Freiw.Feuerwehrmann mit Job wie geht das?

3 Antworten

Hallo danny988,

natürlich ist es nicht immer einfach, Beruf und Berufung (Feuerwehr) unter einen Hut zu bekommen. Die (freiwillige) Feuerwehr ist in vielerlei Hinsicht nicht mit anderen "Hobbies" zu vergleichen. Denn man übernimmt eine gesetzliche Aufgabe der Städte und Gemeinden und geht mit dem Eintritt in den aktiven Dienst eben auch eine gewisse Dienstverpflichtung ein. In sofern ist es manchmal schon eher als "Beruf ohne Bezahlung" zu sehen...

In allen mir bekannten Brandschutz- oder Feuerwehrgesetzen der Bundesländer gibt es entsprechende Regelungen, dass ein Arbeitgeber seinen ehrenamtlich in der Feuerwehr tätigen Arbeitnehmer für Einsätze, aber auch für Aus- und Fortbildungen freizustellen hat. Hieraus dürfen dem Arbeitnehmer, also dem freiwilligen Feuerwehrmann (SB) keine Nachteile entstehen. Der Lohn ist ohne Abzüge durch den Arbeitgeber fortzuzahlen. Allerdings kann sich der Arbeitgeber auf Antrag den weiter gewährten Lohn inklusive aller Nebenkosten durch die Kommune, also die Stadt oder Gemeinde, entschädigen lassen. (Den genauen Wortlaut findest Du in dem für Dich geltenden Brandschutzgesetz).

Soweit zumindest die Theorie... in der Praxis ist dies oft nicht so einfach um- bzw. durchzusetzen. Denn gerade bei kleinen und Kleinstbetrieben kann das Fehlen eines Mannes schon schwerwiegende Folgen für den Betrieb haben, weil evtl. ganze Abläufe oder Produktionsstraßen von seiner Anwesenheit abhängig sind oder weil dem Arbeitgeber Konventionalstrafen drohen, wenn er durch die kurzfristig fehlende Arbeitskraft Termine nicht einhalten kann. Klar ist auch, dass z.B. ein Mitarbeiter im Kindergarten nicht einfach die ihm anvertrauten Kinder allein lassen oder der Arzt inmitten einer Operation zum Einsatz fahren kann... Es gibt dann einfach Momente, wo man einfach nicht vom Arbeitsplatz verschwinden kann. Das dürfte im Einzelfall kein Problem sein, solange nicht 50% der Feuerwehrleute in derselben Situation sind.

Weiterhin gibt es natürlich auch Chefs, welche die Feuerwehrarbeit grundsätzlich nicht unterstützen und ihre Mitarbeiter, obgleich es möglich wäre (und die Arbeit z.B. ohne Probleme nachgeholt werden könnte), nicht oder nur widerwillig zum Einsatz gehen lassen. Da zieht man dann, wenn sich das Problem nicht in einem vernünftigen Gespräch lösen lässt, als Arbeitnehmer leider trotz aller schützenden Gesetze immer den Kürzeren... zwar darf Dich der Arbeitgeber nicht aufgrund Deines Engagements in der Feuerwehr entlassen - aber er wird, wenn er Dich loswerden möchte, sicherlich Mittel und Wege bzw. andere Begründungen finden. Und letztendlich ist es nun einmal so, dass Du mit Deinem Beruf Deinen Lebensunterhalt finanzierst - und nicht mit der Tätigkeit in der Feuerwehr.

Letztendlich kannst Du aber auch eine "wertvolle" Hilfe für die Feuerwehr sein, wenn Du während der Arbeitszeit gar nicht für Einsätze zur Verfügung stehst (und bei einer Anfahrt von 50 km von einer Baustelle zur Wache und weiter zum Einsatz bist Du ja zumindest nicht zeitnah verfügbar). Denn auch Du hast ja mal Feierabend, Wochenende und Urlaub ;-) Und gerade Menschen mit "ungewöhnlichen" Arbeitszeiten (Schichtarbeit, sehr früher oder sehr später Arbeitsbeginn, Wochenendarbeit) sind bei der FF gerne gesehen, weil diese dann oft zur Verfügung stehen, wo andere arbeiten... es kommt, wie so oft bei der Feuerwehr, auf die Mischung der Aktiven an!

Hallo, das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und auch vom Arbeitgeber. Hier in Hamburg wird es so gehandhabt, dass wir die BF entlasten. Bedeutet, wenn wir arbeiteten und nicht gerade selbständig sind oder einen Arbeitgeber haben der das mitmacht sind wir außer Dienst.

