Fragen Zur geschichte von der Renaissance

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5 Antworten

Liebe Alexandra,

vielleicht helfen Dir die beiden folgenden Texte weiter:

Renaissance (franz. nach lat. ordo renascendi, ital. rinascimento, Wiedergeburt). Die Wiederentdeckung einer vergangenen Epoche. So spricht man von der augusteischen R., der karoling. R., insbes. während der Regierungszeit Karl d. Gr. (768-814), von der otton. R. des späteren 10. Jh. und der R. des 12. Jh. Vor allem aber wird unter R. die Kulturwende vom MA zur NZ, die im Italien des 13.-14. Jh. ihren Anfang nahm und von dort aus auf die Länder West- und Mitteleuropas übergriff, verstanden (erstmals ausgesprochen von G. Vasari, 1511-74). Zum allg. Kulturbegriff erweitert wurde R. im 19. Jh. durch den Schweizer Kunst- und Kulturhistoriker Jacob Burckhardt (1818-97). Er stellte die Bewußtwerdung der Persönlichkeit (ebenfalls in Briefen, Tagebüchern, Biographien), den erweckten Natur- und Weltsinn heraus und sah in der Wiederaufnahme der antiken Kultur einen Ausdruck des neugewonnenen Lebensgefühls. Die Träger des neuen Geistes waren vor allem die Dichter und Künstler (F. Petrarca, 1304-74; G. Boccaccio, 1313-75; L. Ariost, 1474-1533; L. B. Alberti, 1404-72; Leonardo da Vinci, 1452-1519) sowie neugebildete Akademien. Mittelpunkte der R. in Italien wurde das Florenz des Lorenzo I. Medici, des Prächtigen (reg. 1469-92), und das Rom der Renaissancepäpste (Alexander VI., 1492-1503; Julius II., 1503-13; Leo X., 1513-21). In B. Castigliones (1478-1529) Hauptwerk ›Il Cortegiano‹ (1518-24) spiegelt sich das weithin nachwirkende Idealbild des geistig hochstehenden und weltoffenen Renaissancemenschen. Die Geschichtsschreibung wurde psycholog. vertieft, die Theorie der Politik an der polit. Wirklichkeit orientiert. So gab Niccolò Machiavelli (1469-1527) in seinen ›Discorsi sopra la prima Deca di Tito Livio‹ (1531) eine umfassende Krisenanalyse seiner Zeit; im ›Principe‹ (1513; gedruckt 1531) entwarf er das künstler. Bild des Fürsten, der »Italien von den Barbaren befreien« sollte (dieses Werk diente häufig als Rechtfertigung der »Staatsräson«, die alle Mittel erlaubt findet, wenn es um das Staatsinteresse geht). Dank der neuen, experimentellen Methode konnte die Naturforschung bedeutende Fortschritte machen. In der Lit. außerhalb Italiens verkörpern vor allem die Werke von F. Rabelais (1494 [?]-1553 [?]), P. de Ronsard (1524-85), S. M. Cervantes (1547-1616) und W. Shakespeare (1564-1616) den Geist der R.

LIT. J. Burckhardt, Die Kultur der R. in Italien (1860 u.ö.; Neuausg. 1966); K. Burdach, Reformation, R. und Humanismus (21926; Nachdr. 1963); J. Huizinga, Parerga (1945; Wandlung des Renaissancebegriffes seit Burckhardt); G. Voigt, [Wörterbuch: Renaissance. Wörterbuch Geschichte, S. 4838(vgl. WB Gesch., S. 694 ff.)http://www.digitale-bibliothek.de/band71.htm ]Und:

Humanismus (neuzeitl. nach humanum). Eine von der idealisierten klassischen und christl. Antike befruchtete Lebensanschauung, die vom 14.-16. Jh. in den Kreisen der Gelehrten und Pädagogen, Gebildeten und Literaten vorherrschte. Der H. vertrat eine von der Tradition befreite und der kirchl. Autorität teilweise ablehnend gegenüberstehende allg. Geistesbildung und stellte den Menschen in den Mittelpunkt. Von Italien ausgehend, wo er die wissenschaftl.-geistige Seite der Renaissance bildete (Petrarca [1304-74], Poggio [1380-1459], L. Valla [1406 od. 1407-57], Pico della Mirandola [1463-94]), hat der H. in Frankreich (Guillaume Budé [1467-1540], Faber Stapulensis), Spanien (Jiménes [1436-1517]), England (Colet [1467 (?)-1519], Thomas Morus [1478-1535]), in den Niederlanden und in Deutschland (Reuchlin [1455-1522], Erasmus von Rotterdam [1469-1536], Melanchthon [1497-1560] u.a.) ein eigenes Gepräge; schließlich ist der H. thematisch ausgeweitet worden. Durch die Impulse, die er Wissenschaft und Erziehung vermittelte, bestimmte er die NZ mit. Die etwa 1750 einsetzende Erneuerung der humanistischen Bewegung und ihre erneute Hinwendung zum klassischen At., der Neuhumanismus, wurde angebahnt durch M. Gesner (1691-1761), Chr. G. Heyne (1729-1812) und J. A. Ernesti (1707-1781); sie vertieften den altsprachl. Unterricht, während sie durch Betonung des Griechischen in den Geist des At. einzuführen versuchten. Winckelmann (1717-68), Herder (1744-1803) und Fr. A. Wolff verstanden den Neuhumanismus als Erneuerung des in der Antike geltenden menschl. Hochwertes. W. von Humboldt (1767-1835), G. W. F. Hegel (1770-1831) und F. A. Trendelenburg (1802-72) machten den Neuhumanismus zur Grundlage des preuß., F. J. Niethammer (1766-1848) und F. W. Thiersch (1784-1860) zur Grundlage des bayer. Schul- und Bildungswesens. Darüber hinaus brachte der Neuhumanismus eine Blütezeit künstler. Erneuerung; sie wurde repräsentiert in der Dichtkunst vor allem durch Lessing (1729-81), Schiller (1759-1805); Goethe (1749-1832) und Hölderlin (1770-1843), in der Baukunst durch K. F. Schinkel (1781-1841). Der sog. Dritte Humanismus des 20. Jh. führt auf die überzeitl. Inhalte der griech. Paideia (Erziehung und Selbsterziehung).

