Freistellen?Ausbildung/Arbeit?

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1 Antwort

Ein Arbeitgeber kann und darf keinen Arztbesuch verbieten.

Was die Tochter des Chefs da treibt ist reine Willkür.

Dies dem Chef mitteilen und um Abmahnung bitten.

Ansonsten macht sich der Chef selbst strafbar.

Dulden oder Unterlassen sind auch strafbare Handlungen.

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smikle 18.10.2016, 23:03

ist das wirklich strafbar? ich bin eher der "Schisser" ich lasse das leider mit mir machen, da man bei ihr leider immer im Unrecht ist. Habe dann natürlich auch Angst um meinen Ausbildungsplatz

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agentharibo 18.10.2016, 23:16
@smikle

Wie groß (Mitarbeiteranzahl) ist der Betrieb.? Sofern es einen Betriebsrat gibt, kannst du dich an diesen wenden.

Eine berechtigte Beschwerde rechtfertigt keine Kündigung.


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Familiengerd 18.10.2016, 23:30
@agentharibo

Sofern es einen Betriebsrat gibt, kannst du dich an diesen wenden.

Da kann man sicher sein, dass es in einem Betrieb, in dem sich eine Vorgesetzte so verhält, keinen Betriebsrat gibt.

Eine berechtigte Beschwerde rechtfertigt keine Kündigung.

Was hilft das, wenn in der Probezeit eines Arbeitsverhältnisses (von beiden Seiten) ganz "normal" fristlos ohne Begründung gekündigt werden kann?!? 

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agentharibo 18.10.2016, 23:45
@Familiengerd

Manchmal ist es besser einen Ausbildungsvertrag zu beenden, wenn der Arbeitgeber erkennen lässt, dass ihn geltendes Recht nicht interessiert. Dies muss der Betreffende aber selbst entscheiden, ob es für ihn Vorteilhaft sein kann, den Ausbildungsvertrag fortzusetzen.

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Familiengerd 18.10.2016, 23:27

Ansonsten macht sich der Chef selbst strafbar. Dulden oder Unterlassen sind auch strafbare Handlungen.

Das ist Unsinn, weil es sich bei diesen Vorfällen selbstverständlich nicht um strafbare Handlungen handelt - auch wenn man das Verhalten der Vorgesetzten noch so sehr berechtigt verurteilen kann.

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agentharibo 18.10.2016, 23:32
@Familiengerd

Ich würde jemanden, der einem anderen den Gang zum Arzt verbietet und mit Kündigung bedroht der Nötigung bezichtigen.

So viel zum Unsinn!

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Familiengerd 18.10.2016, 23:42
@agentharibo

Das ändert nichts daran, dass das Verhalten der Vorgesetzten kein Straftatbestand ist, wie Du behauptest.

Und woraus leitest Du hier denn den "wachsweichen" Vorwurf der Nötigung ab?

Wenn es in der Frage heißt, dass "ein Kardiologentermin verboten [wird] im Sinne von 'Arbeitszeit' ", dann ist die Lesart erst einmal, dass keine bezahlte Freizeit dafür gewährt wird, was unter Umständen durchaus berechtigt sein kann - und die Umstände kennen wir eben nicht.

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agentharibo 18.10.2016, 23:56
@Familiengerd

Wenn jemand einen Termin beim Kardiologen wahrnehmen muss, ist dies eine ernst zu nehmende Tatsache. Derartige Termine bekommt man nicht nach Wunschvorstellung. Herzerkrankungen sind eine ernst zu nehmende Angelegenheit und sollten nicht unterschätzt werden.

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Familiengerd 19.10.2016, 00:01
@agentharibo

Das bestreitet ja auch keiner.

Es ist nur nichts über die Umstände des Vorgangs bekannt - ob er Termin zwingend war, ob er nicht anders gelegt werden konnte, ob ein Besuch während der Arbeitszeit generell versagt oder nur keine "bezahlte" Freistellung gewährt wurde; ob überhaupt Anspruch auf bezahlte Freistellung besteht usw.

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