fragen zur Moral ( Werte und normen arbeit )

2 Antworten

  • Bedenke zunächst, dass dies nur Theorien sind, die zum Teil von modernen Erkenntnissen längst eingeholt wurden und nicht unbedingt reale Relevanz haben, sondern eher wissenschaftshistorisch interesaant sind.
  • Gerade die Thesen von Sigmund Freud waren zwar bahnbrechend, eben doch aber überwiegend wenig der Realität entsprechend. Seine Ich, Über-Ich und Es-Theorie ist aus vielen Perspektiven her interessant und hat zu vielen weiteren Forschungsarbeiten und Theorien Anlass gegeben, aber ob es faktisch diese Dreigliederung gibt, darf stark bezweifelt werden.
  • Hier werden die genannten Stufen der Moralentwicklung diskutiert und erklärt. Auch hier gilt, dass nicht alles, was man schreiben kann, deswegen auch richtig ist. Es ist halt eine interessante Hypothese. Lies Dir dort auch die Kritik durch. http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlbergs_Theorie_der_Moralentwicklung

Hallo,

jetz bin ich mal böse... schon mal wikipedia versucht?! http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlbergs_Theorie_der_Moralentwicklung

Moral ist nämlich etwas, was sich erst im Laufe des Lebens entwickelt. Wertevorstellungen hat ein Kind nämlich nicht, die muss es lernen - und das passiert in verschiedenen Stufen.

Das mit den Freud.... wie kommt da bei Dir das Gewissen mit rein? Und weißt Du prinzipiell, was ich-es-überich ist, oder soll ich das erklären?! Kurze Antwort hier drunter und ich erklär kurz. Weiß nur nicht ganz, was Du da wissen musst.

Kontakt zu ex schlechtes gewissen?

Hey Leute.

Also folgendes. Ich habe noch Kontakt zu einem Ex von.vor drei Jahren. Mein Freund weiß das auch. Und er hat selber noch Kontakt zu seiner ex vor 5 Jahren und für mich is das auch ok. Aber ich hab das Gefühl, dass ihm das nicht passt, er hat zwar gesagt es is ok aber er hatte n, komischen Tonfall und hat irgednwie nicht so glücklich ausgesehen.

Auf alle Fälle hab ich ihm halt versichert, dass da nichts ist (was auch stimmt) aber trotzdem fühle ich mich schlecht. Wir schreiben seit gestern etwas mehr als sonst, weil er Probleme in seiner Beziehung hat und ich ihm helfen wollte. Aber seit heute hat er das Gespräch irgednwie auf unsere alte Beziehung gelegt und ich hab Irgdnwie ein schlechtes gewissen gegenüber meinem freund, obwohl ich ja nicht flirte oder so, wir sprechen uns nur aus. Weil es damals ziemlich chaotisch auseinander gegangen ist.

Ich weiß nicht, wie ich moralisch richtig Handeln kann, was OK ist und was nicht. Könnt ihr mir helfen?

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Welche Gründe müssen vorliegen damit Schweigen Blech ist und Reden zu Gold wird?

Jeder kennt das, eine gewisse Verschwiegenheit ist Voraussetzung dafür das zwei Menschen Freunde bleiben. Auch im Job muß man wissen was man wann, zu wem sagt, damit es der Karriere förderlich bleibt und das kollegiale Klima nicht geschädigt wird. Zudem gibt es auch Berufe oder Ehrenämter bei denen Schweigepflicht gilt.

Gibt es Situationen die es rechtfertigen zu sprechen, etwas preiszugeben, bei denen man sogar moralisch in der Pflicht ist den Mund aufzumachen? Welche Gründe geben den Ausschlag?

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Mädchen/Frauen selbst schuld an Vergewaltigung?

Hey ich bin ein junge und las Grad ein paar Themen hier wo viele meinten das Mädchen/Frauen an einer Vergewaltigung selbst schuld sind. Da hab ich im ersten Moment gedacht das es auf keinen Fall so ist. aber wo ich genauer nachdachte ist es für die Vergewaltiger sehr verführerisch halbmackte Mädchen/Frauen Grade im Sommer überall zu sehen. und die "können" dann nicht wiederstehen. Natürlich erklärt das nicht diese grauenhafte Tat, aber wenn Mädchen/Frauen nicht so freizügig währen halt statt Hotpants einfache kurze Hosen und statt so durchsichtige Shirts einfach ein undurchsichtigiges Shirt. Wären weniger Vergewaltiger aabgeturnt wodurch die kein Interesse mehr daran haben.

Was ist eure Meinung dazu würde mich interessieren.

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Ist es moralisch verwerflich, wenn man die Komplexe einer anderen Person ausnutzt, um bspw. persönlichen , aber keine materiellen Gewinn, macht?

z.B. Näherkommen, also zu der Person.
Die Person, die die komplexe ausnutzt, ist männlich.

Danke!:)

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Gewissenskonflikt: Auswandern moralisch vertretbar?

