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Die Isoplethen sind die senkrechten Linien, also von a1, a2 usw.

Die erste Is. läuft durch a, d.h. die Schmelze besteht überwiegend aus A und enthält nur ca. 10% B.
Kühlt man bis a1 ab, geht also die Isop. senkrecht runter, scheidet sich eine feste Phase der Zusammensetzung b1 ab, die hat nur noch ein paar Prozent B drin. Die Reinigung war also nicht berühmt (Hebelgesetz heißt: an dieser Stelle ist die Waagrechte zwischen Feststoff und Flüssigkeit nur kurz=schlechter Hebel. Man könnte diese Phase wieder etwas aufheizen und erneut schmelzen und dann wieder abkühlen (unpraktisch)

Zonenschmelzen:
Die Flüssigkeit die auf der Iso. durch a liegt ist die geschmolzene Zone. Sie wird abgekühlt, ohne daß sich ein Gleichgewicht einstellen kann. Fällt die Temperatur auf a2, hat die Flüssigkeit schon mehr B bei a2Strich. Der Feststoff bei b2Strich ist auch stärker verunreinigt, da das Verfahren aber durch fortlaufende Ketten von Heizspulen läuft, wird trotz geringer Hebel (ganz links im Diagramm) die Probe "sauber".

Anders formuliert: der leichter schmelzende "Dreck" wird durch die Wärme schneller vorwärts und huinaus getrieben.

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