Französisch Diktat

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6 Antworten

Also: Du hast geschildert, dass Du die französischen Inhalte kennst, über Du das Diktat schreibst. Bitte beachte dabei, dass das Hörverstehen nicht die 'ganze Miete' für eine gute Note ist. Vergeude Deine Zeit nicht mit Programmen, die Dir letztendlich nur aufzeigen, dass Du viele Fehler gemacht hast. Ich will Dir keine Angst machen, aber Französischdiktate beinhalten viele sprachliche Fallen. Um ein gutes Diktat im Französischen zu schreiben, schlage ich Dir Folgendes vor: Lerne alle -wirklich alle- in den fraglichen Texten vorkommenden Vokabeln perfekt. Lass Dich von jemanden abhören (auch wenn er das Französische nicht sehr gut beherrscht), und zwar, indem er Dich einmal französische Vokabeln abfrägt und Du sagst sie auf Deutsch, oder umgekehrt, er frägt Dich die deutschen ab und Du gibst die französische Bedeutung. Hierzu empfehle ich Dir auch das kostenlos herunterladbare Vokabelprogramm von 'Vokker' (http://vokker.net/de/start/). Als nächstes gehst Du den ganzen französischen Text durch und überprüfst Dich, ob Du alle Sätze verstanden hast (nicht halb verstanden!!). Dann nimmst Du Dir zusammenhängende einzelne Satzteile vor und schaust genau, wie die im Französischen geschrieben sind, achte auf die Endungen, achte auf Besonderheiten, frage nach, wenn Du etwas nicht kapiert hast. Schreib die Wörter und Satzteile auf ein Blatt Papier, denn oft hat man die Wörter vermeintlich geistig erfasst und schreibt sie dann doch nicht richtig. Wenn Du das beherzigst, wirst Du im Diktat zumindest diese Unsicherheiten ausgeräumt haben und musst nicht im Ernstfall 'herumdoktern'. Und vor allem, unterschätze die französischen Artikel nicht, lerne sie genau! Le, la usw. verstehst Du ja, aber ob ein weibliches "e" an das Adjektiv angehängt wird, wenn der Artikel apostrophiert ist, hörst Du beim Diktat nicht heraus. Du musst also ganz sicher wissen, ob das Substantiv weiblich oder männlich ist. Andernfalls musst Du raten (Chancen 50:50). Auch das Plural-"s" wird oft nicht gesetzt. Und weiter: Wenn man einen Satz nicht richtig versteht, wird aus einem m'as (tu m'as vu / 'vue' wenn die Bezugsperson weiblich) mal schnell ein "ma". Das Gleiche gilt für l'a/la, wobei das apostophierte l' und das "la" sowohl einen Artikel als auch ein Objektpronomen sein können. Bei-spiel: la lune (der Mond) oder 'je la vois' = ich sehe ihn (den Mond) oder il l'a vue = er hat ihn (den Mond) gesehen. An diesen Beispielen wollte ich Dir aufzeigen, dass man auch Fehler machen kann, wenn man die französische Grammatik nicht genau kennt. Man muss also erkennen, was gemeint ist, ob hier apostrophiert ist oder nicht. Und diesbezüglich: Die Grammatik ist für viele Sprachschüler ein richtiger 'Dorn im Auge' und sie sträuben sich dagegen. Mein Rat: mach das nicht!! Betrachte die Grammatik wie ein 'Küchenrezept': Wenn Du das Rezept (das Sprachrezept) mal kennst, schaust Du nicht mehr ins 'Kochbuch'. Und ohne Rezept lernst Du eine Sprache nur ungenau und es stellen sich Dir diesbezüglich immer wieder Fragen nach dem 'Warum-ist-das-so', denn die französische Sprache unterscheidet sich doch ziemlich stark von der deutschen. Noch etwas: Das gesprochene französische Wort ist oft für uns Deutsche nicht ganz einfach zu verstehen, besonders, wenn es sich um gleichlautende oder um zusammengezogene Ausdrücke handelt. Der Lehrer diktiert z.B "ta bague" und meint "dein Ring", und wir denken, was hat denn das Wort "tabac" hier zu suchen. Ich denke, wenn Du meine Ratschläge beherzigst, brauchst Du keine Angst vor Deinem französischen Diktat mehr zu haben. Also: "Leg mal los!"