Ich befinde mich momentan in einem Gewissenskonflikt: Einerseits ist es schon seit längerer Zeit mein Wunsch, nach Lateinamerika zu reisen. Nicht, um einen netten Urlaub zu haben, sondern weil ich mich seit meiner Kindheit angezogen fühle von der Kultur, der Sprache, der tropischen Flora & Fauna und der emotional-offenen Mentalität der Menschen. Ich träumte schon lange davon, einmal nach Lateinamerika auszuwandern. Mit der Mentalität der Deutschen komme ich nicht gut zurecht, die langen Winter machen mich depressiv und mein angestrebtes Lebensmodell braucht keinen umfassenden materiellen Luxus. Mit Lateinamerika verbinde ich ein materiell und vom Wohlstandslevel her bescheideneres Leben, dafür aber ein herzliches Umfeld, lebenswerte Temperaturen und eben eine ganz andere Kultur. Bevor ich aber natürlich über das Auswandern nachdenke, muss ich Lateinamerika (Paraguay) einmal bereist haben, um festzustellen, ob es in der Realität tatsächlich deckungsgleich mit meinen bisherigen Vorstellungen und Eindrücken ist. So weit, so gut.

Das Problem das ich habe, liegt in meinem ökologischen Gewissen. Ich nehme den Klimawandel und unseren nicht-nachhaltigen Lebensstil, der 3,5 Planeten benötigt, würden alle so leben wie die Deutschen, sehr ernst. Als überzeugter Befürworter einer Postwachstumsökonomie betrachte ich demnach insbesondere Flugreisen für sehr problematisch. Denn was den ökologischen Fußstapfen betrifft, kann man gar nicht genug auf das Autofahren oder Fleischessen verzichten, um Flugreisen auszugleichen. Es wurde errechnet, dass dem Menschen ein Verbrauch von 2,7 Tonnen CO2 pro Kopf pro Jahr zusteht. Alles darüber hinaus kann der Planet nicht verkraften. Angenommen, ich würde auswandern, so würde ich definitiv mehrere Flugreisen hinterlegen, einmal abgesehen davon, dass mich Familienmitglieder vermutlich 1x im Jahr oder zumindest alle paar Jahre besuchen würden. Ich würde damit also dafür sorgen, dass mehr Flugreisen als nötig stattfinden.

Wie denkt ihr darüber? Ist es rechtens, meine persönlichen Bedürfnisse über meine Verantwortung für die Allgemeinheit zu stellen? Oder steht es mir zu, mir meinen Traum zu realisieren?

Ein Rat à la "Flieg doch erstmal dort hin und entscheide dann" hilft mir bei meiner Gewissensfrage wenig, denn bevor ich nicht weiß, ob das Auswandern überhaupt vertretbar ist, brauche ich nicht auszuprobieren, ob ich auswandern möchte, versteht ihr? Also wenn ich von vornherein weiß, dass ich nicht auswandern darf, dann brauche ich mir gar nicht erst den Aufwand machen, die ganze Reise zu planen und den Traum zuende zu denken.

PS: Ich bin 21, bin noch nie geflogen und besitze kein Auto.

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Kann man das Über-Ich abschalten?

Heyo!

Also, es geht mir hier nicht darum, dass ich düstere Warlord-Stimme ALLES MITGEFÜHL, ALLE GNADE, ALLES GUTE AUS MEINER SEELE TILGEN WILL!

Aber ich habe folgendes Problem: Ich möchte meine Erziehung gewissermaßen umgehen, damit ich aufhören kann, ein schlechtes Gewissen zu haben, wo keines angebracht ist.

Ich meine, es ist doch so: Gnade, Mitgefühl, Selbstlosigkeit, all das sind zwar oft emotional motivierte Vorgänge, aber sie haben einen spezifischen Zweck. Wenn jemand etwas "Gutes" tut, dann nie, ohne dass er sich davon etwas verspricht, und sei es nur ein gutes Gewissen. Zumindest unterbewusst ist alles was wir tun kalte Kalkulation, Überlebensinstinkt und letztlich Eigennutz.

Das bedeutet meiner Meinung nicht, dass dieses Handeln nicht gut sein kann.

Ich meine, wenn wir jemanden trösten, der traurig ist und sie lächeln und das macht uns glücklich, wo ist die Untat? Man hat jemandem geholfen, der fühlt sich gut, weil er unterbewusst spürt, dass man diesen Jemand als einen Teil des Rudels anerkannt hat, der es Wert ist, aufgemuntert zu werden und wir fühlen uns gut, weil wir sozial waren und alles...

Nur wurde mirals Kind immerzu eingetrichtert, man müsse Selbstlos handeln, nicht egoistisch motiviert. Und ich kann mein Wissen darum, dass letztlich alles einen Eigennutz hat, nicht aus meinem Kopf verbannen.

Ich weiß das klingt lächerlich, aber es bereitet mir echt Probleme.

Kann ich diese idealisierte Vorstellung vom Guten, die in meinem Kopf festgefressen ist, so wie ein ekelhafter Parasit, dieses unerreichbare Ziel des wahren Altruismus, irgendwie aus meinem Bewusstsein tilgen?

Und wenn nicht, was soll ich tun? Ich kann doch nicht immer, wenn ich etwas Gutes tue hinterher Stunden, oder Tage, mit meinem schlechten Gewissen ringen, weil ich das Gefühl habe, es aus den falschen Gründen getan zu haben!

Wenn der Wille, Gutes zu tun, nichts als diesen Schmerz bringt, dann helft mir bitte, den guten Willen aus meinem Leben zu bannen!

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