Wer hat einen guten Tipp zum Französisch lernen?

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2 Antworten

Hallo,

auch wenn ein

Aufenthalt im französischsprachigen Ausland

(Ferienfreizeit, Gastfamilie, Schüleraustausch, Au Pair, work und travel usw.)

am besten wäre, um Französisch zu lernen (möglichst allein, sonst schickt man gerne seine Begleitung vor), stellen Auslandsreisen doch meist ein
zeitliches+ finanzielles Problem dar.

Tipps für daheim:

Um Vokabeln effizient zu lernen, d. h. so, dass man sie auch abrufen + anwenden kann, sollte man sie nicht nur stur auswendig lernen, sondern

- Wortfamilien damit bilden: (Themen; Gegenteil; Nomen m. passendem Verb + Adjektiv; etc.),

- Beispielsätze bilden

- Redewendungen aufschreiben

- Phrasale Verben lernen

- Vokabeln mit ihren (grammatikal.) Besonderheiten aufschreiben + lernen,

z.B. Präpositionen, unregelm. Plural, Verb, Adjektiv, Adverb, usw.

- Du kannst auch Haftnotizen m. dem jeweiligen franz. Wort auf alle Gegenstände, Haushaltsgeräte, etc.

oder anderen Vokabeln in die ganze Wohnung kleben + Vokabeln sozusagen im Vorbeigehen lernen.

Dabei ist es egal, ob du mit dem guten, alten Vokabelheft, einem Karteikasten o. einem elektronischen Vokabeltrainer arbeitest.

Die meisten Schulen in Bayern empfehlen phase6, als Vokabeltrainer. Den muss man aber kaufen.

- Kostenlose Vokabeltrainer findest du bei pons.com, navendo.de, vocabulix.com, vokabel.org, teachmaster.de

Egal für welches System du dich entscheidest, wichtig ist, dass du regelmäßig übst, jeden Tag 10 - 15 Minuten bringt mehr als wochenlang nichts + dann Endlossitzungen von 1 Std. + mehr.

- Vokabeln sollten auch mit allen Sinnen (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen/anfassen) gelernt

+ am besten auch noch gesprochen, gesungen, gerappt, rhythmisch, in Versen + geturnt werden (typische Handbewegung).

Denk nur mal an das Lied 'Head and shoulders, knees and toes', was die Kinder - du vielleicht auch - heute schon im Kindergarten oder in der Grundschule im
Englischunterricht lernen.

- Vokabeln kann man auch spielen(d lernen) Stadt, Land, Fluß auf Französisch, wer kennt die meisten Tiere, Möbel, Kleidungsstücke,
Körperteile, Lebensmittel usw. auf Französisch ?, Teekesselchen, Taboo, Memory, Bingo, Scrabble uvm.

indem man

- franz. Fernsehen schaut

- franz. Radio hört

- franz. Podcasts hört

- Vokabeln als MP3 aufnimmt + immer wieder abspielt + anhört, dabei mitspricht o. in eine Sprechlücke spricht

- franz. Bücher liest:

- Le Petit Prince von Antoine de Saint-Exupéry

- Le petit Nicolas (Der kleine Nick) von René Goscinny

- Jules Verne: In 80 Tagen um die Welt, 20.000 Meilen unter den Meeren, Reise zum Mittelpunkt der Erde, Von der Erde zum Mond

- zweisprachige Bücher bekommst du beim Buchhändler deines Vertrauens oder

- im Reclam-Verlag

- bei den Schulbuchverlagen

- wenn du bei amazon.de die Suchbegriffe zweisprachige Bücher eingibst.

Empfehlenswert sind auch franz. Bücher, die auch auf Deutsch erhältlich sind, so dass man dort auch mal nachschauen kann, wenn man gar nicht mehr weiter
weiß.

Tipp z. Lesen franz. Bücher:

Nicht jedes neue o. unbekannte Wort nachschlagen + rausschreiben. Das wird schnell zu viel + man blättert mehr im Wörterbuch, als dass man liest. So
verliert man schnell den Spaß am Lesen. Nur Wörter nachschlagen, aufschreiben + lernen, die du für wirklich notwendig erachtest + wenn sich dir ansonsten
der Sinn einer Passage nicht erschließt. Viele Wörter erklären sich ja auch bereits durch den Kontext.

- franz. Zeitungen, Zeitschriften + Comics liest, z.B.

- Ecoute, (mit Worterklärung + verschied. Schwierigkeitsgraden; manchmal auch i.d. Bücherei erhältlich)

- DVDs auch mal auf Franz. schaut (v.a. wenn man den Lieblingsfilm auf Deutsch eh schon in + auswendig kennt.)

- sich einen Französisch-Sprach- o. Konversationskurs (z.B. VHS), eine Theatergruppe, einen Lesezirkel usw. sucht

- Auch privat, mit Freunden, Familie usw. Französisch spricht + Alltagssituationen nachstellt: Tagesablauf, Kochen, Einkaufen, Arzt, Kino, Theater,
Krankenhaus, Bäcker, Museum, Bahnhof, Flughafen, Hotel, Restaurant usw.

- Beim Spazierengehen, auf dem Weg zur Schule, beim Einkaufen usw. überlegt, wie die Dinge, die man sieht auf Französisch heißen. Wörter, die man nicht
kannte, daheim im Wörterbuch nachschaut.

- Skype einrichtet + französische Muttersprachler als Gesprächspartner sucht

- französische Brief/Email/Chatfreund/in o Tandempartner sucht

- französisches Tagebuch schreibt

Da eine Sprache aber nicht nur eine Aneinanderreihung v. Vokabeln ist, sondern diese auch noch möglichst sinnvoll zu Sätzen verbunden werden sollen, ist es
genauso wichtig, regelmäßig 10 - 15 Minuten Grammatik zu üben, z.B. auf folgenden kostenlosen Übungsseiten im Internet:

- francais.lingolia.com/de/

- bildunginteraktiv.com/p/franzosisch-videos-neu.html

- francaisfacile.com/

- einfranzose.de/

- alfred-echtle.de/

Versuche es auch mal mit:

Telekolleg Französisch
(youtube)

youtube.com/watch?v=ifdR60xsmyc&index=48&list=PLkrHAqiagZ03OLwaonxyCJZSoGn-6nVQ0

:-) AstridDerPu (Astrid l'ourson)

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Kommentar von emma24680
22.02.2016, 21:43

Wow, danke ich werde es mal ausprobieren :)

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man merkt sich nicht alles gleich perfekt. es ist normal, dass man vergisst, dann muss man es noch einmal lernen, dann vergisst man wieder, und beim 3. oder 4. mal merkt man es sich endgültig...

daher lautet die Zauberformel: wiederholen.

Am besten machst du die Karteikärtchen oder eine app auf deinem Telefon, und fragst dich 3x oder 5x täglich 2-5 minuten lang ab. Was du weisst kommt erst mal in die Kategorie "in einem Tag noch mal fragen", dann "in einer Woche nochmal Fragen" dann "in einem Monat noch mal fragen". Was du nicht weisst kommt in "in einem Tag" oder "beim nächsten mal" noch mal fragen.

Das ist die beste Methode. auf Leo gibt es eine vokabel-app...

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