Freiwillig gesetzliche Krankenversicherung aussetzen? Geht das?

7 Antworten

zunächst musst du erst einmal den Antrag auf die Freiwillige Versicherung stellen (sofern nicht schon geschehen).

da es in Deutschland eine Versicherungspflicht gibt, kommst du um den Antrag nicht herum.

es gibt für dich zwei Möglichkeiten:

  1. du stellst einen Antrag auf Stundung der Beiträge z.B. für 3 Monate. auf die entstehende Forderung kommen dann noch Stundungszinsen oben auf. dazu sollte auch direkt ein Antrag auf Ratenzahlung für die auflaufenden Beiträge gestellt werden. zu beachten ist aber, dass Krankenkassen nur vergangene Beiträge auf Raten akzeptieren, nicht aber laufende und zukünftige. dh. Raten müssen dann immer zusätzlich zum laufenden Beiträge beglichen werden. außerdem solltest du darauf achten, dass sich keine Forderungen ansammeln, die nicht innerhalb von 6 Monaten abbaubar sind. ein platzen der Ratenzahlung ist unter allen Umständen zu vermeiden, da die Forderung dann sofort und in vollem Umfang fällig wird und ein Leistungsausschluss droht.

  2. du zahlst einfach nicht. für die entstehende Forderung kommen jeden Monat Mahngebühren und Säumniszuschläge oben auf. dazu kommt ein Leistungsausschluss, dh. man wird nur noch in medizinischen Notfällen und bei starken Schmerzen behandelt. für alles andere musst du selbst zahlen. außerdem steht in nullkommanix der Gerichtsvollzieher bei dir vor der Tür.

Variante 2 ist also nicht wirklich zu empfehlen.

Sprechen sie mit der zuständigen Krankenkasse wegen einer Stundung/ Ratenzahlung, drum herum kommen sie nicht.

Wovon wirst du denn leben? Du kannst dich jetzt schon arbeitssuchend melden und hättest dann Anspruch auf Alg 2. Dann wärst du auch krankenversichert.

Eine "Befreiung" von der Krankenversicherungspflicht gibt es nicht. Wer sollte denn bezahlen, wenn du dann krank wirst?

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Quelle: http://www.studenten-private-krankenversicherung.de/pages/fragen/fallgruppen/student-14-semester.php


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