Freistellung von der Arbeitsleistung... Trotzdem Krankheit?

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3 Antworten

Grundsätzlich vorab: Der Arbeitgeber darf einen Arbeitnehmer nur bei berechtigtem Interesse von der Arbeit freistellen; in diesem Fall des Diebstahlvorwurfs - ob berechtigt oder nciht - ist das gegeben.

Urlaub muss durch die AU ausgezahlt werden egal ob ich nachher oder
vorher krank war das weiß ich aber Überstunden wie sieht es damit aus?

Zum Urlaubsanspruch:

Die erklärte Anrechnung Deiner Urlaubsansprüche auf die Freistellung ist nur dann erlaubt, wenn die Freistellung ausdrücklich als "unwiderruflich" erklärt worden ist; eine "widerrufliche" Freistellung oder ganz ohne eine solche Erklärung erlaubt keine Anrechnung von Urlaub!

Ist die Freistellung unwiderruflich, die Anrechnung von Urlaub also erlaubt, so kann der Urlaub aber trotzdem nicht angerechnet werden, wenn Du während der Freistellung erkrankt bist: der Urlaub muss dann ausgezahlt werden.

Zu den Überstunden:

Anders verhält es sich bei den Überstunden. Sie können auf jeden Fall auf die Freistellung angerechnet werden, gleichgültig, ob widerruflich, unwiderruflich oder ohne eine solche Erklärung. Das gilt auch bei Erkrankung: dadurch wir die Anrechnung der Überstunden nicht verhindert - sie gehen dann (leider) trotzdem "verloren".

Die Anrechnung von Urlaubsansprüchen und Überstunden ist dem Arbeitgeber selbstverständlich - neben diesen Voraussetzungen - nur erlaubt, wenn er sie in der Freistellungserklärung ebenfalls erklärt hat.

Naja aber ich bin ja vor der Freistellung krank gewesen bis zum Ende des Beschäftigungsverhältnisses das macht dann doch eher wenig Sinn oder? Weil dann würde der Arbeitgeber ja jeden freistellen wo er merkt der ist krank in der Kündigungsfrist und könnte somit sich sämtliche Überstundenauszahlungen sparen ... Fakt ist ich war vor Dem Diebstahlvorwurf und vor Bekanntmachung der Freistellung krank

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@maikpaule

Unter dieser Voraussetzung:

die Arbeitsunfähigkeit besteht schon vor Erklärung der Freistellung durch den Arbeitgeber,

kann der Arbeitgeber auch die Überstunden nicht auf die Freistellung anrechnen!

Anders wäre es, wenn die Arbeitsunfähigkeit erst nach Erklärung der Freistellung mit Anrechnung der Überstunden eingetreten wäre.

Hier ist genau so zu verfahren, wie beim "Abfeiern" von Überstunden: Wurden die Tage für das Abfeiern festgelegt und der Arbeitnehmer wird nach dieser Festlegung an seinen wegen der Überstunden freien Tagen krank, hat er Pech gehabt; ist er bereits krank, kann der Arbeitgeber selbstverständlich nicht die freien Tage zum Abbau von Überstunden auf die Tage der Erkrankung legen.

Die Urlaubstage, die auf die Freistellung angerechnet werden sollten (sofern die Freistellung denn "unwiderruflich" ist), müssen wegen der Erkrankung ohnehin ausgezahlt werden.

Unter dieser Voraussetzung - Eintritt der bescheinigten Arbeitsunfähigkeit vor Erklärung der Freistellung und durchgehend bis zu deren Ende - hast Du also Anspruch auf Entgeltung/Bezahlung des Urlaubsanspruchs und der Überstunden!

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@Familiengerd

danke das wollte ich wissen :) und es war genauso auf der Gehaltsabrechnung :)

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Ich hoffe, dass die Regelungen zur Anrechnung  bzw. zur Abgeltung von Urlaubsansprüchen und Überstunden in Zusammenhang mit Freistellungen bei Kündigung des Arbeitsverhältnisses damit verständlich geworden sind. :-)

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Wenn die Überstunden durch den Arbeitgeber angeordnet oder genehmigt wurden, dann bekommst Du auch die ausgezahlt. Hierzu muss entweder eine elektronische Erfassung stattgefunden haben, die der Vorgesetzte jederzeit einsehen kann oder du hast eine von deinem Vorgesetzten abgezeichnete Aufstellung.

