Franchisenehmer werden ohne irgendwelche Vorkenntnisse, macht das Sinn?

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7 Antworten

Hallo implying,

ja prinzipiell kann man Franchise-Partner als Quereinsteiger werden - viele Franchise-Systeme haben ihr Konzept so ausgerichtet, dass ihre neuen Franchise-Partner in Trainings, Schulungen und fortlaufender Betreuung alles lernen, was sie zum Betrieb ihres Geschäfts brauchen. Man muss also beispielsweise nicht gelernter Bäcker sein, um einen SB-Backshop zu eröffnen.

Es werden jedoch meistens gewisse grundsäztliche Qualifikationen erwartet, wie z. B. kaufmännische Kenntnisse. Du schreibst, du hast gar keine Ahnung von Ökonomie und Wirtschaft - dann könnte es schwierig werden für deine Bewerbung bei einem Franchise-System. Außerdem kommen natürlich Kosten auf dich zu, wie bei jeder Existenzgründung. Da du von einem Fast Food-Betrieb sprichst, muss eine Profi-Küche angeschafft werden - das alleine setzt eine gewisse Höhe an Eigenkapital voraus. Bei Franchise-Systemen kommen noch Gebühren hinzu, da du das Know-How und die Marke nutzt.

Hier siehst du einige Franchise-Systeme aus dem Bereich Fast Food und sie nennen dort auch ihre Konditionen: http://www.franchiseportal.de/franchise-kategorien/Gastronomie-Lieferservice.htm Vielleicht hilft dir das schon weiter.

Viel Erfolg!


Da der Fanchisegeber die Vorgaben zum "technischen Ablauf" macht, die Technik vorgibt, ist es sehr wichtig die kaufmännische Seite im Griff zu haben um den Betrieb leiten zu können. Außer natürlich auch Fachkenntnisse der Materie.


Mein Tip: Such dir jemanden in deinem Bekanntenkreis oder Frage vlt. sogar mal einen Vertrauenswürdigen Chef von einem Imbiss / Fastfood Geschäft und er soll sich mit dir den Standort gemeinsam angucken! 

Wenn du bereit bist mehr Arbeit zu investieren, denke doch mal darüber nach einen eigenen Burgerladen oder dergleichen zu eröffnen, mit ein paar netten Ideen und verzichte auf das Franchise.

Warum? Du bist dann wirklich dein eigener Chef, musst dich nur an deine eigenen Vorgaben halten, kannst kreativ und frei in deinem Laden walten. Möglicherweise kostet dich das schreiben von Konzept und Speisekarte, sowie der Einkauf von Geräten und dergleichen erstmal mehr, allerdings sparst du im späteren Verlauf viel Geld weil du eben kein Franchise nimmst. Und vertraglich ungebunden zu sein ist definitiv der größte Pluspunkt.

Hinzu kommt, dass Menschen viel eher mal Lust haben, einen individuellen Burgerladen zu betreten als in eine der altbekannten Filialen zu rennen. Denk mal darüber nach.

Ich würde mir da mal jemanden holen der da bereits Erfahrungen hat. Die Fastfood Ketten selbst, entscheiden übrigens auch mit, ob das denen dort passt oder eher nicht. Außerdem schauen die meist dann auf die Reichweite zur Konkurrenz und zu den eigenen Unternehmen usw....

Außerdem solltest du bedenken das Franchisenehmer werden, sehr viel kosten kann. Teilweise nur der Name kostet schon mehrere Zehn oder Hundert tausende Euros

Frag doch mal einfach bei der zuständigen IHK nach, die kennen sich aus und können dir Tipps geben.

Für ein derartiges Unternehmen bist Du hier suboptimal aufgehoben. Da wäre ein Steuerberater und die IHK oder der Gewerbereferent Eurer Stadtverwaltung wohl etwas günstiger...

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