Freiwillig als Selbständiger in Rentenversicherung einzahlen?

4 Antworten

Die freiwilligen Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung sind immer problematisch.

auf der einen Seite ist die Rentenversicherung keine richtige Versicherung.

Wäre es eine richtige Versicherung, würde man Dir einen Brief schicken, dass man plant ab dem nächsten 01. 01. die Bedingungen zu ändern.

Eine Änderung der Rentenversicherung präsentiert man Dir einfach in der Tagesschau.

Es kann sein, das man die Formel ändert und Du noch weniger bekommst.

Aber dafür gibt es eben  Anpassungen an die Einkommensentwicklung.

Keiner kann dir heute sagen, wie die Rentenformel in 10 Jahren ist.

Freiwillige Beiträge sind immer sinnentleert, außer man steht weniger als 5 Jahre vor Rentenbeginn.

Freiwillige Beiträge erhalten einem keinen Anspruch auf EM-Rente und auch andere mit dem Status pflichtversichert in Zusammenhang stehende Rechte stehen einem nicht zu.

Enwteder lässt du dich also auf Antrag pflichtversichern oder du lässt es bleiben.

Lohnt nicht.
Wenn Du 12.000€ hast und 240 Monate rechnest hast Du die gleichen 50€/Monat, nur eben aus eigener Tasche.
Vorausgesetzt Du würdest auch 86 Jahre alt und nicht etwa 77 Jahre oder 97 Jahre.

Unabhängig vom Ergebnis Deiner gesetzlichen Rente, die hast Du immer + das gesetzliche Schonvermögen.
Der Unterschied besteht in der Liquidität, Deine 12.000€ hättest Du jederzeit liquide, die Rente jeweils nur monatlich.

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