Freiberufler - wo sitzt das dicke Risiko?

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5 Antworten

Ein Bekannter von uns war Freiberufler und nicht krankenversichert. Als er dann entgütlig krank wurde, konnte er sich die ärztliche Hilfe nicht leisten. Aber sonst hast du denk ich mal, wenn du z.b. selbstständig bist usw. mehr Verantwortung für dich selber zu tragen und musst nicht unbedingt jeden Monat dein gehalt bekommen. Als Selbstständiger haste auch die Pflicht dich um deine arbeiter etc zu kommen. Außerdem alles die ich kenn die freiberuflich und selbstständig waren hatten immer am meisten Arbeit. Aber du kannst mehr verdienen , aber auch so gut wie gar nichts

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freiberufler kann man nur bei bestimmten berufen sein z.b. anwalt. bei allen anderen heisst es selbständig.

du kannst jederzeit wieder angestellter werden, das verbietet dir keiner.

wenn die renten- und krankenkasse ihr ok geben, dann bist du auf der sicheren seite. problem könnte nämlich scheinselbständigkeit werden. aber wenn du nach 8 wochen wieder aufgeben möchtest, dann kann man es ja als misslungener startversuch ausgeben.

aber pass auf, dass die sache sich für dich lohnt. viele arbeitgeber kommen auf die idee, sich sämtlicher pflichten zu entbinden, indem sie dem arbeitnehmer einfach geld auf die hand geben. du musst aber einrechnen, dass für dich krankenversicherung teurer wird, du keine beiträge zu sozialversicherungen, keinen krankenschutz hast und kein geld an feiertagen und schon gar keinen urlaub bekommst. dementsprechend mehr sollte das geld auf die hand sein.

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Kommentar von itsnot42
11.10.2011, 18:36

Das ist so nicht ganz korrekt laut Info vom Finanzamt. Es gibt auch das Feld der "freiberuflichen Tätigkeiten" welches in meinem Fall passen dürfte und letzten entscheidet dann nämlich sogar das Finanzamt ob es nicht doch ein Gewerbe ist, das es anzumelden gilt.

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Ich würde das eher unter dem Aspekt der Scheinselbständigkeit sehen. Du hast einen AG, bei dem du angestellt warst, der dich entlassen hat und jetzt sollst du begrenzt als Freiberufler für den gleichen AG arbeiten? Ist das so richtig?

Da werden eigentlich die Krankenkassen und RV hellhörig. Wenn du das Thema bereits angeschnitten hast und alle genickt haben, und da kein Problem sehen, ok.

Die Ar....karte mit der Krankenkasse kannst du umgehen, in dem du dich freiwillig gesetzlich versicherst. Selbst wenn du vorübergehend in eine Private gehst, bist du - wenn du wieder angestellt bist - automatisch in der GKV.

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Kommentar von itsnot42
11.10.2011, 18:52

Jein. Der Weg ist ein wenig länger. Arbeiten werde ich für einen Servicedienstleister, der aber für meinen alten Arbeitgeber tätig ist. In diesem Rahmen wird ein Auftrag verfasst den ich zu erfüllen habe. Aber ich habe natürlich ein wenig befürchtet das hier eine Scheinselbstständigkeit vermutet werden würde - aber bisher sind alle einverstanden. Selbst meine Rechtsvertretung sieht das als okay an. Ich hoffe das bleibt so.

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Meiner meinung nach lohnt sich die ganze Action, Gewerbe anmelden, Krankenkasse etc. ummelden usw)., für 8 Wochen gar nicht!

Unbefristet ja, aber nicht für zwei Monate!

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Das ist vorbei.

Heute kann man jederzeit wieder zurück in die Arme der gesetzlichen Krankenkasse. Und das ist auch gut so. Diese ist die einzig soziale Versicherung, weil sie die Prämien nicht erhöht, nur weil du alt wirst oder krank bist.

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Kommentar von Einzelfahrer
11.10.2011, 18:25

Wenn es auf 8 Wochen begrenzt ist, würde ich die gesetzliche KV gar nicht verlassen, sondern mich für diese Zeit dort freiwillig versichern. Kläre aber unbedingt mit dem Arbeitsamt ab, ob Du nachden 8 Wochen wieder Leistungen von dort beziehen kannst, schließlich bist Du als Selbstständiger nicht Arbeitslosenversichert!

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