Freie Marktwirtschaft-> Reiche reicher, Arme ärmer?

11 Antworten

Reiche reicher, Arme ärmer?

Das wird seit Jahrzehnten angeprangert, immer wieder, ohne Ende. Offenkundig spielt es dabei keine Rolle, welche Parteien gerade die Regierung stellen.

Das scheint einfach so zu sein und zu bleiben. Ist mir immer noch lieber als Planwirtschaft, wo die Kluft zwischen Superreichen und "Normalbürger" noch grösser ist, als in der freien Marktwirtschaft.

Haben wir Freie Marktwirtschaft?? Wer hat denn in Euroland so extreme Schulden gemacht, die den Reichen die Hasen in den Stall treiben und den Steuerzahlern in Deutschland die Tränen in die Augen? Waren das nicht sogenannte sozialistische Parteien? Wegen des seit Jahren sozialistisch regierten Griechenland hatten wir schon einen Schuldenschnitt, bei dem die Banken und Hedge-Fonds gut wegkamen und die Schulden auf die Steuerzahler verteilt wurden. Wer hat denn die EZB-Gelddruckmaschine abgesegnet und den ESM? Waren es wieder die Sozialdemokraten, die uns verraten haben? Exminister Eichel (SPD) mit 14.000,- € Rente im Monat schreckt es weniger, wenn bei den kleinen Sparern und Rentenversicherten die Vermögen abgeschmolzen werden.

Wer ist denn wie die Grünen mit ihrem Multi-Kulti seit gut 20 Jahren kräftig dabei, Deutschland mit Armen aus aller Welt vollzuschaufeln, die mittellos und kinderreich hierher kommen, um uns hinterher vorzurechnen, wieviele arme Kinder hier leben. Da finde ich den Spruch: Reiche reicher - Arme ärmer nicht so ganz zielführend. Wer schafft denn bis jetzt die Arbeitsplätze? Die SPD? Oder gar die LINKE. Die vernichten sie und dass sie mit der angestrebten Planwirtschaft die perfekten Wohlstandsvernichter sind, haben die Alt-SED-ler bereits bewiesen. Außer Schrott und Altschulden haben sie nichts übrig gelassen. Städte wie Qudelinburg mussten fast totalsaniert werden. Die soll man wieder machen lassen? Nur weil sie hier wieder ihre alten abgegriffenen Sprüche von vor 1930 runterleiern?

Nein, eine freie Marktwirtschaft haben wir nur noch rudimentär. Wer hat denn die Vorhaben von Ludwig Erhard torpediert, die Arbeitnehmer am Kapital der Unternehmen zu beteiligen? Und jetzt maulen, dass sie keines haben. Wer hat denn der EZB erlaubt, die Sparkassen und Volksbanken als Kapital- und Vermögenssammelstellen des Kleinen Mannes und des kleinen Mittelstands kaputtzumachen, in Profizbanken umzuwandeln? Jetzt wollen sie nichts mehr davon wissen und beklagen das auch noch. Die sogenannte Linke hilft kräftig mit, eine Freie Marktwirtschaft abzuschaffen. Doch danach kommt nicht der Sozialismus! Das ist ein illusionärer Traum! Herr Gerhard Schröder, Herr Joschka Fischer - alle im gemachten Nest. Die wechseln, wenn es drauf ankommt, schneller die Seiten als man schauen kann. Wenn der europäische Zentralverwaltungsstaat kommt, werden sich die kleinen Leute noch umschauen, wer dann zahlt und wer dann abkassiert. Lasst Euch mal überraschen. Es wird aber kein Weihnachten mit Geschenken.

Naja also wir haben sowas wie ne freie marktwirtschaft, nur dass sie gleichzeitig eben auch noch sozial ist, sprich: krankenversicherung, schutz vor armut durch harz4, subventionierung von firmen oder eben dingen wie elektroautos...
In einer freien marktwirtschaft (z.b. USA) gibts einfach nur den markt. Jeder versucht selbst möglichst wenig auszugeben und möglichst viel zu bekommen. Klar, firmen die massenhaft produzieren, können Produkte billiger anbieten als kleine unternehmen. Nehmen wir mal möbelstücke: die kosten weniger wenn du sie im möbelhaus kaufst, wo eben massenhaft produzierte ware rumsteht.. Allerdings ist die qualität und die anpassungsmöglichkeiten bei einem kleinen schreinereibetrieb einfach besser. Also hat der kunde die wahl: billig aber nicht so gut oder sehr gut aber nicht so billig.. Nun kaufen weniger das teuere aber die kleine firmen kommen doch über die runden damit. Viele kaufen das billigere und die viel größere firmen kommen eher besser über die runden damit. Letztenendes schneidet heutzutage das billigzeug schon etwas besser ab, da wir eben in einer wegwerfgesellschaft leben, wo alles vor allem billig sein muss aber das was die leute auch wollen, setzt sich einfach durch und das was keiner will, verschwindet wieder vom markt. Irgendwie hält es sich schon einigermaßen die waage, klar die firmenchefs haben oft geld wie heu aber das haben sie in einer sozialen marktwirtschaft auch^^ da aber die kleinen firmen in einer freien MW evtl untergehen, unterstützt man in einer sozialen MW eben auch kleinere firmen mit steuerentlastungen oder dergleichen um z.b. arbeitsplätze zu erhalten oder andere ziele zu erreichen (z.b. umweltfreundlichere produktion).
Also im Prinzip: ja freie MW macht die reichen letztenendes schon reicher und der mittelstand verschwindet ein wenig aber ich glaub ganz umstellen würde die FDP das wirtschaftssystem in deutschland auch nicht. Ich denke wir können mit der sozialen marktwirtschaft hier in deutschland zufrieden sein

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