französische Revolution Aufgabe, kann mir jemand helfen?

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2 Antworten

Nun, Ludwig hatte die französische Verfassung unterzeichnet, die seine bisherige Macht beschränkte, und war folglich an sie gebunden. Zwar hielt er sich zunächst an die Verfassung, aber zugleich gab es immer Planungen, an denen sich auch die Königin Marie Antoinette aktiv beteiligte, mit Hilfe verwandter ausländischer Monarchen, z. B. Ludwigs Schwager, dem habsburgischen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Leopold, die Revolution zu bekämpfen und die Verfassung wieder auszuheben. Damit machten sich König und Königin selbst zu Staatsfeinden.

Zu den Planungen gehörte, sich dem Einfluss der Revolutionäre und des Volkes in Paris zu entziehen und ins befreundete Ausland zu fliehen, konkret: 1791 in die habsburgischen Niederlande. Der Plan misslang, die königliche Familie wurde gefangen. Der König hatte aber Glück, man fingierte eine angebliche Entführung und er durfte zunächst sein Königsamt weiterführen.

Bis dahin also.  :-)

MfG

Arnold

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Ludwig XVI. regierte wie seine Vorgänger als absolutistischer Herrscher. Er und Marie Antoinette lebten im prunkvollen Versailler Schloss. Sie litten keinen Mangel, trugen die teuersten Kleider, aßen die kostbarsten Delikatessen, feierten protzige Feste und hielten einen Hof mit unzähligen Bediensteten.

Gleichzeitig litt das französische Volk immer mehr Hunger. Der Staat stand kurz vor dem Bankrott und hatte die Abgaben für die Bauern und Arbeiter immer mehr erhöht. Auch die Preise, vor allem für Brot, waren so stark gestiegen, dass viele Menschen es sich nicht mehr kaufen konnten.

Die finanzielle Lage Frankreichs war so ernst, dass Ludwig keine andere Lösung sah, als 1787 die Notabeln einzuberufen. Das waren hochrangige Adlige, die den König berieten. Ludwig wollte, dass in Zukunft auch der Adel und der Klerus Steuern zahlen sollten. Bisher musste nämlich nur der dritte Stand dies tun. Anders als von Ludwig erwartet, stimmten die Notabeln aber diesen Steuerreformen nicht zu. Ihre Vorrechte wollten sie nicht so einfach aufgeben. Nun blieb Ludwig nichts anderes übrig als die Generalstände einzuberufen, um eine Lösung zu erzwingen. Die Versammlung der Generalstände aber endete ganz anders als vom König erwartet. Der Dritte Stand forderte zunächst ein größeres Stimmrecht: Die Verdopplung seiner Stimmenzahl reichte ihm nicht, denn Adel und Klerus konnten den Dritten Stand nach wie vor überstimmen, da nach Ständen und nicht nach Köpfen abgestimmt wurde. !!!Ludwig lehnte das ab!!!

Ob das sein entscheidender Fehler war?

Denn nun erhob sich der dritte Stand, mit Unterstützung fortschrittlicher Vertreter aus Adel und Klerus, zur Nationalversammlung, also zur Vertretung des französischen Volkes. Plötzlich schwand die Macht des Königs! Er wollte die Nationalversammlung nicht anerkennen, doch schließlich blieb ihm nichts anderes übrig und er gab nach.

LG Julian

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