Freibetrag für 0,03% Regelung

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Wird beim sog. park-and-ride der Firmenwagen für die Fahrt zur Arbeit nur für eine Teilstrecke benutzt und man legt den anderen Teil mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück, muss der Arbeitgeber einen Nutzungswert nur für die gefahrene Teilstrecke versteuern (BFH-Urteil vom 4.4.2008, VI R 68/05, BStBl. 2008 II S. 890).

Voraussetzung ist, dass für die restliche Teilstrecke ein Nachweis über die Benutzung eines anderen Verkehrsmittels erbracht wird.

Verweise Deinen AG auf das BFH-Urteil.

Hier entsprechendes BMF-Schreiben (letzte Seite)

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Lohnsteuer/034_a.pdf?__blob=publicationFile&v=3

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Hallo Schopenhauer, vielen Dank für Ihre Antwort und den Link.

Mein Arbeitgeber (Internationaler Konzern) wehrt sich jedoch gegen die Anwendung dieses Urteils und verweist mich darauf, dass ich mir die zuviel gezahlte Lohnsteuer im Rahmen meiner Einkommenssteuererklärung zurückholen kann.

Mir geht es darum entweder eine Verordnung oder ein Gesetz zu finden, welches meinen Arbeitgeber zur Anwendung zwingt oder einen Weg zu finden wie ich diese unterjährige Liquiditätsbelastung durch einen eingetragenen Freibetrag (zusätzlich zu den EUR 4.500 Werbungskosten für die Pendlerpauschale) vermeiden kann.

Gruß FH

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@Freddy840

Einen zusätzlichen Freibetrag gibt es leider nicht; das BMF-Schreiben ist die verbindliche Quelle, die ein AG benötigt.

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Muss ich für meinen Dienstwagen nur die Km von der Wohnung berechnen wo ich werktags wohne?

Hallo liebe Community,

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