Freiwillig in die Psychiatrie nach Ehescheidung?

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4 Antworten

Huhu,

also - jeder kann sich auf Wunsch selbst in eine solche Einrichtung begeben. Anscheinend geht es deinem Freund nicht gut, du solltest ihn was das angeht unterstützen. Dieses Bild von "Psychiatrie", welches sich in den Köpfen der Gesellschaft einbrennt, ist so überhaupt nicht richtig.

Zu was für nem Arzt geht er denn? Es gibt ja auch noch die Möglichkeit einer Tagesklinik.

Wenn er aber selber in so ne Einrichtung gehen möchte, dann begleite ihn durch diesen Weg. Vielleicht ist es wirklich besser, man fängt ihn dort in nem geschützen Rahmen auf. Dort kann er zB nicht 'saufen'. Dieses Trinken kann ganz böse enden... Von dort aus hilft man ihm auch alles andere zu Regeln. zB bei den finanziellen Dingen etc. Auch in einer Tagesklinik hilft man ihm, vielleicht sogar noch umfangreicher, als in einer stationären Einrichtung.

Schau mal, ob es sowas bei euch gibt - vielleicht mag er dort ja mal anrufen. Oder du - für ihn, wenn er mag.

Find das gut, dass er selber so deutlich macht, dass er Hilfe braucht. Die sollte er auch kriegen - Familiendramen sind immer so üble Sachen...

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Kommentar von Sommersonne64
23.08.2012, 12:50

Hallo ReggaeTunes, über Tagesklinik haben wir noch garnicht gesprochen. Er hat immer was von den Kliniken im Harz erzählt. Ich denke mal, an Tagesklinik dachte er sicher nicht. Obwohl das vielleicht garnicht mal so falsch wäre ...da könnten ihn sicher seine 2 großen Kinder am WE mal besuchen ( wenn sie nicht grad besseres zu tun haben ). Ich werd das mal die nächsten Tage ansprechen. Sicher wird er erst auf Station kommen und dann nach etlichen Wochen erst in die Tagesklinik. ( zumindest war das so bei meinem Bekannten ). Ich selbst wär ja dafür, es ohne Klinik zu schaffen. Aber gut, wenn er eben in die Klinik will ... macht sich sicher gut in seinem weiteren berufl. Werdegang als Negativpunkt. Und er ist ja auch keine 20 mehr ... Tauschen möchte ich nicht mit ihm ... gut dass ich keine EX Männer habe die mir an die Finanzen wollen !!!

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Vieleicht würde ihm ein Tapeten wechsel gut.

Du könntest mit ihm vieleicht mal einen größeren ausflug machen oder wenn möglich sogar 14 Tage Urlaub, damit er mal was anderes sied.

Evtl könntest du mit ihm auch reden, ob er nicht lieber mal versucht eine Kur zu bekommen.

Ist dein Freund schon in ambulanter psychologischen betreuung bzw. Therapie? Ansonsten solte er auf jedenfall erst mal in eine solche begeben.

Ich persönlich bin von einer psychatrie sehr abgeschrekt. Eine Bekannte von mir wal mal in einer psychatrie, sie wurde dermasen mit medikamenten volgepumt, daß ein normals gespräch mikt ihr nicht mehr möglich war.

Nacheinigen Monaten wurde sie aus geheilt entlassen, nur ein paar wochen später merkte ihr lebenspartner, daß sie sich irgend wie komisch verhielt, sprach mit den ärzten und psychologen und jeder meinte zu ihm, er solle sich keine gedanken machen seine freundin wäre geheil.

Eines Tages alls er von der Arbeit nachhause kam, fand er sie erhängt auf den Dachboden, sie hatte sich selbst das leben genommen.

Gut es muß nicht immer so sein, wie es meiner bekannten erging, aber ich persönlich wäre eben seit dem vorsichtiger.

Sollte er wirklich in eine psychatrie gehen wollen, bekleite ihm und schaue mit ihm gemeinsam erst mal verschiedene plätze an und sucht das heraus, wo ihr beide ein gutes gefühl habt.

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Kommentar von ReggaeTunes
23.08.2012, 11:59

Immer diese Horrormärchen....

Und ohne Einrichtung und Hilfe? Meinste, dadurch sinkt die Wahrscheinlichtkeit, dass sowas passiert oder wat?

Meine Güte Leute....

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Meinst du jeder wird in der Psychatrie mit Valium ruhig gestellt? Wenn du tatsächlich so denkst hör auf ihm helfen zu wollen!

Es gibt Situationen im Leben, da kommt man einfach nicht mehr weiter und da ist es ein guter und richtiger Schritt einen Schlussstrich zu ziehen und komplett neu anzufangen. Um so etwas zu tun ist es sehr hilfreich in eine Eirnichtung zu kommen, in der man siche rstmal um sich selbst kümmert ohne ständige Verpflichtungen zu haben die man erfüllen muss.

Für ih könnte das die Möglichkeit sein wirklich bei Null zu starten, sich selbst neu kennen zu lernen, seine Probleme zu lösen und sich auf das normale Leben vorzubereiten.

Unterstütz ihn doch in DIE Richtumng wenn das sein Wunsch ist.

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Kommentar von Sommersonne64
23.08.2012, 12:37

Wie schon geschrieben, ein guter Bekannter von mir ging freiwillig in die Psychiatrie und wurde dort mit Valium und Valeron "behandelt". Er kam dann in die Tagesklinik , und ist nun lt der Ärzte dort mittlerweile seit gut 1 Monat "aus-therapiert". Als Dank ist er nun seinen Job los ( 9 Monate krank ) - welcher AG kann es sich heute noch leisten einen Mitarbeiter über Monate "mitzuschleifen" .

Ist auch keine Lösung ! Aber gut, dass ist einem Bekannten passiert.

Ich habe nächste Woche einen Termin bei meinem Neurologen , und werde den mal noch befragen, wie er die Sache mit meinem Freund aus ärztlicher Sicht so sieht. Halte euch gerne auf dem Laufenden :-))

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er soll reingehen

die helfen ihm da schon, du hast da bissel falsche vorstellungen, dass die dich abschießen und dann wird das schon irgendwie besser

die machen gesprächstherapie mit dir etc

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