Bei längeren Einsätzen kann der Arbeitgeber eine Entschädigung bekommem aber muss vorher mit ihm explizit abgesprochen sein, er muss einen nicht freistellen.

Der Arbeitgeber kann sich den finanziellen Ausfall den ein Mitarbeiter wegen eines Feuerwehreinsatzes verursacht von der jehweiligen Kommune problemlos erstatten lassen.

Ist in den diversen Landes-Feuerwehrgesetzen auch jehweils so festgehalten.

Ich war vorletztes Jahr wegen eines Großbrandes die gesamte Woche nicht im Job...., gab keinerlei Probleme deswegen.

https://www.youtube.com/watch?v=yLg7NZH2cw4&t=133s

Welche Bereitschaft muss ich bei der Freiwilligen Feuerwehr haben?

Hallo, ich habe ein paar Fragen zur Freiwilligen Feuerwehr!

Ich bin momentan 16 (demnächst 17) und interessiere mich für einen eventuellen Beitritt bei der Freiwilligen Feuerwehr. Ich kann also ab 18 dort beitreten und meine Ausbildung machen, die etwa 1 Jahr in Anspruch nimmt.

Nun also die Fragen: 1. Wie muss meine Bereitschaft sein?

Die ersten Jahre/Das erste Jahr würde ich wohl so noch Zeit haben, da ich schulpflichtig bin und mein Abitur mache. Doch wie sieht es dann aus:

1.1 Muss ich zu jedem Einsatz (Wenn ich z.B. gerade Abiprüfungen/Klausuren hätte, müsste ich diese dann einfach verlassen?

1.2 Ich habe dann vor, mich für einige Monate bei der Bundeswehr freiwillig zu verpflichten. Dementsprechen könnte ich (zumind. in den ersten Monaten) vermutlich nur am Wochenende mit ausrücken. Ist das dann eher ein Problem?

1.3 Damit gekoppelt: Meine spätere Berufswahl fällt vermutlich auf die des** Fluglotsen** oder alternativ auf die des Polizisten. Inwiefern kann ich dann immer noch Teil der Freiwilligen Feuerwehr sein? Ginge das überhaupt (z.B. nur in der Zeit außerhalb des Dienstes? Würde das reichen?)

2: Welche Sonderrechte hat man auf dem Weg zur Wache? Momentan wohne ich 30 Sekunden Laufweg von der nächsten Wache der FF entfernt. Auch meine Schule ist maximal 5 Minuten entfernt. Aber sollte sich dies mal ändern: Welche Sonderrechte habe ich dann im Straßenverkehr?

3: Wie sieht das dann bei der Alarmierung aus? Wird eine bestimmte Fixzeit gewartet und dann fahren alle bis dahin erschienen los? Oder erscheint man gerne auch mal vor leeren Toren? Wie sieht das in dem Fall mit Arbeits/Schulausfall aus?

Vielen Dank für eure Mühe.

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Arbeitgeber berechnet Kunden zu viel Arbeitszeit, folgen?

Hallo, ich habe einige Fragen zu folgendem Fall: Ein mittarbeiter ist Festangestellter bei einem Unternehmen. In seiner Arbeitszeit fertigt er ein Produkt/ macht eine Arbeit im Kundenauftrag. Der Mitarbeiter benötigt Zeit X. Der Arbeitgeber berechnet aber Zeit Y. Diese ist ca. 1/4 - 1/3 höher als tatsächlich gearbeitet wurde. Es gibt keine Rüstzeiten und keine Beschaffungszeiten. Und selbst wenn wären die in Zeit X mit enthalten. Auch Materialkosten fallen keine an.

Jetzt habe ich folgende Fragen: Welche folgen hat es für den Arbeitnehmer wenn er nichts davon weiß? Welche folgen hat es für den Arbeitnehmer wenn er davon weiß? Welche folgen hat es für den Arbeitgeber?

Muss der Arbeitnehmer dies zur Anzeige bringen wenn er davon erfährt. Es sieht für mich so aus als handele es sich hierbei um Betrug.

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Arbeitgeber erlaubt sich zu viel?

Guten Tag,

Seit längerer Zeit haben einige meiner Kollegen und ich immer häufiger Probleme mit unserem gemeinsamen Arbeitbeitgeber. Bezüglich mehrerer Punkte, welche ich nacheinander ausführlich auflisten werde, würden wir uns gerne erst einmal eine Meinung einholen, bevor wir evtl. den Schritt zum Arbeitsgericht nehmen.

Punkt Nr. 1.

