Frau erhält Vollzeit-Jobangebot trotz vorhandenem Teilzeitjob, bei dem der jetzige Arbeitgeber einen Zuschuss durch die ARGE erhält. Fehler seitens der ARGE?

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4 Antworten

Im Gesetz steht wörtlich, dass Hilfeempfänger alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen müssen. Wenn durch den Vollzeitjob die Aufstockung wegfällt, wäre die Forderung des Jobcenters prinzipiell erstmal berechtigt. Wichtig ist noch, dass die Frau sich dem Arbeitsmarkt auch in Vollzeit zur Verfügung stellt. Wenn es sich bei dem Jobangebot aber um ein befristetes Beschäftigungsverhältnis handelt und die Weiterbeschäftigung unklar ist und der jetzige Teilzeitjob unbefristet ist wären Ansatzpunkte gegeben, die einen von der Pflicht zur Bewerbung entbinden.

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Ein Teilzeitjob ist ein Notnagel, ein Teilzeitjob mit Staatsknete ist ein doppelter Notnagel. Ein Teilzeitjob mit Staatsknete plus aufstockendes ALG II ist ein dreifacher Notnagel

Eine wirkliche Lösung der Notlage ist hingegen ein Vollzeitjob, bei dem man weder Subventionen für den Arbeitgeber benötigt noch Zuschüsse für den Arbeitnehmer in Form von aufstockendem ALG II!

Ist das so schwer nachvollziehbar?

Anders kann es aussehen, wenn man für einen aussichtsreichen Job qualifiziert wird mit Hilfe von Staatsknete. Dann könnte es fraglich sein, ob und wann man eine solche Maßnahme abbricht zugunsten eines Vollzeitjobs.

Gruß aus Berlin, Gerd

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"Frau erhält Vollzeit-Jobangebot trotz vorhandenem Teilzeitjob,"

da kann sie aber froh sein das sie einen vollzeitjob angeboten bekommt bei dem sie dann keine staatliche hilfe mehr benötigt.

warum sollte das ein fehler sein??

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Nö, warum?  Ein Vollzeit-Job wird dann ja wahrscheinlich nicht mehr bezuschusst.

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