Machen sie doch mal einen Absatz, dann kann man den Text besser lesen, ..?

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@Sajonara

Ich möchte Ihnen den Vorschlag machen: Wenn etwas zu klein geschrieben ist oder wenn Sie etwas wegen fehlender Absätze schlecht lesen können, dann markieren Sie doch einfach den Text, kopieren ihn in ein Textverarbeitsprogramm (z.B. Word) und dort können Sie die Schriftgröße und alles, was Sie bezüglich des Layouts für nötig halten, anpassen. Arbeit: keine 10 Sekunden! Aber: Vielleicht hätten Sie den Inhalt mal sachlich kommentieren können.

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Hallo Smily, Du hast vor knapp einer Woche nach Tipps für ein Diktat in Französisch gebeten. Ich habe mir die Mühe gemacht und viele meiner früheren diesbezüglichen Erfahrungen in einer ausführlichen Abhandlung zusammengefasst. Ich habe mir jetzt im Nachhinein auch die Mühe gemacht, in Deinen 'Hilfreichen Antworten' zu stöbern und habe Deinen Antwortkommentar über "Schneller Lernen, aber wie?" gefunden und dabei festgestellt, dass Du mit Deiner Lernmethode auf dem richtigen Weg bist. Das hat mir gut gefallen. Was mir nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass Du es bisher nicht für nötig gefunden hast, Dich in irgendeiner Form für meine umfangreichen Tipps und Ausführungen zu bedanken. Ich bin der Ansicht: Dieses Verhalten passt nicht zu Dir! Viele Grüße kufri

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von einem programm weiß ich noch nichts. aber lass dir doch die texte einfach von deiner familie oder so vorlesen. wenn die kein französisch können, nimm es dir mit kasettenrekorder oder so auf. natürlich musst du die vokabeln können, sont nützt es dir ja auch nichts, wenn dir jemand den text vorliest. lg & viel glück bei deinem diktat

hallo (: ich bin selsbt noch in der Schule und habe Angst vor Französischdiktaten ! mache es einfach so das du die die schwiergisten Wörter raussuchst und versuchts zu lernen und dann dir den Text von jemanden vorlesen lässt und du die seiten aufschriebst und wenn du fehler hast unterstreist du sie ! ich mache das auch imemr ! viel Glück wünsche ich dir ! Das schaffst du schon ! Aber das wichtigste : OPTIMISTISCH sein und NICHT aufgeben ! ;)

Hier kannst Du es eintippen, und anhören, aber die liest zu schnell! http://translate.google.com/#de|fr|%0D%0A

Selber aufnehmen?! Kassettenrekorder oder Dikikam und dann abspielen?!

wie wäre es mit "auswendig" lernen?

Ihre Antwort bezüglich "wie wäre es mit auswendig lernen?" verwundert mich doch etwas.

Das mag zwar am Anfang, wenn jemand beginnt diese Sprache zu lernen, und wenn es um einen kleinen, überschaubaren Text geht, von Nutzen sein. Aber wenn es sich um mehrere Seiten handelt, der Text also umfangreicher und die Grammatik auch schwieriger geworden ist, dann würde ich mir mit so einer Methode keinen Erfolg versprechen. Ein französisches Diktat beinhaltet unendlich viele sprachliche Fallen, das habe ich in meiner Abhandlung -leider noch unkommentiert und ungedankt- ausführlich geschildert. Da genügt ein Auswendiglernen keineswegs!

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Lass es dir doch von deiner Mutter diktieren!

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