Freistellung für FeuerwehrEinsatz?

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11 Antworten

Die Frage lässt sich nicht einfach beantworten.

Rechtlich ist es so das nach den Feuerwehrgesetzen der meisten Bundesländer ein Pflicht zur Freistellung für Einsätze und sogar Übungen besteht. Das gilt in aller Regel aber nur für Arbeits- und Dienstverhältnisse.

Und da haben wir schon das erste Problem. Dein Freund ist in der Ausbildung, er hat also kein Arbeits- sondern ein Ausbildungsverhältnis. Genau wie in den meisten Bundesländer Schüler nicht freizustellen sind gilt das eigentlich auch für Auszubildende.

Das ist die rechtliche Seite, nur hilft ihm die nicht wirklich weiter. Klar kann er als AN darauf bestehen und wenn dem AG das nicht passt einen Rechtsstreit anfangen. Ob das aber auf Dauer gut kommt wage ich zu bezweifeln, der AG findet immer einen Weg solch einen AN los zu werden.

Sinnvoller ist es sich mit seinem Dienstherren an einen Tisch zu setzen und im Vorgang zu klären wann und unter welchen Umständen der Arbeitsplatz verlassen werden kann. Es gibt heute immer mehr Arbeitsplätze wo das nicht einfach möglich ist.

Fazit während des Ausbildungsverhältnis geht das vor, er verdient sein Geld später mal in dem Job und nicht bei der FF. Ist er in einem Arbeitsverhältnis so klärt man das mit dem AG, wenn es nicht geht dann ist das halt so. Dann meldet man das dem Träger Brandschutz und er muss sich Gedanken machen.

Die geltenden Feuerwehrgesetze findest du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerwehrgesetz_(Deutschland)

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Kommentar von GoimgarDE
29.08.2016, 20:07

Mehr ist nicht zu sagen. Top Antwort.

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Das sollte man am besten vorher mit dem Arbeitgeber absprechen, wie er das sieht und wie ihr das am besten handhabt. Wenn alle Bescheid wissen wie es gemacht wird kommt es nicht zu unnötigen Problemen und Meinungsunterschieden und gut ist.

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Da ich nicht weiß, in welchem Bundesland dein Freund lebt, kann ich dir eine 100%ige Auskunft nicht geben. Wenn er allerdings schon lange bei der Feuerwehr ist, sollte er das eigentlich schon wissen.

Aber unabhängig, was im Brandschutzgesetz Eures Bundeslandes steht: erst  einmal muss er mit seinem Arbeitgeber darüber reden, dass er bei der Feuerwehr ist. Im Rahmen eines solchen Gespräches kann man dann auch Regeln festlegen, wann er gehen kann und welche Nachweise er dafür mitbringen muss.

Und selbst wenn er jederzeit weg dürfte, muss er sich bei jedem Alarm überlegen, ob es jetzt passt. Ich darf z. B. jederzeit zum Einsatz. Wenn aber gerade ein Kunde zu einem Termin bei mir 500 km angereist ist, dann kann der Melder gehen soviel wie er will. Der Kunde geht nun diesem Augenblick vor. Denn meinen Lohn bekomme ich vom Arbeitgeber und nicht bei der Feuerwehr.

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Die Bundesländer haben jeweils eigene Feuerwehrgesetze, die genau Regelung kann daher etwas variieren.

Nun fragen wir uns, wenn er einen Einsatz z.B: um 06:00Uhr hat, & er
aber um 07:00Uhr arbeiten muss, darf er denn zum Einsatz fahren sich
neh Bescheinigung von der Feuerwehr mitbringen & die dem Arbeitgeber
vorlegen

Ja, mehr noch, es ist auch möglich, das er während der Arbeitszeit zum Einsatz gerufen wird. Das man für Einsätze die Arbeitsstelle verlassen kann ist natürlich in allen Feuerwehrgesetzen geregelt. Ansonsten würde die Freiwillige Feuerwehr schon vom Prinzip her nicht funktionieren.

Die Art und der Umfang von Dienstausfallentschädigungen kann dabei nicht nur von Bundesland zu Bundesland sondern  sogar von Gemeinde zu Gemeinde variieren.

Unterschiedliche Berufe und Tätigkeiten vertragen sich natürlich unterschiedlich mit der freiwilligen Feuerwehr.

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Kommentar von Feuerwehrmann2
29.08.2016, 07:43

so einfach wie du es hier schreibst ist die ganze Sache leider nicht! Es gibt mittlerweile sehr viele (und des sind hauptsächlich die großen) Arbeitgeber die das gehen zu Einsätzen verbietet.

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Kommentar von Nightlover70
29.08.2016, 08:19

Ein Feuerwehrgesetz (zumindest in NRW) als solches gibt es meines Wissens nicht.

Natürlich gibt es verschiedene Gesetze die die FW betreffen.

Wo soll den aber dort eine Verpflichtung für Unternehmen stehen freiwillige Feuerwehrleute freizustellen??

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Nun sicher besteht die Möglichkeit das so zu tun .... Aber mal im ernst , ist eine Ausbildungsstelle nicht wichtiger als ein Einsatz ? Ich denke das kann man doch nach der Ausbildung absprechen das man zum Einsatz geht ! Bei uns wird es so gehandhabt das der Job / Ausbildung erst mal vorgeht . Sicher ist die Gesetzeslage anders .

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Rein rechtlich müsste die Firma/der Betrieb den Feuerwehrmann freistellen. Dafür wir der betrieb entschädigt. Das steht in den jeweiligen Feuerwehrgesetz des Landes.

Wie genau und ob der Betrieb das unterstützt ist nun mit dem Betrieb abzustimmen!

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Kommentar von Nightlover70
29.08.2016, 08:19

Wo steht das genau ??

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Es ist gesetzlich verankert, dass Feuerwehrleute abrufbar sind.

In der Probezeit nutzt das dennoch herzlich wenig, denn der Arbeitgeber kann ohne Grund kündigen.

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Kommentar von Nightlover70
29.08.2016, 08:20

Wo ist das gesetzlich verankert??

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Währed der Probezeit würde ich das keinesfalls machen. Arbeit geht vor Hobby.

Er KÖNNTE sich natürlich eine Bescheinigung geben lassen und diese vorlegen. Aber wie gesagt, während der Probezeit würde ich davor DRINGEND abraten!!

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 Ja er darf, da der Einsatz viele  Euros kostet, wird der Lohnausfall hinzugerechnet, alles für den Steuerzahler.

Mit Gru0

Bley 1914

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Die Frage ist doch ganz einfach: wer ernährt deinen Freund? Der Arbeitgeber oder die freiwillige Feuerwehr? 

Niemand(!) kann kann für eine freiwillige Feuerwehr (sagt ja auch schon der Name) so wichtig sein, das er dafür sein reguläres Ausbildungs/Arbeitsverhältnis auf's Spiel setzt! Wenn der Chef später sagt, es wäre in Ordnung, dann ist das so. Kommt auch auf die Art der Tätigkeit und das Einsatzstichwort an. Wenn die Leute auf den Bus warten, weil der Fahrer einen Mülleimer löschen muss, hätten wohl weder der Chef noch die Fahrgäste dafür Verständnis. 

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Bei mir in der Firma war das so. Er sollte einfach mal bei sich nachfragen 

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