Freitag schreibe ich eine deutsch Arbeit über das kommunikationsmodell von Schulz von Thun und müssen eine Kurzgeschichte damit analysieren. habt ihr Tipps?

2 Antworten

Das habe ich gerade hinter mir. Ich habe erst einfach die Kurzgeschichte ganz normal analysiert und mir dann einen Satz aus der Kurzgeschichte gesucht (wenn er nicht schon vorgegeben ist), um ihn dann mit dem Kommunikationsmodell zu analysieren. Das habe ich dann ganz am Ende im Hauptteil eingebracht, indem man z.B. sowas schreibt wie: "Den Satz '...' kann man auf verschiedene Weisen mit dem Kommunikationsmodell von Schulz von Thun deuten. Zum einen stellt er auf der Sachebene dar, dass ..." Und das dann einfach mit jeder der vier Ebenen. Danach kann man dann den Schlussteil der Analyse schreiben.

Hallo,

ich denke ich kann dir hierbei helfen, da ich das Thema auch habe, bzw. heute eine Arbeit darüber geschrieben habe (allerdings mit mehreren Kommunikationsmodellen).

Zu deiner Frage, wie eine Analyse aufgebaut wird (wie ich es gelernt habe):

In der Einleitung sollten die allgemeinen Angaben (Autor, Titel, Erscheinungsjahr etc.) und das Thema der Kurzgeschichte aufgegriffen werden. 

In der Überleitung (gehört auch noch so ein bisschen mit zur Einleitung) wird eine Hypothese aufgestellt und geschrieben, wie du vorgehst (welches Modell wird verwendet etc.)

Im Hauptteil werden dann kurz die wesentlichen Punkte über den inhaltlichen Aspekt der Kurzgeschichte aufgegriffen (geschrieben in Präsens). Danach folgt dann die Analyse selbst, mit dem Ziel das Kommunikationsproblem gut darzustellen. 

Im Schluss sollte dann die Hypothese wieder aufgegriffen werden (hat sie sich bestätigt? Oder wurde sie widerlegt?). Im Anschluss folgt dann ein Lösungsvorschlag (Wie hätte die Situation/das Kommunikationsproblem vorgebeugt werden können?). Außerdem wurde es uns freigestellt, am Schluss noch die Situation/das Problem auf die heutige Zeit zu übertragen.

Und nun noch einmal zum Vorgehen:

Du solltest dir bevor du deine Analyse schreibst überlegen auf welche Kriterien du eingehen möchtest. Dein Ziel dabei ist ja, dass du deine Hypothese bestätigst. Außerdem solltest du Zitate nennen (nicht vergessen die Zeilenangabe anzugeben).

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Viel Erfolg!

Also hast du bestimmte ( wichtigsten) Zitate aus dem Text rausgefischt und dann das Kommunikationsmodell beschrieben ? Und Was meinst du mit Hypothese? Kannst du ein kurzes Beispiel geben?

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@Jubeck66

Die Hypothese besteht aus deiner Vermutung über das Hauptproblem der Kommunikation. Ein Beispiel fällt mir spontan nicht ein, allerdings kannst du Beispiele für eine Kommunikationsanalyse googlen. Dort findest du sicher irgendein passendes Beispiel. In der Kurzgeschichte werden ja sicher Sachen genannt, die gut mit dem Kommunikationsmodell beschrieben werden können, diese kannst du dann geg. zitieren um erneut einen Bezug auf die Kurzgeschichte herzustellen.

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@MrsLitl

ok.. vielen Dank ! Also analysiere ich das gegebene Kommunikationsproblem z.B. versteht die Frau einen gewissen Satz über das Sachinhaltsohr und ihr Mann meinte aber ein Apell? Bloß ausführlich beschreiben :D ? Wäre das richtig ? Und dann eibringen wer von den beiden mehr Redeanteile hat, ob viel nonverbal/verbal gehandelt wird und ob innere oder äüßere Handlung vorhanden sind ?...

Aber wie bekomme ich damit circa 350 Wörter zusammen?? Fällt mir das einfach nur extrem schwer oder bekommt man das mit einer guten Kurzgeschichte gut hin?

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@Jubeck66

Zu deinem ersten Kommentar: Ja, so in etwa. 

Du bekommst so viele Wörter zusammen, indem du schön beschreibst, auf Zitate eingehst usw. Wahrscheinlich nicht sehr hilfreich, was ich dazu sage, aber die Frage finde ich schwer zu beantworten. Wie viele Wörter du zusammenkriegst hängt von der Kurzgeschichte ab. Außerdem kann man natürlich kurz und bündig schreiben und es wird trotzdem eine gute Analyse. Meine Analysen sind immer so drei bis sechs (handschriftlich geschriebene) Seiten lang (aber ich analysiere auch mit drei Kommunikationsmodellen), es kommt halt immer auf die Kurzgeschichte an...

Zu deinem zweiten Kommentar: Ich weiß nicht, ob du die gesamte Kommunikationsanalyse gelesen hast, ich nämlich nicht. Aber das was ich sehen konnte, entspricht etwa dem Prinzip, wie ich es gelernt habe, insofern meines Achtens eine von der guten Sorte an Analysen. 

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