.So lebst du neben deiner Behandlung den Alltag.Hast deine Familie an deiner Seite.Dein Mann kann auch in Gespräche mit eingebunden werden.Das kann auch wichtig sein.

0
@Pinsel11

Das ist super ,danke hat mir sehr viel weitergeholfen ,werde mich darum jetzt kümmern meine Therapeutin hatte mir auch mal sowas vorgeschlagen ,ich hatte mir es schlimmer vorgestellt

0
@amber1109

Unter Umständen kann es trotzdem sein, dass ein stationärer Aufenthalt mehr und schneller wirkt. Also nur Mut!

0
@amber1109

Das ist nicht schlimm.Nur die Behandlung kann oft sehr anstrengend sein.Die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten ist Stress pur,bringt aber Besserung und oft auch ganz andere Sichtweisen seines Lebens.Da wird unter Umständen auch deine Familie mit klar kommen müssen.Darum wäre es auch nicht schlecht,wenn dein Mann ab und an bei Gesprächen mit anwesend ist.

0
@laleluleila

Sicher,dafür sind unter anderen ja auch die Vorgespräche da.Wie Amber09 aber schreibt,scheint sie ein doch ganz gutes Familienleben zu haben.Manchmal ist aber auch Abstand vom Alltag der bessere Weg.

