Freiberufler in der Pflege (Heimbeatmung)?

2 Antworten

Ambulante Pflegedienste dürfen laut den Versorgungs - und Rahmenverträgen mit den Pflege/Krankenkassen KEINE freie Mitarbeiter beschäftigen.

Es gäbe die Möglichkeit sich als Einzelpflegekraft bei der Krankenkasse eine Zulassung zu beschaffen ( http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__77.html).

Diese dürfen dann jedoch nur Grundpflege, Hauswirtschaft und Betreuungsleistungen nach dem SGB XI erbringen.

Beatmung wäre eine Leistung nach dem SGB V und dafür bekommen Einzelpflegekräfte keine Zulassung.

Und dann ist die FRage zu klären wie du dies alleine schaffen willst an 365 Tagen, tgl. 24 für deinen Kunden da zu sein?

Alleine geht das überhaupt nicht.

Dir bleibt nur die Option einen ambulanten Pflegedienst, mit Spezialisierung auf die Heimbeatmung und die 24 Std. Betreuung, zu gründen und weiteres examninierte Pflegefachkräfte zu beschäftigen

Welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind hänge ich diesem Beitrag einen Link an.

Hier der Link zur Checkliste.

das www lasse ich weg, sonst wird wieder von den admins gelöscht.

.pflegedienstgruendung.de/files/pdf/checkliste_pflegedienstgruendung.pdf

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Das es explizit verboten ist Freiberufler zu beschäftigen, ist mir neu. Wo kann ich dich nachlesen?

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@Jaegermeister87

In den Rahmen und Versorgungsverträgen die zwischen den ambulanten Pflegediensten und den Pflege / Krankenkassen abgeschlossen werden.

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so einfach geth das nicht

alle bisherigen amb. Krankenpflegekräfte können das dir selbst beantworten, die jetzt diese selbständige Tätigkeit wahrnehmen....also vor Ort fragen.

Weißt du vielleicht wie die Pflegedienst es mit den freien Mitarbeitern regeln? Es ist ja so, dass einige trotzdem gebucht werden.

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Arbeitsrecht - Selbstständigkeit - Betriebsprüfung - Nachzahlung des Arbeitgebers

Hallo liebes Gutefrage-Forum, dieser nachfolgend von mir geschilderte Vorgang ist echt passiert. Ich brauche euren Rat!

Sachlage:

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  • Er ist sehr fleißig, sehr effizient und sehr produktiv
  • Der Betrieb, der ihn beschäftigt wird einer Betriebsprüfung unterworfen
  • Es wird ermittelt, dass nach Deutschem Arbeitsrecht hier eine Scheinselbstständigkeit vorliegt
  • Der Geschäftsführende Gesellschafter muss nachzahlen (Sozialabgaben – Rückwirkend)
  • Wichtig: Der Arbeitnehmer hat kein Wissen über das hiesige Arbeitsrecht und bekommt ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Arbeitgeber
  • Er sagt seinem Arbeitgeber, dass er die Nachzahlung rückwirkend tragen möchte, damit die Firma nicht finanziell geschädigt wird
  • Der Arbeitgeber zieht aber gegen den Staat vor Gericht und verliert auf zwei Instanzen

    Nun kommt der Arbeitgeber auf den Arbeitnehmer zu, der jetzt als Festangestellte dort weiter beschäftigt wird und möchte eine sehr hohe Summe ausgezahlt bekommen (Über 46 TEUR! - Der Arbeitnehmer verdient Brutto 3,5 TEUR!)

Zusatz:

  • Der Arbeitnehmer (Scheinselbstständige) wurde verhört
  • Es hat sich bestätigt, dass er keine Ahnung davon hatte, dass er Scheinselbstständig war
  • Es hat sich bestätigt, dass der Arbeitgeber davon wusste und es wurde auf zwei Instanzen gerichtlich bestätigt, dass der Arbeitgeber die Nachzahlung tätigen muss

Fragen:

  • Kann der Arbeitgeber auf Basis des "Versprechens" vom Arbeitnehmer die Nachzahlung verlangen?
  • Was sollte dabei weiter beachtet werden?

Ich bin allen Antworten sehr dankbar und ergänze gerne die Sachlage! Ich habe nur das Wichtigste genannt und kenne auch aus meinem Studium einiges. Es ist für mich einwandfrei erkennbar, dass der Arbeitgeber einen unwissenden Produktionsmitarbeiter, der sehr fleißig ist und positiv denkt, betrügen möchte!

Mit allerbesten Grüßen!

Takka!

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Selbstständigkeit/Minijob/Midijob und der sozialversicherungsrechtliche Status

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