freiwillig versicherter vs. gesetzlich versicherter - wo ist der unterschied?

4 Antworten

Jeder abhängig Beschäftigte bis zur Beitragsbemessungsgrenze ist versicherungspflichtig. Darüber hinaus kann sich im Prinzip jeder freiwillig bei der gesetzlichen Krankenkasse versichern. Diese kann aber Antragsteller ablehnen, wenn diese vorher privat versichert waren.

Ein freiwillig Versicherter liegt mit seinem Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze und bleibt doch in der gesetzlichen Krankenkasse. Er könnte in die private wechseln, macht er aber nicht - er bleibt freiwillig. Wer unter der Bemessungsgrenze liegt, hat diese Wahl nicht - außer er ist selbständig.

Als Beamter zum Beispiel ist man meist privat versichert. Wenn du dich aber bei einer gesetzlichen Krankenvesicherung versichern lässt, bist du freiwillig versichert und musst die kompletten Beiträge tragen. Als gesetzlich Versicherter hingegen gibt es ja den Arbeitgeberanteil.

Das ist nicht richtig. Auch ein freiwilliges Mitglied der KK bekommt Zuschüsse. Z.B. vom Arbeitgeber oder der Rentenanstalt.

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@GerdaG

Danke, dann hab ich jetzt auch noch was dazu gelernt! :)

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Kann die gesetzliche Krankenkasse einen arbeitslosen verbieten versicherungslos zu sein und ihn zwingen weiterhin freiwillig versichert sein zu müssen?

Hallo, Ich war eine Zeit lang beim Arbeitsamt arbeitslos gemeldet und gleichzeitig gesetzlich krankenversichert. Anschließend habe ich mich aus dem Amt selbständig abgemeldet ,habe dann auch keine Leistungen mehr bezahlt bekommen und aus meinem Ersparten gelebt. Anschliessend gab es eine Phase von 6 Wochen wo ich weiterhin arbeitslos war aber nicht mehr beim Arbeitsamt gemeldet. Also weder das Amt noch ein Arbeitgeber trug die KV kosten. Jetzt habe ich mich mit meiner alten Krankenkasse (DAK) in Verbindung gesetzt und die behaupten ich müsse mich für den Zeitraum der letzten 6 Wochen als ein freiwillig Versicherter Gebühren zurückzahlen und in Zukunft ebenfalls weiterhin bei denen ,,freiwillig" versichert sein. 1. weil man in Deutschland egal was versichert sein muss. 2. Wegen einer angebliche18 monatigen Bindungfrist an die gesetzliche Krankenkasse. ( d.h. man darf 18 monate die krankenkasse nicht wechseln/kündigen und bei mir wäre das nicht vorbei gewesen)

Meine Fragen jetzt. Darf die gesetzliche Krankenkasse rückwirkend für die 6 Wochen mich als freiwillig Krankenversichert einstufen und Gebühren zurückverlangen? Darf die Krankenkasse mich auch weiterhin zwingen bei denen freiwillig versichert zu sein obwohl ich arbeitslos bin und aus meinem Ersparten lebe. Oder kann ich einfach aus der Krankenkasse aussteigen und überhaupt nicht mehr Krankenversichert sein?

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