0

Hallo Amber 1109, wo Du bist, war ich auch einmal, ich stand damals im Badezimmer, glaubt ich würde durchdrehen oder verrückt & sagte zu meinem Mann, "egal wohin, bring mich dahin wo sie mir helfen, denn ich kann nicht mehr"... will sagen, Du bist an einem Punkt wo Du Dir nicht mehr zu helfen weißt, aber STOPP auf gar keinen Fall würde ich mich in die Klinik einweisen lassen denn, wie Du selber schon sagst, außer Mittelchen gegen die Symptome könnnen sie Dir nicht (auch auch zeitlichen Gründen) nicht weiter helfen. Zunächst einmal mache Dir bewußt das Du die körperlichen Symptome durch Deine ständige Angst vor der Angst selber produzierst. Das Kribbeln kenne ich auch, dass kommt höchstwahrscheinlich (genau wie bei mir damals) durch Hyperventilation, Du atmest falsch, dadurch werden die Anteile an Kohlenmonoxid, Kohlendioxid etc. so dermaßen durcheinander gebracht, dass Dein Körper sich anfühlt als krabbeln überall Ameisen durch Deinen Körper. Sobald die Angstattacke abnimmt, nimmt auch das kribbeln ab oder ?!? Für den Notfall hilft da auf jeden Fall ruhig & gleichmässig in eine Tüte (Papier oder Plastik völlig egal) zu atmen. Halte sie Dir über Nase & Gesicht & atme mit dem Mund aus & mit der Nase langsam ein. So regeneriert sich der Anteil der og. Stoffe im Blut & Du kannst entspannen. Du sagst Du hast Kind & Mann der nicht soviel Zeit hat, könnte ein Zeichen dafür sein, dass Du startk angespannt & überlastet bist.. die meiste Zeit allein mit Kind, evtl Beruf etc. eine Dauerbelastung kann auch oft zu Angst- und Panikattacken führen. Dein Mann ist sicher sehr wichtig, aber er kann Dir nicht wirklich helfen. Wichtig ist, dass Du raus findest warum Du Angst hast. Vielleicht ein Trauma aus der Kindheit, Belastung, Existensängste, Angst um´s Kind etc etc.... manchmal kommen die Attacken viel später als Reaktion auf etwas was vielleicht auch schon Jahre zurück liegt. Nur dann kann man sie garnicht zuordnen & das macht einem doppelt soviel Angst, weil man glaubt den Verstand zu verlieren. Aber versprochen, dass wirst Du nicht. Du bist auch nicht verrückt, denn sehr viele Menschen leiden genauso stark unter Ängsten nur die wenigsten können sie fassen oder begreifen geschweige denn annehmen. Nimm sie an als einen momentanen Teil von Dir. Suche Dir einen guten Psychotherapeuten den Du wöchentlich aufsuchen kannst. Er oder sie wird ein sehr wichtiger Teil in Deinem LEben werden, denn mit deren Hilfe kannst Du raus bekommen woher die Angst rührt. Vorteil bei einer ambulanten Behandlung ist das Du trotzdem Dein Leben mit & bein Deiner Familie & Deinen Freunden leben musst. Im Gegensatz zu einer stationären Therapie in der Du Dich sicher schnell wohler & gut aufgehoben fühlst, denn es scheint sicher zu sein..... aber was wenn Du raus kommst, dann musst Du auf einen Schlag allein zusehen wie Du weiter lebst das ist doppelt schwer & die Rückfallquote ist auch sehr hoch. Versuche nicht gegen die Angst zu kämpfen, sondern versuche mit ihr zu leben. In der Therapie lernst Du das. Du erfährst alles über Symptome, Hilfsmittel zur Entspannung & ja sie machen Dir Mut & geben Dir Kraft, denn auch Du kannst das schaffen. Mach Dir aber bewußt das es einige Zeit in Anspruch nehmen kann, also Geduld ist ganz wichtig. Durchhalten..... nicht nach dem 2. TErmin alles hinschmeissen weil Du vielleicht noch nicht direkt eine Besserung merkst.... Sie geben Dir kein Rezept das Du mitnehmen & einnehmen kannst, denn das bringt nichts. Du unterdrückst nur die Übelkeit & Wurzel packst Du nicht ....von daher drehst Du Dich im Kreis. Das man immer wieder diese Attacken bekommt liegt daran, dass sich die Gedanken an & um die Angst verselbständigen. Man hat solche Angst davor wieder Angst zu bekommen, dass sich die Gedanken 24h lang nur noch darum drehen. Sie automatisieren sich & kurbeln so die nächste Attacke automatisch an. Aber KEINE ANGST davor, es ist noch niemand vor Angst gestorben. Stell Dir die Attacke vor wie einen Dampfkochtopf, er steht da auf dem Herd & kocht vor sich hin & kurz bevor er in die Luft fliegen würde öffnet sich das Ventil & der Dampf, der Druck können entweichen. Genauso ist es mit der Angst, Sie baut sich auf & wird größer und größer und man glaubt man könne es nicht ertragen und kurz bevor man denkt durch zudrehen baut sie sich auch schon wieder, ganz von selbst ab....das ist der Schutz im Körper. Du selber bist dann zwar total k.o. aber die Attacke ist weg. Ich habe damals ein tolles Buch zu meiner täglichen Bibel gemacht: Dr. Doris Wolf, Ängste verstehen & überwinden. Dort konnte ich viel über mich selbst & die Angst lesen, erfahren & verstehen. Vielleicht legst du es Dir zu. Depressiv wirst Du deshalb weil Du die Angst nicht haben willst und immer wenn man etwas tut oder erlebt was man so garnicht haben will, reagiert man mit der Seele & wird depressiv. Aber für Deine Familie & für Dich lohnt sich der weite Weg, Geduld, Mut & Hoffnung & ich verspreche Dir, eines Tages wird die Angst immer noch bei Dir sein, aber du kannst mit Ihr leben, ihr begegnen & sie wird Dir aber keine Angst mehr machen, weil Du es steuern kannst. WEnn Du es gelernt hast. Gib nicht auf, Deine Familie braucht Dich & Finger weg von der Psychatrie. Du bist nicht verrückt, vielleicht momentan nur nicht perfekt, aber es verlangt sicher auch keiner von Dir perfekt zu sein. Manchmal darf man ruhig auch schwach sein & Hilfe benötigen. Leider ist das für uns Frauen oft schwierig anzunehmen. Ja eine riesenAntwort und es gäbe noch soviel mehr zu sagen, würde Dir gerne helfen...hoffe einiges davon hilft Dir vielleicht. Du schaffst das,,,, ich hab´s auch geschafft, nach 3 Jahren Therapie bin ich heute (es war vor 16 Jahren) komplett Angstfrei und Du schaffst das auch. Vorausgesetzt Du hast Geduld & Mut. Aber es lohnt sich ganz bestimmt. Herzlichst Kruemeltina :O)

