freiwiller antrag auf erziehungshilfe durch nötigung des jugendamtes,muss ich mich fügen?

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4 Antworten

Warum wäre Dir die Hilfe denn nicht so recht?

Wenn das Jugendamt eine Familienhilfe gerichtlich anordnen will, dann ist da mehr nicht in Ordnung als nur Schule schwänzen.

Welche Handhabe das Jugendamt gegenüber Deinen Kindern hat, entscheidet im Fall Deiner Weigerung ein Gericht.

Das orientiert sich daran, was denn so bei euch zu Hause vorgefallen ist.

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hallo Quasimo,danke für deine antwort und deinen ratschlag. sicherlich ist nicht alles im reinen,das ist klar..es macht mir einfach nur eine heiden angst,da ich bisher NUR negative erfahrungen habe mit dem jugendamt.nicht in meiner familie,aber bei vielen anderen..es ist eine völlig neue situation für mich,die ich nicht einschätzen kann,ich habe angst,den über-/durchblick zu verlieren...eine sehr ungute situation,weil das jugendamt dann einfach eine entscheidung fällt,..und ich mich fügen muss.. das will ich nicht,und macht mir,wie gesagt,einfach eine riesen angst.. :(

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Quasimo 30.06.2014, 16:26

Nein, Angst musst Du davor nicht haben!!!!

Das Jugendamt will allen voran das Familien zusammen bleiben, man wird Dir auch keinen Tagesablauf im Detail vorschreiben, man wird aber auf Eure Probleme eingehen und aktiv daran arbeiten und das mit Dir und Deinen Kindern zusammen.

Natürlich verstehe ich es das man mit gewissen Unbehagen an so eine Sache herangeht, das ist vollkommen normal. Aber denk darüber einmal nach, was hätte das Amt gewonnen wenn es Dir die Kinder nehmen würde? Richtig, nichts! Daher meine dringende Bitte an Dich, zeigt Dich offen und kooperationsbereit, was am Anfang schwer ist wird Dir schnell selber neunen Halt und Kraft geben, nur Mut

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Das Jugendamt trift nicht einfach eine Entscheidung und es nötigt auch nicht. Die Sozialarbeiterin hat Klartext geredet. Falls keine Antrag auf Erziehungshilfe gestellt wird, dann werde beim Familiengericht ein Verfahren angeregt. Das kann, muss aber nicht unter dem Stichwort Kindeswohlgefährdung laufen. Das FamFG bietet ganz gute pädagogische Ansätze. Sandra weiß nun, woran sie ist.

Und: Niemand, wirklich niemand im Jugendamt hat Lust auf Ärger und die viele Arbeit, die ein familiengerichtliches Verfahren mit sich bringt. Wo sollte dann die Motivation für Willkür herkommen? Ich denke, Sandra hat uns nicht alles Wichtige mitgeteilt.

Das Familiengericht weiß ebenso wie das Jugendamt, dass das Sicherstellen regelmäßigen Schulbesuchs nur selten gelingt, wenn sich erst eine Verweigerungshaltung im Elternhaus verfestigt hat. Es ist auch deshalb gar nicht gesagt, dass eine Herausnahme aus der Familie angestrebt wird. Steht ja auch so nicht in der Fragestellung. Das Problem Schule steht meiner Meinung nach nicht im Mittelpunkt, sondern etwas Anderes.

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Hallo Sandra,

sicher bin ich mir, dass Dir meine Antwort nicht gefallen wird, nur schönreden bringt auch nichts. Wenn vom Jugendamt eine Familienhilfe vorgeschlagen wird, läuft eben nicht alles unter dem Motto eitler Sonnenschein! Dieser Schritt ist eine Maßnahme die durchaus darauf schließen lässt das es deutliche Probleme gibt. Über die müssen wir hier weder schreiben noch sonst was, nur festhalten muss man das auch ein Jugendamt nicht aus Langeweile sich ein oder zwei Kinder sucht um die Eltern zu schikanieren. Antrag hin oder her, zurückziehen hin oder her, es steht was im Raum das dem Jugendamt nicht gefällt und davon einmal Kenntnis erhalten kannst Du mit Deinen Anträgen machen was Du willst, das Amt wird in jedem Fall von Amtswegen aktiv an der Sache bleiben. Eine wesentliche Aufgabe des Amtes ist es eben die Jugend zu schützen aber auch bei Problemen den Eltern zu helfen. Eine solche Hilfe ist auch eine Familienhilfe die Dir und Deinen Kindern letztendlich nicht schaden sondern helfen will. Sicher ist es nicht angenehm wenn da eine Person kommt und anfängt so einiges verändern zu wollen, wer will das schon? Sicher mag das Eine oder Andere auch sehr übertrieben wirken und einiges davon wird es sicher auch sein. Letztendlich ist es aber die Istsituation die das Amt auf den Plan ruft, man kann dir also nicht empfehlen dies zu ignorieren, die Konsequenzen würden auf den Fuße folgen, die Dir dann sicherlich noch weniger gefallen würden. Der Entzug des Sorgerechts ist dabei der letzte Schritt den das Jugendamt einleiten kann, er ist auch der massivste Eingriff in eine Familie und wird daher vom Gericht nur dann befürwortet wenn kein anders Mittel "gefruchtet" hat. Ich kann Dir also nur empfehlen die Hilfe anzunehmen und vielleicht das Eine oder Andere ein klein wenig neu zu überdenken.

Nur Mut, es ist schwer aber Du wirst es schaffen.

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