AAleksandra 14.06.2011, 19:29

danke hat mir geholfen

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Renaissance : in dieser Zeit - deren Name allerdings erst im 19. Jhdt. entstand, wurden einerseits die Werte der Antike - sowohl in baulicher als auch gesamt in künstlerischer Hinsicht neu erkannt - andererseits ergab sich nach dem "dunklen" von Krankheit, Herrschaft der Kirche und Kriegen geprägten Mittelalter, eine Wiedergeburt des Lebens, des Genusses und der Bejahung des Seins.

Dieser Bruch mit der Kultur des Mittelalters zeigt sich natürlich auch in der Prosa der Renaissance. Die Autoren übten heftige Kritik an den mittelalterlichen Traditionen und - vor allem auch - an der Intoleranz der Kirche. Die italienischen Literatur übte auf die französische Prosa hauptsächlich Einfluss auf die Novellen aus.

Damals entstanden dann - in Folge- nach dem Vorbild von Boccaccios Decamerone auch in Frankreich ähnliche Novellensammlungen, z.B. Heptaméron von Marguerite de Navarre. Allerdings hielt die franzözische Dichtung noch länger an die spätmittelalterliche Art zu schreiben fest, und versuchte sich in der Erneuerung des Stilfom, wonach erst später z.B. mit Pierre de Ronsard eine Änderung zustandekam Die Reform im Sinne der Nachahmung antiker Autoren begann.Als Humanismus wird eine Geisteshaltung bezeichnet, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert die historische und kulturelle Epoche der Renaissance kennzeichnete. In Anlehnung an die Antike zielte sie auf ein Idealbild des Menschen, der seine Persönlichkeit auf der Grundlage allseitiger theoretischer und moralischer Bildung frei entfalten kann.

Als Humanisten galten zunächst die Männer, die sich wissenschaftlich mit der Kultur und vor allem den Sprachen der Antike (zunächst dem Lateinischen, später auch dem Griechischen) beschäftigten. Eine verstärkte Hinwendung zur Naturwissenschaft und die (häufig satirische) Kritik an kirchlichen Dogmen charakterisieren die Schriften vieler Humanisten.

Ausgangspunkt der humanistischen Bewegung war Italien, wo Francesco Petrarca mit seinem Canzoniere (1470) das innerweltliche Schönheitsideal seiner Geliebten Laura pries und Giovanni Boccaccio in Il Decamerone (1353) die Sinnenfreude feierte. Zum führenden Kopf des Humanismus wurde Erasmus von Rotterdam, dessen anti-klerikale Satire Das Lob der Torheit (1509) zur europaweiten Verbreitung humanistischen Denkens beitrug. Im deutschen Sprachraum gelten unter anderen Johannes Reuchlin als Begründer der hebräischen Sprachforschung und Ulrich von Hutten mit seinen teils auf Deutsch verfaßten satirischen Dialogen als wichtige Vertreter des Humanismus.

  1. Leonardo da Vinci, Michelangelo (?)
  2. RENAISSANCE: Der Begriff "Renaissance" stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie "Wiedergeburt", da man in der Renaissance vieles aus der Antike, was im Mittelalter "verloren gegangen" war, wiederentdeckte. Deshalb war die Renaissance sozusagen die "Wiedergeburt" von vielen Erfindungen und Erkenntnissen, zum Beispiel dass die Erde rund ist.HUMANISMUS: Früher richtete sich alles nach Gott. In der Renaissance ändert sich das aber. Das neue Leitbild war "Der Mensch ist der Maßstab/Mittelpunkt". Zum Beispiel konnte jemand, der aus einer Handwerkerfamilie stammte, auch Arzt werden. Und im Mittelalter richtete sich fast alles nach dem Leben nach dem Tod. Dies veränderte sich ebenfalls. Auch konnte eine Person mehrere Berufe gleichzeitig haben, zum Beispiel Erfinder, Maler, Architekt usw. Dies nennt man "uomo universale" (ital. für "universeller Mensch").

TIPP: hilfehausaufgaben.de

Renaissance bedeutet auf deutsch so viel wie Wiedergeburt und beschreibt die Kunstepoche der mit ihr beginnenden Neuzeit.Humanismus ist eine Weltanschauung.

Zu den Künstlern, zum einen vielleicht Leonardo Da Vinci und zum anderen Donatello.(Unter Wikipedia findest du noch weitere)

Hoffe konnte Dir helfen.

AAleksandra 14.06.2011, 19:29

danke hat mir geholfen

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Fischer von Erlach und Michael Angelo

Renaissance = Wiedergeburt

Humanismus = Der Mensch steht im Mittelpunkt.

AAleksandra 14.06.2011, 19:29

danke hat mir geholfen

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