Hallo, es klingt für mich als wärst Du ein wenig überfordert mit allem. Versuche nicht aufzugeben, rede Dir ein dass Du völlig gesund bist und sorge für mehr Freizeit in Deinem Leben. Du wirst es schaffen, ich glaube an Dich! Denn wir können uns nur selbst heilen und ein Psychologe zeigt uns nur den Weg. Er begleitet uns bei der Heilung. Ich bin natürlich kein gegner einer Therapie, doch ich selbst war auch hochdepressiv und Angstpatient und habe es in kurzer Zeit ohne Medikamente geschafft. Hier mehr infos über meinen Sieg über die Angst: http://panikattacke.blogspot.com

EInweisung wegen Selbstverletzung?

Hallo, ich bin 17 und war schon 6 mal wegen suizidversuchen zwangseingewiesen.

ich denke nicht mehr daran mir mein leben zu nehmen. aber kann man mich einweisen, weil ich mich schneide? ???? also nicht von den erziehungsberechtigten aus...

...zur Frage

Psychiatrie selbst einweisung ... Wie?

Hallo ihr ... Ich hab mich dazu entschieden mich in der psychiatrie selbst einweisen zu lassen weil ich kein Ausweg mehr sehe... Eine alternative währe für mich der Tod aber ich will das mir geholfen wird und ich aus diesem verdammten Loch rauskomme 😓 an wen sollte ich mich bestmöglich wenden ? Soll ich 112 wählen oder was sollte ich am besten tun

...zur Frage

Soll ich zum Arzt gehen? Was ist das?!?

Hallo ich bin 14 Jahre alt und habe in letzter Zeit täglich mindestens zweimal so etwas wie eine Mischung aus Panikattacke und Schwächeanfall (von den Symptomen). Gibt es so etwas überhaupt ? Wenn ja was ist das? Was hat das zu bedeuten und sollte ich zum Arzt gehen oder mir Sorgen machen ?

...zur Frage

Mein Leben ist völlig außer Kontrolle und es geht nur noch steil bergab, bin kurz davor mich in die Psychiatrie einweisen zu lassen, wie bekomm ich die Kurve?

...zur Frage

Kann auch ein anderer Arzt eine Einweisung in die Psychiatrie anordnen?

Hallo, mein Hausarzt hatte Mal vorgeschlagen, dass ich mich stationär in der Psychiatrie behandeln lassen. Jetzt ist dieser leider im Urlaub. Kann mich auch ein "fremder" Hausarzt einweisen?

Bzw. auch dort anrufen und mich anmelden?

Danke für die Hilfe :)

...zur Frage

Psychiatrie / Klinik finden, die freie Plätze hat?

Ich möchte mich wegen meinen starken Depressionen einweisen lassen. Auch wenn ich mit Selbstmordgedanken spiele, bin ich wohl kein akuter Fall.

Wenn ich nun mir eine Einweisung beim Hausarzt hole, wäre normale Ablauf wohl, dass die Ärztin eine hiesige Klinik kontaktiert und ich dann auf eine Warteliste komme.

Ich möchte aber so schnell wie möglich in eine Klinik.

Ich bin aufgrund meines Studententickets mobil. Ich würde mich quasi in jede Klinik in NRW einweisen lassen. Wie kann ich erfahren, welche Klinik Kapazitäten hat.

Kann ich mit einer Einweisung vom Hausarzt bei jeder Klinik vorstellig werden und mich einweisen lassen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?