Betriebsratsgründung: Diese hat unser Arbeitsgeber im Arbeitsvertrag verboten/untersagt. Ist diese Klausel im Arbeitsvertrag gültig? Ist eine Kündigung eines Mitarbeiters, welcher eine Betriebsratswahl (erstmalige) ins Leben ruft, rechtens und legitim? Oder handelt der Arbeitgeber dann rechtswidrig?

Punkt Nr. 2.

Stundenabzüge/Sanktionen: Unser Arbeitgeber zieht, bei Verstößen gegen den von Ihm aufgestellten "Maßnahmekatalog", seinen Mitarbeitern Stunden vom geleisteten Dienst ab.

Als Beispiel: Wir haben eine Arbeitszeit von 12 Stunden pro Schicht (Sicherheitsgewerbe). Hat ein Mitarbeiter nun zum Beispiel die vorgeschriebene Kleiderordnung nicht vollständig, sieht der Maßnahmekatalog vor, dass ihm 6 Stunden seines Dienstes nicht vergütet, also abgezogen werden.

Ist dies rechtens?

Punkt Nr. 3.

Lohn nicht zahlen: Diesen Fall haben wir momentan aktuell. Für unsere Arbeit verlangt der Arbeitgeber jährlich ein erweitertes Führungszeugnis (FZ). Ist das aktuelle FZ nun "veraltet" verlangt der Arbeitgeber die Beantragung eines neuen FZ, wofür er ein entsprechendes Schreiben für die Beantragung an den ArbeitNEHMER übermittelt. Wird dieses neue FZ, trotz Beantragung und einreichen der Quittung über die Beantragung und Bezahlung der zuständigen Behörde beim Arbeitgeber, nicht bis zur nächsten Lohnzahlung bei der Firma eingereicht, sperrt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn und lässt die im Arbeitsvertrag festgesetzte Lohnzahlung aus. Lohn bekommt der Arbeitgeber erst mit einreichen des FZ beim Arbeitgeber. Meines Wissens nach ist das rechtwidrig. Ein Mitarbeiter musste, da nach der ersten Beantragung kein FZ bei ihm einging, sein FZ zweimal beantragen. Hier bitte beachten, bis zum Erhalt des FZ können zwei Wochen vertreichen.

Es wäre nett, wenn Sie mir jeden der Punkte bestätigen oder widerlegen könnten. Gerne mit Paragraphen oder was es sonst so gibt.

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Überstundenabbau

Bei uns im Betrieb gibt es für die Mitarbeiter ein Arbeitszeitkonto, auf dem + und - Stunden erfasst werden. Meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt 15 Stunden und es haben sich über 100 Plusstunden angesammelt. Was kann man als Arbeitnehmer von Arbeitgeber hinsichtlich der Abwicklung "einfordern"? Ausbezahlt wird nichts und es besteht die Gefahr, dass noch weitere Stunden auflaufen, da ständiger Personalmangel besteht und diese Überstunden einfach geplant werden. Wie würdet ihr euch verhalten? Rechtsgrundlagen? Betriebsrat verhält sich leider "neutral" und zeigt wenig Einsatz für uns als Arbeitnehmer.

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Darf der Arbeitgeber ständig die Arbeitszeit ändern?

Hallo. Ich habe eine Frage: Darf der Arbeitgeber ständig die Arbeitszeit ändern? Beispiel: Montags von 8-12 Dienstags von 13-18Uhr

nach 3 Monaten dann neuer Arbeitsplan weil jemand neues dazu kommt, dann als Arbeitszeit: Montags von 16-19 Uhr Dienstags von 8-12 Uhr

man hat sich ja auf seinen Plan dann eingestimmt (auch wegen den Kindern) und dann soll man wieder anders arbeiten gehen. gibts irgendwo vielleicht eine Richtlinie das die Arbeitszeiten sich nicht dauernd ändern oder kann ein ARbeitgeber andauernd ändern und als Arbeitnehmer mußm man das akzeptieren?

Vielen dank für die Hilfe

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Freiwillig Dokumente lesen in der Firmen-App in meiner Freizeit?

Hallo,

kann ein Arbeitnehmer einen Arbeitgeber verklagen oder Anspruch auf Arbeitszeit stellen, wenn der Arbeitnehmer freiwillig ( Abends ) außerhalb seiner Arbeitszeit in der Firmen-App Dokumente, Arbeitsanweisungen, Schichtplan ließt ?

Dazu sei gesagt der Arbeitgeber hat keine vertraglichen Vereinbarungen über das System getroffen. Und verlangt auch von keinem Arbeitnehmer schriftlich irgendwo Dinge in der Firmen-App zu lesen.

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