Frauen in der Wissenschaft?

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4 Antworten

Ich selber studiere Physik und habe natürlich auch ein paar Kommilitoninnen und würde schon sagen, dass es leider noch Gründe gibt, weshalb Frauen es allgemein schwieriger haben im Studium und in der Wissenschaft.

Da wäre zum Beispiel das allgemeine Phänomen, dass schonmal weniger Frauen Physik o.ä. studieren. Dies hat zur Folge, dass diejenigen die es doch studieren eine Minderheit darstellen, was mehrere Probleme mit sich führen kann. So kann ich allgemein feststellen, dass die Frauen in meinem Studiengang teilweise eher zurückgezogen sind (meistens in Grüppchen) und damit ein Studium etwas erschwert wird, da es äußerst wichtig ist sich möglichst viel mit den Themen des Studiums auseinanderzusetzen und das mit möglichst vielen Menschen.

Außerdem lässt sich manchmal ein gewisses frauenabschreckendes Klima von Seiten der Männer feststellen, da diese ja eher unter sich sind, so ähnlich wie beim Männer-Fußballabend eben.

Aber das soll nicht abschreckend sein. Viel eher sollten wir alle daran arbeiten das sich dies baldig ändert. 

Insgesamt würde ich nicht sagen, dass es wirklich schwieriger ist für Frauen. Es gibt nur leider noch ein zu gekipptes Klima in den Studiengängen. (Ist übrigens stark Uni-Abhängig. Je mehr Lehramtskandidaten, desto ausgeglichener ist die Situation)

Falls noch Fragen offen sind oder etwas unklar ist antworte ich gerne.

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Pauschal lässt sich das natürlich nicht sagen. Hängt z. B. davon ab was du unter "Wissenschaft" verstehst.

Beispiel: Gerade an vielen Universitäten wird versucht Frauen in der Wissenschaft speziell zu fördern. Dies steht auch oftmals in den Stellenausschreibungen (zumindest bei wissenschaftlichen Mitarbeitern) und aus Erzählungen/Erfahrungen kann ich persönlich das auch bestätigen (natürlich nicht pauschal und immer)

Man sollte sich aber darüber bewusst sein, dass man vermutlich vorwiegend mit männlichen Kollegen arbeiten wird ... mit allen Vor-und Nachteilen. :)


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Nein, der wissenschaftliche Bereich ist der einzige, wo es tatsächlich nur um Wissen geht und weder das Geschlecht noch die Nationalität eine Rolle spielt.

Ein begabter Physiker bleibt ein begabter Physiker, egal ob Mann, Frau, Kind, Eskimo, oder sonstwas, bereits auf der Uni zählt nur das Können und sonst gar nichts

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Kommentar von Reggid
07.06.2016, 23:48

Nein, der wissenschaftliche Bereich ist der einzige, wo es tatsächlich nur um Wissen geht....

auf der Uni zählt nur das Können und sonst gar nichts....

das ist reines wunschdenken.

in der wissenschaft arbeiten menschen, das sagt eigentlich schon alles.

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Ganz im Gegenteil, durch die vielen Förderugnen haben es Frauen leichter.

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