Franchise Geber Buchhaltung

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2 Antworten

Hallo Elli

Die Organisation ist je nach Franchisesystem verschieden. Grundsätzlich gilt: Ein Franchisenehmer ist ein selbständiger Unternehmer und deshalb für seine Buchhaltung selbst verantwortlich.

In manchen F-Systemen ist dies auch so, was zur Folge hat, dass die Ergebnisse zwischen den verschiedenen Standorten nicht immer optimal vergleichbar sind.

Es gibt jedoch Franchisesysteme, die Ihre Franchisenehmer in Sachen Buchhaltung etc. unterstützen. Hier gibt es unterschiedliche Varianten:

  • z.B. kann die Systemzentrale klare Vorgaben machen und konkrete Anleitung geben und hierfür noch eine passende Software anbieten.
  • z.B. kann das Thema Buchhaltung für das gesamte Franchisesystem - d.h. alle Franchisenehmer - an einen spezialisierten Dienstleister außerhalb des F-Systems outgesourct werden. So können leichter Betriebsvergleiche durchgeführt werden. Der Franchisegeber erkennt, welche Partner erfolgreicher sind als andere und kann entsprechende Hilfestellungen anbieten um im Bedarfsfall den Erfolg zu steigern.
  • weitere Zwischenlösungen sind möglich.

Sollte die fällige Franchisegebühr des Franchisenehmers an den Franchisegeber vom Umsatz abhängig sein (z.B. 5% vom Umsatz), so muss der Franchisegeber - egal welche der obenstehenden Möglichkeiten gewählt wurde - eine Info über den Umsatz erhalten. Hieraus ergibt sich dann die fällige Franchisegebühr, die dem Partner in Rechnung gestellt wird.

Um es auf den Punkt zu bringen: Als Franchisenehmer ist man selbständig und ist grundsätzlich für die Buchhaltung des eigenen Unternehmens verantwortlich, nur die Art der Unterstützung durch seinen Franchisegeber kann je nach F-System unterschiedlich sein.

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Die Arbeiten mit abschlägen.

Die endgültige Abrechnung erfolgt nach Vorlage der Buchhaltungsdaten.

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