Wenn nicht, wir das schwierig, weil die Beweislast bei Dir liegt.

Es geht hierbei um die Freistellung denn diese besagt das Überstunden und Urlaub genommen wird in der Zeit

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@maikpaule

Bei Krankheit (AU) greift die Aufrechnung nicht. Urlaub muss ausgezahlt werden. Überstunden nur, wenn Sie nicht unstrittig sind.

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@Thather

Urlaub kann mit der Freistellung verrechnet werden, wenn die Freistellung mit Urlaubsanrechnung ausdrücklich als unwiderruflich erklärt worden ist; diese Verrechnung greift selbstverständlich nicht bei gleichzeitiger Erkrankung.

Bei den Überstunden verhält sich das anders: sie können in jedem Fall mit der Freistellung verrechnet werden, das ändert sich auch nciht im Falle der Erkrankung.

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@ Thather:

Wenn die Überstunden durch den Arbeitgeber angeordnet oder genehmigt wurden, dann bekommst Du auch die ausgezahlt.

Das ist falsch, wenn der Arbeitgeber die Verrechnung von Überstunden mit der Freistellung erklärt hat; daran ändert auch die Erkrankung nichts - anders als beim Urlaubsanspruch.

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na wenn du bis 16.04. krank geschrieben warst und daraufhin am 18.04. wieder zur arbeit bist, dann warste doch nicht arbeitsunfähig geschrieben. die darauf folgende arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis zum 30.04. wurde also frühstens auf den 18.04. ausgestellt. daher bist du nicht lückenlos arbeitsunfähig gewesen..

unberührt davon bleiben deine ansprüche auf überstunden- und urlaubstageentlohnung..

der diebstahlvorwurf sollte über ein arbeitsgericht geklärt/geurteilt werden..

wenn du in einer gewerkschaft bist, solltest du dir über die gewerkschaft einen anwalt nehmen..

Na klar bin ich lückenlos krank denn die wurde nur verlängert die AU

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@maikpaule

warum gehst du zur arbeit wenn du arbeitsunfähig geschrieben bist?..

>Hallo ich war vom 12.04. bis 16.04. krankgeschrieben und bin am 18.04. (Montag) wieder zur Arbeit und wurde freigestellt....

das liest sich aber anders..


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@maikpaule

ähm, bei mir ist das lückenlos, wenn du bis 16.04. krankgeschrieben warst und am 18.04. zur Arbeit bist ....

wo siehst Du keine Lücke?

kleiner Tipp: wenn am 16. und 17. keine Krankmeldung vorliegt, ist es NICHT Lückenlos .....

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@ princecoffee:

unberührt davon bleiben deine ansprüche auf überstunden- und urlaubstageentlohnung..

So voraussetzungslos formuliert ist das falsch!

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@princecoffee

Hast Du auch ein Sachargument??

Aber Deiner Reaktion nach fehlt es daran! Dein albernes 
".....muuuuuaaaah.." macht Deine Antwort nicht richtiger!

Zweifellos musst Du  - was Fragen des Arbeitsrechts betrifft - noch viel "lernen"; lies meine eigene ausführliche Antwort: das könnte dir (da bin ich ganz selbstlos) weiterhelfen! :-))

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@Familiengerd

pass mal auf du permanent-klugscheißer..

der anspruch auf bezahlung der überstunden- und urlaubstageentlohnung..besteht GENERELL..

wenn aus welchen gründen auch immer, diese entlohnung nicht getätigt werden sollte, dann muss das über ein arbeitsgericht entsprechend so geurteilt werden..

du solltest dich besser etwas kürzer halten, in deiner meinung du bist im bereich arbeitsrecht der allwissende...denn offensichtlich biste das absolut nicht..

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@princecoffee

Meinst Du etwa, mit Deinem Proletengehabe hättest Du mehr Recht?!?!

