Frauen bekamen ein Zuschuss zur Rente durch die Anzahl der Kinder?

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4 Antworten

Auch geschiedene Ehegatten profitieren von der Mütterrente, weil der Zuwachs von einem Entgeltpunkt zu einem korrespondierenden Zuwachs von einem halben Punkt auf der Vaterseite korrespondiert. Die Frage ist nun, ob eine bereits rechtskräftige Entscheidung im Versorgungsausgleich abgeändert werden kann.
Grundsätzlich ja, aber ...
... ist der Antrag nach § 226 Abs. 2 FamFG frühestens sechs Monate vor dem Zeitpunkt zulässig, ab dem ein Ehegatte voraussichtlich eine laufende Versorgung aus dem abzuändernden Anrecht bezieht oder dies auf Grund der Abänderung zu erwarten ist. Auf Deutsch: Die Abänderung kann erst beantragt werden sechs Monate, bevor der Ehegatte, der die Rente bezieht, in Rente kommt.
Wenn die Rente schon erreicht ist, kann abgeändert werden, aber...
... ist eine Abänderung der Entscheidung gemäß § 225 Abs. 4 FamFG im Versorgungsausgleich nur möglich, wenn die Wertänderung mindestens 5 Prozent des bisherigen Ausgleichswerts des Anrechts beträgt und darüber hinaus die Veränderung des Ausgleichswerts 120 Prozent der monatlichen Bezuggröße nach § 18 SGB IV übersteigt.

Ein halber Entgeltpunkt übersteigt den Grenzwert von 120 Prozent nicht!

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Bevor ein Abänderungsantrag gestellt wird, sollte man sich von jemandem, der sich mit der Materie auskennt, ausrechnen lassen, ob sich dieser Antrag lohnt.

Denn der Versorgungsausgleich wird noch einmal ganz neu aufgerollt und nach den jetzigen gesetzlichen Regelungen durchgeführt.

Und dabei kann so ein Antrag auch als Schuss nach hinten losgehen und man hat nachher weniger als vorher.

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diese zusätzlichen rentenpunkte aufgrund erziehungszeiten ist ein indivdueller anspruch für frauen/mütter. wird aber bei einer scheidung ein rentenausgleich festgelegt, so spielt es keine rolle mehr, wie sich die zur debatte stehenden renten mal berechnet wurden.

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Kommentar von Gretchen1960
28.09.2016, 17:47

habe rausgefunden gerade..das man es neu verrechnen lassen kann!!!!

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Die Frage ist nicht das Kümmern, sondern ob die Frau wegen der Kinder auf ihre Berufstätigkeit verzichtet bzw. diese reduziert hat.

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Kommentar von Gretchen1960
28.09.2016, 17:46

Nein sie hat auch voll gearbeitet

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