Freiheit in DDR

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6 Antworten

Ich fühlte mich frei. Und konnte tun und lassen, was ich wollte. 

Klar hatte ich mich an Regeln zu halten. Aber das muss man in jedem Staat. 

Und ich fühlte mich sicherer. 

Konnte meine beiden Kinder problemlos allein erziehen und arbeiten gehen. 

Gut, ich bin nicht die Reisetante, die unbedingt die Welt sehen muss. 

Aber da wurden auch von anderen Staaten Vorsichtsmaßnahmen getroffen. 

Auch in der DDR konnte man in ein anderes Land auswandern - nur eben nicht in die BRD, es sei denn, man war Rentner. 

Ein Mitschüler von mir ist nach Italien ausgewandert. Hat die Ausreise auch problemlos bekommen. Und was passierte? In Italien musste er erstmal in den Knast, weil man ihn, der freiwillig dort leben wollte, für einen Spion hielt. Und das zog sich ein paar Jahre hin...

Nicht nur die DDR war "böse". Andere Länder wollten auch nichts mit ihr zu tun haben. 

Ja die menschen waren so Frei,das Erich eine Mauer gebaut hat um sie zu beschützen....

Nein im ernst ohne diese und ähnliche Massnahmen wäre das system schon viel früher zusammengebrochen.

Denn die SED hatte zu keiner Zeit die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.

Was man dann auch 1989/1990 nicht nur bei denn Demonstrationen sondern vor allen bei denn Wahlen dann auch gesehen hat.

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@nooppower12345

Ich kann mir eine Frage nicht verkneifen. Welche Regierung in der BRD oder nun in Deutschland ist jemals durch die Mehrheit der Bevölkerung legitimiert worden? Wenn mir nichts entgangen ist, so bislang keine einzig,e von der Diskrepanz der Wahlversprechen und der darauffolgenden Realität ganz zu schweigen.

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@JZG22061954

Hallo


Na wenn du denn Unterschied zwischen einer Parlamentarischen Demokratie mit freien und geheimen Wahlen und eine Staat mit de facto Einparteien System nicht kennst,dann tuts mir leid.

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@nooppower12345

Muss dir nicht leid tun und ich kenne die Unterschiede sehr wohl, nur erkennen kann ich sie leider nicht, bin aber vielleicht auch schon zu alt und zu senil dafür bzw. ich habe schon zuviel an Sch... erlebt in den verschiedensten Systemen und habe ergo meine ganz persönlichen Schlussfolgerungen daraus gezogen.

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Was heißt "Freiheit in der DDR" ? Es kommt darauf an, was man für sich persönlich als Freiheit empfindet.Freiheit gibt es doch in keinem Land dieser Welt. Es reicht doch schon aus, wenn man nur in einem Arbeitsrechtsverhältnis steht, dann ist man doch schon in seiner Freiheit eingeschränkt.

Viele Menschen haben sich freier und auch unüberwachter gefühlt im Vergleich zur heutigen Zeit.

Dann hast Du  wohl keine Stasi-Akte?

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@Nunuhueper

Der größte Teil der DDR-Bevölkerung wussten zwar von der Existenz der Stasi, haben aber nie was von dieser bemerkt. Alles geschah im Hintergrund. Es war nur ein Teil der Bürger, der bei der Stasi "aneckte", nämlich die die öffentlich gegen den Staat auftraten.

Es hatte bestimmt jeder eine Stasiakte. Was mich betrifft, so will ich nicht wissen, wer mich von Kollegen oder gar Verwandtschaft ausspioniert hat. Für mich ist das Geschichte und ein friedliches Zusammenleben in der Familie wichtiger.

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Die Bürger der DDR hatten die Freiheit geboren zu werden, die Hymmne der DDR zu singen und die Sowjetunion als Brüder zu bezeichnen, weil Freunde kann man sich ja aussuchen.

Die DDR-Hymne wurde später aber nicht mehr gesungen. Diese Singe-Freiheit war untersagt!

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Was genau meinst du? Ich habe mich damals nie "eingesperrt" gefühlt.

Ich mich auch nicht.

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FKK war der Renner in der DDR.

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