Wenn man so ganz offensichtlich überhaupt keine Ahnung von diesen arbeitsrechtlichen Frage hat wie Du, sollte man besser nicht so rumpöbeln.

Mit einem bisschen Grips im Kopf (?) könntest Du Dich leicht im Internet darüber informieren, wie es mit der Anrechnung von Urlaubsansprüchen und Überstunden im Falle einer unwiderruflichen oder widerruflichen Freistellung (ich vermute, selbst das sagt Dir überhaupt nichts) aussieht und dass Du völlig "danebenliegst" - wenn Du das denn schaffst.

Mach' Dich erst einmal schlau, bevor Du weiter so unqualifiziert und und kenntnislos rumtönst!

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@Familiengerd

proletengehabe?

weißte, es ist mir gelinde gesagt einfach viel zu doof mich mit einem totalen volldeppen über eine bestimmte thematik auszutauschen. selbst azubis lernen bereits in den berufsschulen, dass überstunden und urlaubstage vom arbeitgeber zu entlohnen sind. das ist halt nun mal gesetzlich so geregelt..

aber familiengerd der held ....weiß es natürlich besser..

weißtem, du bist echt ne ganz arme wurst...dass du hier so auf eine echt bemitleidenswerte und schon gewalttätige art und weise um aufmerksamkeit ringst..

gerdilein...du bist ein gaaaanz gaaaaanz toller...und alle haben dich lieb...flööööt..


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@princecoffee

selbst azubis lernen bereits in den berufsschulen, dass überstunden und urlaubstage vom arbeitgeber zu entlohnen sind. das ist halt nun mal gesetzlich so geregelt..

Wer bestreitet das denn?? Wer behauptet denn, dass Urlaubstage und Überstunden nicht entgolten werden müssen?

Alleine diese Deine Aussage ist ein Beleg dafür, dass Du nicht die geringste Ahnung hast von dem, worüber hier geredet wird!

Wir reden hier von einer Freistellung in Zusammenhang mit einer Kündigung - und da gibt es bestimmte Regeln, von denen Du allerdings überhaupt keine Ahnung zu haben scheinst!!

Es ist nun wahrhaftig nicht mein Problem, wenn Du - einmal ganz platt formuliert - so "ein Brett vor dem Kopf hast", dass Du die Zusammenhänge einfach nicht kapierst.

Und was Deine proletenhafte Vorwürfe angeht: - kennst Du das Sprichwort "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!"?

Du musst schon erst mal "trocken hinter den Ohren" werden, bevor ich mich mit einem solchen Greenhorn weiter auseinandersetze! :-))

Und lerne schön fleißig; ich drück' Dir die Daumen dafür! :-))

Basta!!

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@Familiengerd

ach gerdilein...kümmer dich besser um deine familie....denn wenn du es dort auch noch versemmelst...was bleibt dir dann noch außer deiner dämlichen, narzisstische und chronischen besserwisserei..dann kannste dich in adhsgerd umbenennen....(das wäre eh zutreffender)

nimm brav dein ritalin und sei friedlich..

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@princecoffee

Es gibt Leute - dazu scheinst Du auch zu zählen -, die wissen sich dann, wenn sie beim Nichtwissen "ertappt" werden (selbst wenn dieses "Ertappen" eine bloße sachliche Feststellung ist), nicht anders zu helfen, als durch Flucht in die Aggressivität oder in Beleidigungen - so wie Du.

Du tust mir in Deiner geradezu verzweifelten Hilflosigkeit und Argumentationsunfähigkeit einfach fast nur noch leid! :-(

Eins allerdings muss ich Dir zugute halten: dass Du dem Fragesteller die Gewerkschaft empfiehlst - wenigstens darin hast Du Recht, wenn Du auch in allem anderen keine Argumente mehr hast!

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@Familiengerd

argumente?

gerdilein, die argumente findest du im agb..

und genau auf diese beziehen sich meine angaben..

nimm jetzt brav dein ritalin und sei ein braver gerdi....darfst dann auch ein bisschen mit meinem schlüßelbund spielen..

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