Frauen werden bei der Vergabe von Arbeitsstellen bevorzugt, ist das nicht sexistisch?

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5 Antworten

Wow, dass es sowas gibt, höre ich zum ersten Mal.

"Als Sexismus wird die auf das Geschlecht (lat. sexus) bezogene Diskriminierung bezeichnet. Unter dem Begriff werden Geschlechterstereotype, Affekte und Verhaltensweisen gefasst, die einen ungleichen sozialen Status von Frauen und Männern zur Folge haben oder darauf hinwirken." (Wikipedia)

Menschen werden aufgrund ihres Geschlechts anders behandelt und erhalten dadurch einen Nachteil. Das trifft in diesem Falle zu. Die Vergabe der Stellen läuft sexistisch ab. Jedoch ist diese Ungleichbehandlung zu Gunsten der Frauen nötig, um der Ungleichbehandlung entgegenzuwirken, die für gewöhnlich zum Nachteil der Frauen besteht.

Frauenquoten verhelfen Frauen auf Grund ihres Geschlechts zu einer hohen beruflichen Position. Solange es eine solche Regelung nicht gibt, bekommt eine überwiegende Mehrheit der Frauen auf Grund ihres Geschlechts keine hohe berufliche Position.

Der unbereinigte Gender Pay Gap beträgt in Deutschland 21 bis 22 % !!! Das bedeutet, dass die Gesamtheit der berufstätigen Frauen fast ein Viertel weniger verdient als die Gesamtheit der berufstätigen Männer. Der bereinigte Gender Pay Gap beträgt 7 %. Mit gleichen Qualifikationen, Tätigkeiten und Erwerbsbiografien verdient eine Frau 9.300 Euro, während ein Mann derweil 10.000 Euro verdient, einfach nur, weil sie ein weibliches Geschlechtsteil zwischen den Beinen hat und kein männliches.

Überdies leisten Frauen nach wie vor einen Großteil der unbezahlten Arbeit (Erziehung der eigenen Kinder, Haushaltstätigkeiten). Der Equal Pay Day war dieses Jahr am 18.3.17. Er ändert sich jedes Jahr, denn er findet immer an dem Tag statt, bis zu dem Frauen (18.3.: im deutschen Durchschnitt) quasi umsonst arbeiten.   

Also auch, wenn du dich diskriminiert fühlen solltest, weil du in einigen Stellenanzeigen gelesen hast, dass Frauen für diese Stellen bei gleicher Qualifikation bevorzugt genommen werden, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, wenn du ein Mann bist. Mit dieser Geschlechtszugehörigkeit hast du nach wie vor auch in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen als deine Mitstreiterinnen mit gleicher Qualifikation. (Es sei denn, du möchtest Kindergärtner oder Grundschullehrer oder Altenpfleger werden.)

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Kommentar von zahlenguide
23.08.2017, 15:49

Glückwunsch: es ist längst geklärt, dass die Studie, wegen des Gehaltunterschieds politisch motiviert war und vollkommen unwissenschaftlich war.

Erziehung der Kinder: Kleinigkeit vergessen; Frauen sind für Kuckuckskinder verantwortlich und 70 Prozent der Frauen haben vor Gericht das Alleinige Sorgerecht erkämpft und gewonnen.

Weiter hat die Stanford - Universität schon lange ermittelt, dass Frauen meistens für den jeweiligen Beruf - z.B. Manager nicht die richtigen Kurse belegen. So fehlt meistens der Fachbereich höhere Mathematik um Managerin zu werden oder in dem Job Fuß zu fassen.

Männliche Kindergärtner haben es sehr schwer, weil ständig Frauen vorbei schneien, die einem Mann Pädophilie vorwerfen. Gibt es zig Beiträge aus Norwegen und auch in D. gibt es Männer, die sich dazu äußern. Einige Frauen haben so viel Angst um ihre Kinder, dass sie ständig mit vollkommen sinnlosen Vorwürfen kommen - ohne Beweise. Gibt sogar Filme, die genau solche Fälle beleuchten. Mehr Nähe zu Kindern ist also überhaupt nicht gewünscht.

P.S. wenn man ein System gewollt hätte, dass wirklich ohne Sexismus auskommt, hätte man das US-amerikanische System genommen - denn da sieht der Chef kein Profilbild bei der Bewerbung sondern kann nur anhand der Qualifikationen gehen. Aber das wollten Feministen ja nicht - egal wie oft es vorgeschlagen wurde.

Feministen sind Ideologen, die sich hier und da mal ein Video anschauen, was ihre Meinung bestätigt, echte Menschenrechtler wie Humanisten und Libertäre und und und kommen in diesem Land nicht mehr zu Wort und darunter wird die Frau noch sehr leiden - und natürlich auch Kinder und Männer.

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ist mir noch gar nicht aufgefallen, außer bei Online-Stellenanzeigen von Bordellen. So ne grüne Frauenquote, auf dem Verordnungsweg, ist eh Quatsch, weil die wenigsten Peronalchefs aus ideologischen Gründen jemand auswählen, sondern nach den Kriterien, die ihm für seinen Betrieb passen.

Frauenquote oder (wie geplant) Ausländerquote (also die Privatwirtschaft soll gezwungen werden, rein schematisch ne vorgegebene Anzahl Ausländer und Migranten einzustellen). Also die Döner-Bude stellt eh bloß Türken ein, und n Softwareunternehmer stellt auch dann keine orientalischen Analphabeten ein, und wenn ihm das die bunten Ideologen fünfmal vorschreiben.

Ähnlich das Anti-Diskriminierungsgesetz, mit dem sich Migranten oft in Clubs und Discos Zugang erzwingen wollen. Die kommen rein oder nicht rein, wie der Türsteher ihr Verhalten und ihre Manieren beurteilt, und nicht per Quotenbefehl aus dem fernen Berlin.

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Kommentar von linneus
08.03.2017, 12:13

Ja, ich beziehe mich tatsächlich auf Online-Stellenanzeigen, allerdings nicht von Bordellen, sondern von Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie Bibliotheken und Archiven.

Dann hoffe ich mal, du hast Recht.

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Danke, dass es mal jemand anspricht. Ich habe auch des öfter schon solche Anzeigen gesehen. Das liegt zum Teil auch an der Frauenquote, die so wie sie jetzt ausgeführt wird auch sexistisch ist. Es müsste andersherum auch eine Art Männerquote geben.

Ich verstehe auch nicht, wieso man so etwas in seiner Anzeige schreiben darf, da es ja gegen das Gleichberechtigungsgesetzt spricht.

Lg

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Kommentar von frissdichselbst
08.03.2017, 21:58

Ok, Männerquote bei Erziehern, Reinigungspersonal, Behindertenbetreuung, Altenpflege. Unterschreibe ich sofort.

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Das Argument bei diesem Satz ist, dass der Betrieb den Frauen-Anteil erhöhen und deshalb weibliche Bewerber bevorzugt behandeln will.

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Kommentar von linneus
07.03.2017, 22:52

Und meine Frage ist nun, ob das nicht sexistisch ist

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Kommentar von Garfield0001
07.03.2017, 23:34

Bei den Behörden sind mindestens 75% Frauen. Dort steht es aber auch so drin. Was will man da erhöhen?

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ich habe das ehrlich gesagt noch nie in einer Stellenanzeige gelesen (und ich habe mich schon auf viele Stellenanzeigen beworben).

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Kommentar von linneus
07.03.2017, 23:43

ach komm

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