Fragen zur Mehrwertsteuer

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8 Antworten

Hallo Jose,

ich versuche mal deine Frage ohne Beachtung der bisherigen Antwortversuche zu klären:

Die vermittelst (wahrscheinlich verkaufst du diese eher) GUTSCHEINE.

Wesentlich ist nun was auf den Gutscheinen steht. Verkaufst du einen Gutschein mit Gegenwert (15 EUR einzulösen bei... oder einen Gutschein über 20 Seetaler (Hauswährung))?

Dabei findet als erstes mal ein Tausch statt, der noch nicht steuerbar ist, da nur Geld getauscht wurde, aber keine Leistung erbracht wird. Löst der Käufer seinen Gutschein ein, wird eine Leistung bewirkt und es fällt Umsatzsteuer (19%) an. Achtung! - Erst bei Einlösung ist die Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Wenn du allerdings Gutscheine verkaufst für ein Buffetbesuch an Bord des xy Dampfers, so ist die Umsatzsteuer mit Verkauf des Gutscheins fällig. Denn der Gesetzgeber sieht hier eine erhaltene Anzahlung auf eine tatsächliche Leistung. Damit muss der Gutschein dann mit Umsatzsteuerausweis erfolgen.

Erschwert wird die Angelegenheit bei einer Reiseleistung im Ganzen (Schifffahrt mit Verpflegung und Unterkunft). Hier empfehle ich dringend die Lektüre der Umsatzsteuerrichtlinie 272.zur Besteuerung von Reiseleistungen als Ergänzung der Vorschriften des § 25 UStG -ggf in dem Hilfreichen Portal http://dejure.org/gesetze/UStG/25.html.

Alle Angaben sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit und nach besten Wissen erstellt und stellen keine Rechtsberatung dar.

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Was mich irritiert ist die Tatsache MEIST mit 7%, eine Klarstellung für das was in Rg. gestellt wird (vom Schiff-U) könnte etwas Licht im dunkeln bringen.

Ansonsten schaue in die Anlage 2 zum UStG, dort ist eine Auflistung von 54 Nr. enthalten welche dem ermäßigten Steuersatz unterliegen.

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Das Steuerrecht ist kompliziert, gerade hier. Bevor du was falsch machst und Strafe + Nachzahlung zahlen, fragst du besser deinen Steuerberater! Nimm im Zweifel besser erst mal 19%.

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Weil die die Betonung auf Buffet und nicht auf Reise legen. Lebensmittel mit 7 % versteuern. Wenn die Reise jedoch Gegenstand der Betrachtun ist, dann 19%. Die Provision richtet sich nach dem Gegenstand. Entweder beide 7 oder beide 19%. Da der Leistungsbringer das am Besten wissen müsste, würde ich auch auf 7% gehen.

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Kommentar von munichr
14.10.2010, 21:53

Sofern die Lieferung überwiegt. Mc Donalds Frage: Zum hier essen oder mitnehmen? Sprich: 19 oder 7% :-P

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Du darfst nur Mehrwertsteuer ausweisen und berechnen, wenn du diese auch abführst! Als "Kleinunternehmer" darfst du keine Mehrwertsteuer berechnen!

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Kommentar von suki11
13.10.2010, 15:15

Seit wann müssen Kleinunternehmen keine MwSt. nehmen? Dann würden doch alle da kaufen. ^^

Dass man die (abzüglich Vorsteuer) abführen muss, ist klar.

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gutscheine sind wie bargeld zu behandeln, es fällt keinerlei steuer an, erst bei der einlösung.

alle anderen antworten sind quatsch! graturliere zu HA! echt witzig.

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wenn ich deine frage richtig verstanden habe...

du vermittelst die reisen... du kaufst sie nicht an und verkaufst sie dann weiter, richtig?!

über was erhälst du vom schifffahrtsunternehmen eine rechnung?!

handelt es sich um seeschifffahrtt oder um andere?!

btw.:

die kleinunternehmerregelung wurde hier nicht angesprochen. demnach sollte man sich diesbezüglich hier auch einfach bedeckt halten!

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was berechnet dir das Schifffahrtsunternehmen mit 7% ?

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