Freistellungsauftrag bei jeder Kontoeröffnung?

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4 Antworten

Du mußt keinen Freistellungsauftrag erteilen, aber Du kannst.

Dies ist sinnvoll bei zins-/ertragsbringenden Konten, weil dann innerhalb des Freistellungsbetrages keine Zinsabschlags-/Abgeltungssteuer erhoben wird. Du verteilst Deinen Freibetrag von max. € 801 auf beide Banken so, daß Du möglichst den jeweiligen Freibeträg nicht mit Erträgen überschreitest.

Wenn Du den gesamten Freibetrag bereits bei der alten Bank angegeben hast, mußt Du ihr für 2008 bzw. 2009 einen geänderten Auftrag einreichen.

Falls absehbar ist, daß Du bei einer Bank den Freibetrag überschreiten wirst (und dies nicht mehr durch Freibetragsverschiebung zwischen den Banken vermeiden kannst), dann mußt Du auch bei der betreffenden Bank einen Antrag auf Einbehalt der Kirchensteuer abgeben (auch sinnvoll, wenn Du konfessionslos bist).

Falls in 2009 doch mal Abgeltungssteuer einbehalten wird, solltest Du zum Jahresanfang 2010 überprüfen (lassen), ob Du diese nicht wenigstens teilweise zurückfordern kannst im Rahmen Deiner Einkommenssteuererklärng 2009. Dies ist die sog. Günstigerprüfung.

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ja das solltest, wenn auf das Konto Zinsen kommen..du musst nur aufpassen, dass die sumem aller freistellungsaufträge die Gesamtsumme des Freibetrages nicht übersteigt..

sonst unterstellt dir das finanzamt steuerhinterziehung

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@ibicks

Quatsch.... aber dann bezahlst du Steuern für die Zinsen...

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Dieser Freibetrag liegt doch bei 801 € oder so, also muss ich bei jeder Bank einen Auftrag mit 400,50 € machen? Muss ich dann meiner "alten Bank" auch Bescheid geben?

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@MarinaNO

nein, das brauchst du nicht..du musst nur auf die alte Bank gehen und den Freistellungsschein dort ändern..

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bei jedem Kontoführenden Institut

Was ist das?

Neue Konti kann ich schon gar nicht eröffnen!!!

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