Freiberuflicher fahrer! Was zahle ich für Steuern, Soliabgaben usw.

5 Antworten

Also wenn du ledig bist und würdest z.B. 3000 € mtl. Brutto verdienen, dann bleiben dir netto weniger als 2000 übrig! Hier sind aber nur die Hälfte der Sozialabgaben abgezogen, die andere Hälfte steuert der Arbeitgeber bei.

Damit du als Selbstständiger Fahrer über die Runden kommst, bzw. damit dir auch noch was zum Überleben übrig bleibt, rechnest mal mit 5000 € monatliche Einnahmen, davon gehen erst mal die ganzen Sozialabgaben weg mit ca. 40%, macht 2000 € Abzug, mtl. Steuern ansparen für die Einkommensteuererklärung mit ca. 250 € mtl. und ca. 500 € mtl. für private Absicherungen, dann bleiben erst mal noch ca. 2250 € übrig. Natürlich mußt du noch für das Fahrzeug etwa 1000 bis 2000 € mtl. abdrücken und die Spritkosten, wovon willst du die bezahlen???

Also wenn ich mich als Freiberuflicher Fahrer anmelden möchte, nicht mehr auf das Amt angewiesen sein möchte und jeden monat 1500€ einnehmen möchte ohne beim Amt noch gemeldet zu sein...

Also 1500 € jeden Monat einnehmen, das wird wohl ein Märchen bleiben - dies kostet ja bereits als Subunternehmer dein Fahrzeug ohne Spritkosten!!!

Hier hast du noch Infos zum Gewerbe und Freiberuf in klicktipps.de unter Anmeldung von Gewerbe oder Freiberuf bzw. in dem Link hier:

www.klicktipps.de/gewerbe.php#abgr

Viel Glück wünscht dir siola und lass dich bitte bei der IHK ausführlich über dein Vorhaben beraten bevor du eine Unterschrift unter einen Vertrag setzt!

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Als 400-Euro-Kraft bist Du nicht sozialversichert. Wie kommst Du darauf? Und von 1.500 Euro brutto im Monat kannst Du nicht wirklich gut leben.

Und nochwas: Könnte man als Fahrer richtig gut Geld verdienen, hätten die Unternehmen nicht alle die Fahrtätigkeiten ausgelagert und würden sie an Subunternehmer vergeben. Könnte man gut Geld verdienen, würden sie das selber machen!

es gibt geringfügige Beschäftigungen auf 400-Euro-Basis die sozialversicherungspflichtig sind.... Ich selbst hatte eine derartige Stelle!!!

Und nochwas: Würden das alle so sehen wie du, würde es niemand mehr wagen auch nur annähernd an selbstständigkeit zu denken. Auch wenn es viel Konkurrenz gibt, kann man durchaus trotzdem Erfolg haben. Sicher muss man die ganze Sache auch realistisch betrachten, aber man sollte doch nicht immer alles negativ sehen. Ohne ein gewisses Risiko, kann man nunmal nichts erreichen.

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@spatz85

Du hattest einen 400-Euro-Job, bei dem nicht "brutto gleich netto" ausgezahlt wurde?

Und ich habe nichts gegen Selbständigkeit im Allgemeinen - aber ich halte es nicht für sinnvoll, sich mit allem Mut zum Risiko selbständig zu machen, wenn die Pleite wie in diesem Fall schon vorprogrammiert ist!

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soll ich nun arbeitslos bleiben und die 1500€ in meine tasche stecken? das wäre auch falsch und nachher gibt es vielleicht nur ärger, deshalb meine frage wie und wo ich abgaben zahlen würde, wie usw. ich das geld einnehmen ist ja egal... meine frage ist wie es mit den abgaben gemacht wird, die einnahmen können auch 2000 bis 2500€ haben, deshalb würde ich gerne wissen wie es abgerechnet wird :(

Wäre die bessere Wahl. Mit Deinen 1500 Euro "brutto" Einnahmen wirst Du in wenigen Monaten in die Pleite schlittern. Alternativ kannst Du aber auch ohne Krankenversicherung durch die Gegend fahren, die Umsatzsteuer vergessen abzuführen und die Einkommenssteuer einfach mal vergessen.

Mensch. 1500 Euro das ist für eine selbständige Tätigkeit einfach zu wenig. Du musst als Selbständiger Unternehmer mindestens 3000 Euro Umsatz machen um halbwegs auf einen grünen Zweig zu kommen.

Du verdienst am Tag zwischen 70 und 80 Euro. Das ist ein Stundensatz von nicht einmal 10 Euro brutto... Und Deine Kosten sind nicht ohne.

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Antrag auf Arbeitslosengeld - Pflichtversichert: Ja oder Nein?

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"Ich war unmittelbar vor der Arbeitslosigkeit pflichtversichert in der Kranken-und Pflegeversicherung" (Ja oder Nein)

Ich gehe davon aus, dass ich JA ankreuzen muss, da man in Deutschland doch versicherungspflichtig ist??? Ich bin auch keine Beamtin etc. und bin normal bei der AOK versichert. Nur dass in meinen Unterlagen steht "ihre freiwillige Versicherung" hat mich etwas verwirrt.

Gleiches gilt für die gesetzliche Rentenversicherung, bei der ich bin. Die ist doch auch Pflichtversicherung, oder?

Tut mir leid, wenn die Frage jetzt banal ist, aber ich bin grad verwirrt!

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